Studien zur Phänomenologie und Praktischen Philosophie - 41: Religiöses Leben und philosophische Selbstbestimmung
Der Luther'sche Beitrag zur Entwicklung der Philosophie des jungen Heidegger
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Studien zum jungen Heidegger haben in den letzten Jahren das erforscht, was sich bereits in historischen Zeugnissen widerspiegelt und von Heidegger selbst nicht versteckt seine theologische Herkunft. Die vorliegende Arbeit analysiert ausfuhrlich die Verbindung zwischen Leben und Denken des jungen Heidegger (1909-1920 im Besonderen, 1920-1927 im Allgemeinen) und konzentriert sich auf die Wendung von der religiosen Herkunft zur philosophischen Berufung. Im ersten Teil seines philosophischen Werdegangs setzt sich Heidegger tief mit seinem christlich-katholischen Ursprung auseinander, und sein Bedurfnis nach einer Erneuerung ist von der Begegnung mit der Husserl'schen Phanomenologie, der mittelalterlichen Mystik sowie dem Denken Luthers gepragt. Thema dieses Buches ist die durch theologisch-philosophische Mittel erlangte Selbstbestimmung in Leben und Wirken, die von Heidegger als Befreiung erfahren wurde. Sie steht nicht im Zeichen einer aufklarerischen Autonomie, sondern trifft sich mit der Moderne auf eine besondere In ihr schlagt das inquietum cor eines christlichen Theologen.
