In der Ausgabe 2/2025 von SINN UND FORM finden sich vielfältige literarische Beiträge. Uwe Timm und Jörg Magenau diskutieren das Schreiben als eine Form der Flucht und des Überflusses. Timm beleuchtet die Einsamkeit von Günter Herburger, während Krystyna Dąbrowska Gedichte über den Bogenschützen präsentiert. Eckhardt Köhn reflektiert über die Rolle der Literatur in Wilhelm Hausensteins Tagebüchern, und Monique Laederach thematisiert in ihrer Autobiographie den Weg zur Identität als Frau. Weitere Gedichte von Laederach zeigen die Freiheit des Wortes. László F. Földényi nähert sich Ulrike von Kleist, während Edmund Burke den Charakter von Jane Burke analysiert. Monika Herceg und Hannelore Schlaffer bringen Gedichte und Gedanken über Liebe und den Körper der Geliebten. Rumiana Ebert und Hans Jürgen Balmes bieten weitere Gedichte und Reflexionen über das Leben. Renate Schmidgall und Erhard Weinholz erzählen von der Herrlichkeit des Lebens und dem Fürstenleben. Jonathan Landgrebe hält eine Laudatio auf Didier Eribon, und Jörg Aufenanger betrachtet Eugenio Montale und das Meer. Aris Fioretos analysiert Kafkas Zerfleischung, während Christian Rosenau eine Dankrede zum Literaturpreis hält. Gisela von Wysocki schließt mit einer Betrachtung von Schönbergs Metaphern und Adornos emotionalem Kampf.
Renate Schmidgall Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Gesammelte Werke - 13: Eine Art Testament
- 321 Seiten
- 12 Lesestunden
Testamento riprende il testo di Conversazioni con Dominique de Roux, editore e scrittore francese, pubblicato nel 1968, un anno prima della morte di Witold Gombrowicz. Il titolo risponde perfettamente al contenuto reale del libro. Testamento comprende un dossier di corrispondenza inedita con Dominique de Roux. Gombrowicz spiega i suoi itinerari creativi, svela le radici polacche della sua opera, si interroga sui fantasmi che l’attraversano e sulla ricerca della forma, una delle tematiche costanti nel suo percorso letterario. La morte di Gombrowicz ha trasformato quest’opera in un vero e proprio testamento filosofico ed estetico che contiene una potente chiave di lettura per entrare nel suo mondo, per comprenderne la genealogia, per decrittare gli arcani, per reperire gli archetipi. Si colgono, quindi, le esitazioni dell’autore su certi argomenti, le sue incertezze su come rispondere alle questioni poste.
Weiser Dawidek ist ein Roman des polnischen Schriftstellers Paweł Huelle. Er erschien in der Originalausgabe 1987. Die Handlung spielt im Danzig der Nachkriegszeit. 2001 erschien ein Film mit dem Titel "Weiser" nach dem Roman. Dawidek Weiser ist ein jüdischer Junge. Plötzlich aufgetaucht, ist er einen Sommer lang der faszinierende Mensch für eine ganze Schule, oder wenigstens für den Erzähler. Weiser schwebt in religiöser Meditation in der Luft, löst selbstentworfene Explosionen aus, kann den Löwen im Zoo zähmen und ist ein begnadeter Fußballspieler. So macht sich der Erzähler Jahre nach seinem mysteriösen Verschwinden nach einer von Weiser ausgelösten Explosion auf die Suche nach ihm und versucht in eigenen Reflexionen über diese Zeit – die 1950er Jahre – und in Gesprächen mit anderen damaligen Bekan nten und der Freundin Weisers dessen Persönlichkeit zu ergründen. Diese Aufgabe scheint zu groß für den Erzähler, und scheinbar kann er Weisers Geheimnis nicht lüften. An die Stelle der „Wahrheit“ um Weiser tritt das farbige Bild Danzigs zu dieser Zeit, wie es aus der Perspektive eines zwölfjährigen Schülers erscheint: Badeplätze an Flüssen, die Natur der Umgebung, der Alltag einer polnischen Familie und am Rande auch politische Szenen.
Fünf Freunde sitzen am Alten Fluß zusammen. Es ist das letzte Mal, im Sommer 1939, kurz vor Kriegsbeginn. Ihre Heimat werden sie alle verlieren. Fünf Freunde aus vier Nationen, mit vier verschiedenen Glaubensbekenntnissen und ebenso vielen Sprachen. Polnisch sprechen sie alle. Der Krieg wird die fünf Freunde über den Globus zerstreuen. Nur Olek Bogaczewicz kehrt aus dem französischen Exil ins neue, geographisch wie politisch völlig umgestaltete Polen zurück. Geblieben sind die Erinnerungen ... und die Post aus Südafrika und den Vereinigten Staaten von den einstigen Freunden Gustek und Salomon. Es entspinnt sich ein fiktives Gespräch über die verlorene Zeit, gewoben aus den unterschiedlichen Erfahrungen und Erzählperspektiven der Protagonisten und kunstvoll zusammengefügt vom Erzähler.