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Héctor Germán Oesterheld

    23. Juli 1919

    Héctor Germán Oesterheld war ein Comic-Autor und Schriftsteller von Kurzgeschichten und Romanen aus dem Bereich der Science-Fiction. Sein Werk, das in den 1950er Jahren zu entstehen begann, zeichnete sich durch ein tiefes Interesse an Abenteuergeschichten und Science-Fiction-Elementen aus. Oesterheld wurde zu einem anerkannten Schöpfer im Comic-Genre, dessen Geschichten oft die Grenzen des Genres sprengten. Seine berühmteste Schöpfung ist „El Eternauta“, die einen Meilenstein in der Comic-Geschichte darstellte und seine Fähigkeit zeigte, umfangreiche und wirkungsvolle Sagas zu gestalten.

    Evita: The Life And Work Of Eva Peron
    Eternauta 1969
    Che
    Ernie Pike
    Mort Cinder
    Eternauta
    • Eternauta

      • 398 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Salvo sitzt mit seiner Frau, seiner Tochter und Freunden beim Kartenspiel, als es zu schneien beginnt. Der Schnee, der auf die Stadt fällt, ist tödlich, sein Gift dringt durch jede Ritze, wer mit ihm in Berührung kommt, stirbt sofort. Außerirdische haben Buenos Aires erobert, mit Hilfe des Schnees, mit Rieseninsekten und versklavten Wesen eines anderen Planeten töten SIE die Bewohner der Stadt oder verwandeln sie in Robotermenschen. Juan Salvo und seine Freunde gehören zu den wenigen Überlebenden. Und sie entschließen sich, gegen SIE, den übermächtigen Feind, in den Kampf zu ziehen. Ein Kampf, bei dem Juan Salvo nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzt – sondern auch das seiner Familie... Es ist beinahe undenkbar, Eternauta von Héctor Germán Oesterheld (geb. 1919, vermutlich 1978 ermordet) nicht als erstaunlich antizipatorisches Porträt der argentinischen Gesellschaft unter der Militärdiktatur zu lesen. Eine Vorwegnahme (der Comic entstand 1957- 1959) der durch den Staat ausgeübten Gewalt der Siebziger Jahre, der Oesterheld und seine 4 Töchter zum Opfer fielen. Bis heute zählen sie zu den „Desaparecidos“, den verschwundenen Gegnern der Militärdiktatur. Eternauta ist das Hauptwerk des wichtigsten argentinischen Comicautors, das vor dem Hintergrund seines eigenen Schicksals eine beklemmend prophetische Kraft entfaltet.

      Eternauta
      4,4
    • Mort Cinder

      Gesamtausgabe

      • 260 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der Londoner Antiquar Ezra Winston wird durch mysteriöse Zeichen zum Grab eines hingerichteten Mannes namens Mort Cinder geführt. Mort Cinder kehrt von den Toten zurück, um Ezra in dunkle Abenteuer zu ziehen: Der Wiedergänger war Zeuge einer Reihe von historischen Ereignissen! Mort Cinder ist ein Meisterwerk des Autors Héctor G. Oesterheld und des Zeichners Alberto Breccia. Seit dem Erscheinen 1962 zählt man Mort Cinder zu den expressiven Höhepunkten der Neunten Kunst. Breccia erinnerte sich: „Lassen Sie Mort Cinder erst nach fünfzehn oder zwanzig Seiten auftauchen, bis dahin erzählt ein alter Mann die Geschichte – und dieser alte Mann will ich selbst sein!“ Und so trägt der Antiquar die Gesichtszüge Alberto Breccias – auch wenn dieser erst Jahrzehnte später so aussehen wird wie seine Figur. Für diese Ausgabe wurden die Originalseiten neu gescannt, um eine bestmögliche Reproduktion zu gewährleisten.

