Reisen ist eine grundlegende Erfahrung der menschlichen Existenz. Für Max Beckmann hatte es sowohl symbolische als auch tief persönliche Bedeutung. In den 1920er Jahren reiste er regelmäßig zu den noblen Kurorten und Palasthotels an den Küsten der Niederlande, Italiens und Frankreichs. Seine Diffamierung als "entarteter" Künstler durch das NS-Regime zwang ihn jedoch zum Rückzug, zunächst von Frankfurt nach Berlin und später ins Exil nach Amsterdam. Seine Emigration in die Vereinigten Staaten markierte den Höhepunkt eines Lebens, das mit der Sehnsucht nach Reisen sowie mit Entwurzelung, Transit und Exil verwoben war. Max Beckmann. ABFAHRT versammelt eine herausragende Auswahl von Kunstwerken und initiiert einen Dialog mit bislang unbekannten Objekten und Materialien aus dem Max Beckmann Archiv. Es zeigt Beckmanns Beziehung zu Film und Literatur als Produzenten von Bildern von Sehnsüchten, die mit Vorstellungen von Identität und Heimat resonieren.
Sarah Henn Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Professionalität und Teamarbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
Eine empirische Untersuchung reflexiver Gesprächspraktiken in Teamsitzungen
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Studie untersucht das Verhältnis von Professionalität und Teamarbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, indem die Bedeutung der kollegialen Interaktion für die Reflexion und Bewältigung des pädagogischen Berufsalltags aufgezeigt wird. Nach einer Einführung in das Konzept Teamarbeit als organisationales Strukturierungsinstrument und einer Analyse des Strukturortes von Kollegialität in den professionstheoretischen Ansätzen Sozialer Arbeit werden in Falldarstellungen vier verschiedene Modi der Kooperation anhand unterschiedlicher Interaktionsebenen herausgearbeitet. Diese sind Anpassung an die Organisation, Sozialisation junger Kolleg*innen, kollegiale Beratung und Reflexion im Modus der Auseinandersetzung.