Als die Sowjetunion in den 1990er-Jahren zusammenbrach, hofften viele auf einen ›democratic shift‹, auf eine Demokratisierung der russischen Regierung. William Zimmerman verfolgt in diesem Buch die Geschichte der Sowjetunion bzw. des Nachfolgestaats Russland und der herrschenden Regime von der Oktoberrevolution bis heute. Welche Politik machten die Kreml-Herren: Lenin, Stalin, Chruschtschow, Breschnew, Gorbatschow, Jelzin und schließlich Putin? Wie kamen sie an die Macht, wer waren die ›Königsmacher‹? Wie lässt sich das jeweilige Regime beschreiben? Der renommierte Politikwissenschaftler Zimmerman, Doyen der Russlandstudien in den USA, zeigt Unterschiede und Entwicklungslinien in der kommunistischen und nach-sowjetischen Führung. Er analysiert, mit welchen Mechanismen Putin eine ›gelenkte Demokratie‹ mit zunehmend autoritären Zügen ausgebaut und eine deutliche Entdemokratisierung des politischen Systems Russlands herbeigeführt hat.
William Zimmerman Bücher
1. Jänner 1936


The Russian People and Foreign Policy
Russian Elite and Mass Perspectives, 1993-2000
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
The study delves into the evolving public opinion in post-communist Russia and its influence on policymaking, particularly in response to American actions like NATO expansion. Drawing on nearly a decade of extensive surveys across a diverse demographic, William Zimmerman reveals the mindset of Russian citizens and the implications for foreign policy. He highlights how insights from American foreign policy can be applied to understand Russian attitudes, shedding light on the orientation of liberal democrats in this context.