      Mort Cinder
      4,0
    • Ernie Pike

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Inspiriert von der Figur des amerikanischen Kriegsberichterstatters Ernie Pyle schufen Oesterheld und Pratt 1957 in Argentinien die Figur des Ernie Pike: ein Journalist, an die Schrecken des Schlachtfelds gewöhnt, aber entschlossen, seine Menschlichkeit zu verteidigen und zu bewahren. In seinen Händen hält er keine Waffe, sondern ein Notizbuch, in dem er Geschichten und Zeugnisse aus den Schützengräben der halben Welt sammelt. Verrat, Mut, Flucht oder Heldentum, nichts entgeht dem scharfen Blick dieses Zeitzeugen des Krieges. 
 Diese Ausgabe enthält nicht nur alle Ernie-Pike-Geschichten von Oesterheld und Pratt, sondern auch weitere Kurzgeschichten aus der Zusammenarbeit der beiden Autoren. Darunter auch zehn außerhalb Argentiniens noch nie publizierte Seiten, die nach jahrelanger akribischer Recherche jetzt erst wieder entdeckt und restauriert wurden.

      Ernie Pike
      3,7
    • Ernesto Che Guevara, die Ikone der kubanischen Revolution, wäre am 14. Juni 2008 80 Jahre alt geworden. Carlsen nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, eine Comic-Chronik über das Leben und Wirken des so legendären wie umstrittenen Revolutionärs zu veröffentlichen, die ihrerseits zum Mythos geworden ist: 1968 als unmittelbare Reaktion auf die Ermordung des Argentiniers Che entstanden, avancierte die brillante Comic-Biografie seiner Landsleute Alberto und Enrique Breccia (Zeichnungen) und Héctor Oesterheld (Text) zum Bestseller in Südamerika. Wenig später putschte sich in Argentinien das Militär an die Macht, »Che« wurde verboten, Autor Oesterheld verschleppt und umgebracht. Lange Jahre war »Che« nicht mehr erhältlich - jetzt macht Carlsen den Band erstmals auf Deutsch zugänglich. Ein außergewöhnlicher Comic und ein Zeitdokument, das die Stimmung und auch die Illusionen der Sechzigerjahre widerspiegelt. Mit dokumentarischem Anhang, einem neuen Interview mit Enrique Breccia und exklusivem Cover für die deutsche Ausgabe.

      Che
      3,7
    • Eternauta 1969

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Der große argentinische Science-Fiction-Klassiker Eternauta erlebte im Jahr 1969 ein umfassendes Remake. Nicht nur hat der Autor Héctor G. Oesterheld die Geschichte in Details verändert, sondern Alberto Breccias collagenhafter, surrealer Stil erzeugt eine völlig neue, noch düsterere, dystopischere Welt. Hier wird die Invasion der Außerirdischen von den Supermächten der Welt toleriert, wenn nicht gar inszeniert, der „ewig Reisende” sieht sich mit einer schier ausweglosen Ohnmacht konfrontiert. Eternauta 1969 stellt ein hochspannendes Zeitdokument der argentinischen Linken zum Ende der 60er Jahre dar; die eigentliche Sensation des Buches sind aber die innovativen Schwarzweiß-Zeichnungen von Alberto Breccia, den man bis heute zu den größten Comickünstlern der Welt zählt. Bis heute haben sie nichts an Radikalität eingebüßt. Für sein Lebenswerk wurde er bereits u. a. mit dem Max und Moritz-Preis 1992 ausgezeichnet. Nach Jahrzehnten erscheinen im avant-verlag nun endlich seine besten Arbeiten als deutsche Erstveröffentlichung. „Einer der großen Klassiker der Neunten Kunst, ja mehr noch, ein nationaler Mythos, bei dem die Geschichte seines Szenaristen und Argentiniens eine ebenso große Rolle spielt wie das Buch selbst.“ Süddeutsche Zeitung „Nach dem Ende der Diktatur entwickelt sich Eternauta zum Mythos. Der Comic und sein Held werden zum Symbol für den Widerstand und die Suche nach den Vermissten.“ taz

      Eternauta 1969
      3,9