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Arthur O. Lovejoy

    Arthur Oncken Lovejoy gilt als Gründungsfigur der Ideengeschichte, einem Feld, das er durch seine strenge Untersuchung intellektueller Konzepte etablierte. Er leistete Pionierarbeit bei der Erforschung von „Einheitsideen“, indem er akribisch verfolgte, wie einzelne, oft einwortige Konzepte über historische Epochen hinweg kombiniert und weiterentwickelt werden. Seine scharfsinnige Kritik des Pragmatismus, insbesondere in „The Thirteen Pragmatisms“, bleibt ein bedeutender Beitrag zur Erkenntnistheorie. Außerhalb der akademischen Welt engagierte sich Lovejoy aktiv im öffentlichen Leben, war Mitbegründer wichtiger Organisationen und dachte dabei sorgfältig über die Grenzen der intellektuellen Freiheit angesichts wahrgenommener Bedrohungen nach.

    Die grosse Kette der Wesen
    • Die grosse Kette der Wesen

      • 463 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In diesem aus einer 1933 an der Harvard University gehaltenen Vorlesung hervorgegangenen Buch untersucht Lovejoy die Entstehung, Entfaltung und Auflösung eines philosophischen, genauer: eines kosmologischen Gedankens, der das westliche Denken mehr als zwei Jahrtausende lang entscheidend beeinflußt hat. Seine weiteste Verbreitung verdankt dieser Gedanke allerdings nicht der Philosophie, aus der er ursprünglich stammt, sondern der Literatur, Popularwissenschaft und Populartheologie des 18. Jahrhunderts. Alexander Popes »Essay on Man« liefert die Formulierung, durch die der Gedanke seither bekannt ist und die Lovejoy als Titel über sein Buch setzte: »The Great Chain of Being«.

      Die grosse Kette der Wesen1985
      4,1