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Margarete Stokowski

    14. April 1986

    Margarete Stokowski ist eine polnisch-deutsche Autorin und Essayistin, die für ihre wöchentlichen Essays für den Spiegel Online bekannt ist. Ihre Arbeit befasst sich mit dem aktuellen Stand des Feminismus in Deutschland und bietet aufschlussreiche Kommentare zu gesellschaftlichen und kulturellen Dialogen. Stokowski seziert komplexe Themen mit Klarheit und Präzision. Ihre ausgeprägte Stimme bietet eine fesselnde Perspektive für Leser, die sich für zeitgenössische soziale Dynamiken interessieren.

    Die Freiheit in der Liebe
    Die letzten Tage des Patriarchats
    Untenrum frei
    • Seit 2011 schreibt die Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski Essays, Kolumnen und Debattenbeiträge. Die besten und wichtigsten Texte versammelt dieses Buch, leicht überarbeitet und kommentiert. Die Autorin analysiert den Umgang mit Macht, Sex und Körpern, die #metoo-Debatte und Rechtspopulismus, sie schreibt über Feminismus, Frauenkörper und wie sie kommentiert werden, über Pornos, Gender Studies, sogenannte Political Correctness, Unisextoiletten und die Frage, warum sich Feminismus und Rassismus ausschließen.Stokowskis Texte machen Mut, helfen, wütend zu bleiben, Haltung zu zeigen und doch den Humor nicht zu verlieren und sie zeigen, dass es noch einiges zu tun gibt auf dem Weg zu einer gleichberechtigen Gesellschaft. Wer fragt, ob wir den Feminismus noch brauchen oder ob die Revolution bereits geschafft ist, dem liefert Margarete Stokowski eindeutige Antworten. «Im Großen und Ganzen versuche ich, da Staub aufzuwirbeln, wo es eh schon dreckig ist. Also ungefähr das Gegenteil von dem, was von einer Polin in Deutschland erwartet wird, Zwinkersmiley.»

      Die letzten Tage des Patriarchats2018
      4,3
    • Die Freiheit in der Liebe

      Ein Essay

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Als »Die Freiheit in der Liebe« 1967 in Frankreich erschien, 150 Jahre nach der Niederschrift, wurde das Buch begeistert aufgenommen und galt als Vorläufer einer sexuellen Revolution. Fourier kritisiert scharf die »Zivilisation« seiner Zeit und erarbeitet ein alternatives Gesellschaftsmodell, die »Harmonie«, die auf dem Ende der monogamen Ehe, der Vervielfältigung von Liebesbeziehungen jeder Art und einer absoluten Gleichheit der Geschlechter basiert. Fourier, immerhin ein Mann des 18. Jahrhunderts, lässt auch Homosexualität, Fetischismus und andere als »pervers« geltende Praktiken als Varianten der Leidenschaft gelten; von den edelsten Gefühlen bis zu den absurdesten sinnlichen Manien, von der heiligen Liebe bis zu schlüpfrigsten Phantasien gilt ihm alles als gleichwertig. Als Visionär und Utopist entwirft er eine offene Gesellschaft, in der neue Regeln keine Verbote mehr sind, sondern Protokolle sozialer, erotischer, ästhetischer Spiele. Margarete Stokowski, kämpferische Feministin mit spitzer Feder, hat diesem wiederzuentdeckenden Sozialutopisten ein aktuelles Vorwort gewidmet.

      Die Freiheit in der Liebe2017
    • In ihrem Debüt beleuchtet die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski die Verknüpfung von persönlichen und gesellschaftlichen Themen. Sie thematisiert den frühen Wunsch, als Mädchen wahrgenommen zu werden, unzulänglichen Aufklärungsunterricht, Körperbilder sowie Erfahrungen mit Gewalt, Sex und Liebe. Stokowski verknüpft ihre persönlichen Erlebnisse mit philosophischen, politischen und wissenschaftlichen Analysen und zeigt, dass viele ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Diese Geschichten machen die kollektive Schieflage und strukturelle Ungleichheit sichtbar. Stokowski betont, dass sie ihre Erlebnisse nicht teilt, um sich als Opfer darzustellen, sondern um eine „Ent-Opferung“ zu fördern. Humorvoll und klug untersucht sie, wie politisch das Private nach wie vor ist. Sie reflektiert über die gesellschaftlichen Erwartungen und das Verhalten von Frauen, etwa das ständige Entschuldigen für Dinge, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Ihr Werk regt zum Nachdenken über die Verbindung von individueller Freiheit und gesellschaftlicher Macht an und fordert dazu auf, die eigenen Geschichten zu erzählen, um die Realität zu verändern.

      Untenrum frei2016
      4,5