»Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben? Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.
Leonardo Padura Fuentes Bücher
Leonardo Padura Fuentes ist ein gefeierter kubanischer Romanautor und Journalist, dessen Werke internationale Anerkennung gefunden haben. Seine Schriften befassen sich häufig mit dem komplexen sozialen und politischen Gefüge der Insel, verwoben mit fesselnden Kriminalgeschichten. Padura erschafft meisterhaft Charaktere, die die kubanische Erfahrung verkörpern, und verwendet einen unverwechselbaren Stil, der sich durch tiefen psychologischen Einblick und lyrische Prosa auszeichnet. Er hat sich zu einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen lateinamerikanischen Literatur entwickelt.






Havanna im Jahr 1989: Im Paradies der Revolution steht nicht alles zum Besten. Schicht um Schicht legt der Polizist Mario Conde die kubanische Realität frei und misst sie an den Illusionen und Träumen seiner Jugend. »Großartig sind die Kriminalromane des Kubaners Leonardo Padura. Seine Tetralogie um Teniente Mario Conde besteht aus raffinierten Sozialrecherchen in einem Milieu, das der Öffentlichkeit meist verborgen bleibt: Homosexuelle, vom Staat enteignete Bürgerliche, unangepasste Künstler. Kein Wunder, dass Paduras Bücher im maßgeblichen Ranking, der KrimiWelt-Bestenliste, ganz oben stehen.« Steffen Richter, Der Tagesspiegel
Manden, der elskede hunde
- 780 Seiten
- 28 Lesestunden
Neun Nächte mit Violeta
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Dreh- und Angelpunkt der Geschichten ist Paduras Havanna. Alles, was wir aus seinen Romanen kennen, ist da: der Bolero, die Hitze, die Bars, in denen am Weihnachtsabend der Rum ausgeht, die zu kleinen Wohnungen mit Wasserflecken an den Decken, der Applaus aus dem Baseballstadion, die Düfte aus all den zur Straße hin offenen Küchen. Padura macht aus Alltagsszenen dieser turbulenten Stadt kurze, dichte Erzählungen, die oft die Tragik eines ganzen Menschenlebens erfassen. Diese Geschichten sind der erste Carta blanca on the rocks für alle, die Padura noch nicht kennen. Seine Leser entdecken viele neue Facetten eines vertrauten Kosmos.
Die Durchlässigkeit der Zeit
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Bobby, ein alter Freund, taucht aus dem Nichts auf und bittet Mario Conde, ihm zu helfen: Die Schwarze Madonna wurde gestohlen. Sie ist nicht nur deshalb von unschätzbarem Wert, weil Bobbys Vorfahren sie aus den Pyrenäen nach Kuba gebracht haben, sondern auch, weil sie angeblich heilende Kräfte hat. Bobby verdächtigt seinen Ex-Freund, sie mitgenommen zu haben, doch Conde merkt bald, dass Bobby nicht so unschuldig ist, wie er anfangs gedacht hat. Seine Suche führt ihn zu gerissenen Kunsthändlern, in die Unterwelt Havannas und mitten hinein in eine Geschichte, in der Gegenwart und Vergangenheit ineinanderfließen.
Wie Staub im Wind
Roman
Während in Berlin die Mauer fällt, kommt in Havanna das Leben zum Stillstand. Das Einzige, was alle im Übermaß besitzen, ist Zeit. Verbunden durch den Durst nach Leben findet sich eine verschworene Gemeinschaft zusammen, der »Clan«. In ihrer Mitte die kämpferische Elisa, Clara, ruhig und liebevoll, und Irving, mit seiner Fähigkeit zu uneingeschränkter Hingabe. Ein altes Haus, durchzogen von vielfarbigem Licht und dem Duft nach Kaffee und Rum, wird zum Zufluchtsort. Hier kommen sie alle zusammen, feiern, streiten, trinken, lesen, begehren. Doch der Clan zerbricht, zerstreut sich in alle Himmelsrichtungen. Erst Jahrzehnte später und Hunderte Kilometer entfernt, mit dem Fund eines vergilbten Fotos, beginnen sich die unter der Zeit begrabenen Geheimnisse der einst so engen Freunde zu lüften.
