Wie Bambus im Wind
- 519 Seiten
- 19 Lesestunden
Im Jahr 1997 kehrt der ehemalige amerikanische Diplomat Jay Marsch nach über fünfzig Jahren in die philippinische Hauptstadt Manila zurück. Diese Reise löst in ihm Erinnerungen an die dramatischen Ereignisse des Endes des Zweiten Weltkriegs aus, an denen er selbst beteiligt war. Er trifft erneut auf seine große Lebensliebe, die philippinische Frau Divina Clara, die er nie vergessen hat. Damals war er vierundzwanzig Jahre alt, Kapitän und erlebte die japanische Kapitulation sowie die ersten Friedensmonate. Sein direkter Vorgesetzter war General MacArthur, der Kommandeur der amerikanischen Truppen im Fernen Osten und später Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Japan. Als Dolmetscher hatte Jay die Gelegenheit, den japanischen Kaiser zu treffen und verschiedene geheime Missionen zu erfüllen. Er bewegte sich in höheren Kreisen, begegnete aber auch charmanten Geishas und buddhistischen Tempelwächtern. Die Vielzahl an dramatischen Ereignissen, die ihn in kurzer Zeit trafen, könnte ein ganzes reiches Leben füllen. Jay Marsch erzählt davon, doch die Hauptfigur dieser fesselnd geschriebenen historischen Fiktion bleibt dennoch General Douglas MacArthur.




