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Stefanie Kremmel

    Transkulturalität – Translation – Transfer - 64: Translation und Exil (1933–1945) III
    Österreichische Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil
    • Translation und Exil (1933–1945) III fragt nach Motiven, Funktionen und Wirkungen von Übersetzungen. Exil wird oft unter dem Stichwort des Verlusts verhandelt und der Exodus von Gelehrten und Künstlerinnen beklagt. Verlässt man diese nationalstaatlich angelegte Betrachtungsweise und untersucht Personen und Gegenstände konsequent aus der Perspektive des Exils, stellt sich heraus, dass der Weg dahin mit einer Öffnung verbunden ist – hin zu anderen Räumen und neuen wissenschaftlichen wie auch literarischen Kontexten. Das führt zu einer Veränderung von Strategien. Dieser Perspektivwechsel lässt translationstheoretisch und translationssoziologisch die Fragen nach Motiven und vor allem nach Wirkungen von Translation in neuer Breite und Vielfalt aufscheinen. Dadurch tritt die Veränderung der realen Praxis des Übersetzens und Dolmetschens deutlich zutage. Sie passt sich den Motiven, Bedürfnissen und Funktionen an, die Translation im Exil mit sich bringt, sei es in Zeitschriften, der Wissenschaft, der Belletristik oder in der „pragmatischen“ Translation.

      Transkulturalität – Translation – Transfer - 64: Translation und Exil (1933–1945) III2024
    • Über österreichische Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil ist wenig bekannt. Gleiches gilt für die Geschichten und Schicksale, die sich hinter ihren Namen verbergen. Dieses Buch bringt Licht ins Dunkel. Es versammelt Porträts von Menschen, die Österreich verlassen mussten, weil sie im Nationalsozialismus nicht mehr leben und arbeiten konnten. Manche übersetzten bereits vor ihrem Exil, andere fingen erst später damit an, einige sogar erst nach der Rückkehr. Für die einen war das Übersetzen Broterwerb, für die anderen nur eine Nebentätigkeit. Ihre so unterschiedlichen Lebens- und Fluchtwege, ihre Erfolge und Misserfolgen sind in den hier versammelten Porträts neu zu entdecken. Sie bewahren die Erinnerung an Leben und Werke und fügen sich zu einem eindrucksvollen Panorama der Vielfalt.

      Österreichische Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil2020
      3,0