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Bookbot

Frank Mathwig

    11. Dezember 1960
    Sorgt für das Recht! (Jesaja 1,17)
    Zwischen Ungleichheit und Gerechtigkeit
    Der Gott der Sinne
    Technikethik - Ethiktechnik
    Fehlbarkeit und Nichtschadensprinzip
    Denken, das nach Handeln fragt
    • 2021

      Frank Mathwig prägt die theologische Ethik in der Schweiz seit vielen Jahren mit. Pointiert und diskussionsfreudig bringt er die reformierte kirchliche Stimme in die öffentliche Debatte ein: in den Medien, in wissenschaftlichen Texten, in der akademischen Lehre und als Mitglied nationaler Gremien und politischer Kommissionen. In der Festgabe für Frank Mathwig sind publizierte und unveröffentlichte Beiträge aus seinem vielfältigen Schaffen versammelt. Neben grundsätzlichen Reflexionen zur theologischen Ethik und zum Verhältnis von Kirche und theologischer Ethik sind Texte zu aktuellen Themen wie assistierter Suizid, Migration, Menschenrechte, Ehe und Familie und Grund- und Anwendungsfragen der Bioethik im Band enthalten.

      Denken, das nach Handeln fragt
    • 2019

      Der Gott der Sinne

      Reformierte Blicke auf Kunst der Gegenwart. Festgabe für Magdalene L. Frettlöh

      Gemeinhin gelten Reformierte nicht als Freunde der Kunst. Frank Mathwig und Matthias Zeindler unternehmen es, als reformierte Christen und Theologen Werke der Kunst zu sehen, zu hören, zu lesen. Was sehen und hören sie, wenn sie sich Mani Matters Liedern oder Bilder von M. S. Bastian / Isabelle L. nähern? Den Texten von Agota Kristofs oder der Architektur von Daniel Libeskind? In der Festgabe für Magdalene L. Frettlöh spüren sie der Frage nach einem spezifisch reformierten Blick auf Kunstwerke nach.

      Der Gott der Sinne
    • 2019

      Zwischen Ungleichheit und Gerechtigkeit

      Grundlagen und Konkretionen im Gesundheitswesen

      Gerechtigkeit ist ein zentraler Wert in Politik und Gesellschaft. Trotzdem ist sie im Hinblick auf ihren Gehalt und ihre Reichweite höchst umstritten. Die Beiträgerinnen und Beiträger diskutieren grundlegende und praktische Fragen der Gerechtigkeit in Bezug auf Gesundheitswesen, Medizin, Biotechnologien und Pflege. Wie sieht eine gerechte Verteilung knapper Ressourcen in der Gesundheitsversorgung aus? Worauf zielt eine gerechte Verteilung von Gesundheitsleistungen? Welche besonderen Problemstellungen zur Frage der Gerechtigkeit ergeben sich im Verlauf eines menschlichen Lebens? In welchem Verhältnis stehen Gerechtigkeitsfragen zu anderen Themen der Medizin-, Bio- und Pflegeethik?

      Zwischen Ungleichheit und Gerechtigkeit
    • 2017

      Fehlbarkeit und Nichtschadensprinzip

      Ein Dilemma im Gesundheitswesen

      Im Gesundheitswesen – wie überall im menschlichen Leben – sind Fehler an der Tagesordnung. Doch können sie im medizinischen Bereich dramatische Folgen haben. Mit der Ökonomisierung im Kontext des New Public Managements wächst auch im Gesundheitswesen der Effizienzdruck und der Spielraum für absichernde Prüfkreisläufe schwindet. Gleichzeitig werden – mit dem Hinweis auf die Patientenautonomie – die Anreize vergrössert, Verantwortung zu delegieren. Welche strukturellen Massnahmen sind in diesem Kontext ethisch zu verantworten? Die Autorinnen und Autoren beleuchten die Problematik aus medizinischer, pflegerischer, rechtlicher, versicherungswirtschaftlicher, seelsorgerischer wie ethischer Perspektive. Der Band bietet sowohl grundlegende Reflexion als auch konkrete Handlungsperspektiven.

      Fehlbarkeit und Nichtschadensprinzip
    • 2015

      Gerade im Gesundheitswesen ist die Frage nach (Gestaltungs-)Macht heikel. Aber wer anderen Gutes tun möchte, der muss wirksam tätig werden können. Dies beinhaltet immer auch soziale Gestaltungsmacht. Wie gehen Pflegende mit der ihnen übertragenen bzw. auferlegten Macht um? Wie viel Macht ist im Kontext von Medizin, Pflege und Gesundheitssorge nötig? Und wie nehmen die Patientinnen und Patienten sie wahr? Oft fühlen sich Menschen, die unter einer akuten Krankheit leiden, ohnmächtig. Und so wirkt der Begriff der Macht, den wir oft genug mit Herrschaft und Gewalt verbinden, in einem Bereich, in dem es um Fürsorge und Behandlung geht, merkwürdig fehl am Platz. Gleichwohl bringen Ressourcen wie Wissen und finanzielle Mittel automatisch die Frage nach Macht in der Fürsorge aufs Tapet. Das Buch fragt nach der moralischen Bedeutung von Gestaltungsmacht und sucht das prekäre Verhältnis von Macht und Fürsorge ethisch auszuloten.

      Macht der Fürsorge?
    • 2000

      Die gesellschaftlichen Ambivalenzerfahrungen aufgrund der technologischen Entwicklung sind unübersehbar. Die rasante Zunahme von Entscheidungssituationen drängt mehr denn je zu möglichst klaren Orientierungshilfen. Angewandte Ethik reagiert durch ihre Konzentration auf konkrete Situationen und Herausforderungen auf dieses Bedürfnis und hat sich dadurch als vorherrschende ethische Methode etabliert. Angewandte Ethik steht in der Gefahr, so die These des Autors, ethische Reflexion durch technische Problemlösungsverfahren zu ersetzen. Die Untersuchung analysiert dieses neue, praxisorientierte ethische Verfahren vor dem Hintergrund seiner gesellschaftlichen Einbindung. Sie plädiert für die Unverzichtbarkeit von Ethik als Reflexion moralischer Vorstellung und Leitlinien, und bekräftigt die Unabdingbarkeit des Praxisbezuges ethischer Theorie. So bewegt sich die Untersuchung an den Verbindungsstellen analytisch-philosophischer, hermeneutisch orientierter und theologischer Ethik. Sie argumentiert sowohl gegen einen überzogenen ethischen Traditionalismus als auch eine starre Problemfixiertheit, und für eine Integration der traditionellen ethischen Theoriebildung in den aktuellen Horizont prognostizierter Risiken und Gefahren.

      Technikethik - Ethiktechnik