Nach achtzehn Jahren im Exil kehrt der Schriftsteller Fernando nach Havanna zurück, um nach einem verschollenen Manuskript des Dichters José María Heredia zu suchen. Die Rückkehr führt ihn nicht nur zu den Geheimnissen der Freimaurer Kubas, denen Heredia angehörte, sondern auch in die eigene Vergangenheit: Wer hat Fernando vor bald zwanzig Jahren denunziert und damit ins Exil getrieben? Padura verwebt drei Handlungsstränge: Das Schicksal von Fernando, die Suche nach dem verlorenen Manuskript und die fiktiven Memoiren von Heredia. Gleichzeitig vermittelt er ein atmosphärisches Bild von Kubas Geschichte, vom beklemmenden Lebensgefühl im Exil und deckt erstaunliche Parallelen im Leben der beiden Schriftsteller aus zwei Jahrhunderten auf.
Havanna im Ausnahmezustand: Der historische Besuch Obamas und das legendäre Rolling-Stones-Konzert stehen kurz bevor. Amerikanische Touristen johlen in den Straßen, exklusive Bars servieren teure Drinks. Inmitten der Aufbruchstimmung ermittelt Conde in einem unliebsamen Fall: Ein berüchtigter Kunst-Zensor wird tot aufgefunden, ein Mann, der etliche Leben zerstörte. Gleichzeitig vertieft sich Conde in eine kubanische Legende: 1909, als der Halley’sche Komet für Weltuntergangsstimmung sorgt, entzündet ein Mord im Rotlichtmilieu eine Fehde zwischen zwei Gangsterbossen. Zu Condes Überraschung ergeben sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ungeahnte Verbindungen. In einem Havanna zwischen Rausch und Verzweiflung beschwört ein epischer Kriminalfall Echos eines bewegten Jahrhunderts herauf.
Not macht erfinderisch. Auch Mario Conde, der sich als Antiquar durchs Leben schlägt - kein schlechtes Geschäft in Zeiten, in denen viele Kubaner ihre Bücher zu Geld machen müssen. Eines Tages stößt Conde auf eine außerordentlich wertvolle, seit vierzig Jahren vergessene Bibliothek. All seine Geldsorgen scheinen mit einem Schlag gelöst. Doch dann entdeckt er zwischen den bibliophilen Kostbarkeiten eine Zeitschrift aus den Fünfzigerjahren mit dem Porträt der Bolerosängerin Violeta del Río. Ihr Bild und die einzige Schallplatte, die sie vor ihrem rätselhaften Tod aufgenommen hat, verzaubern ihn. Er macht sich auf die Suche nach ihr und dringt vor in das Havanna von gestern, in die wilden Jahre der Boleros und der Mafia, aber auch in das zerfallende, melancholische Havanna der Gegenwart.
Das Meer der Illusionen
Kriminalroman. Havanna-Quartett »Herbst«
Havanna im Herbst 1989: Fischer entdecken am Strand eine Leiche. Wie sich herausstellt, war der Tote ein hoher Funktionär der kubanischen Regierung, bis er sich vor elf Jahren in die USA absetzte. Damals zuständig für die Enteignung der Bourgeoisie, hatte er sich viele Feinde geschaffen. Warum kehrte er nach Kuba zurück? Wollte er wirklich nur seinen schwer kranken Vater besuchen? Oder gab es einen anderen Grund? Im vierten Teil des Havanna-Quartetts begegnet Teniente Mario Conde abgehalfterten Funktionären und den alten Familien, die viel, aber längst nicht alles verloren haben. Während der Hurrikan Félix unbarmherzig auf Havanna zurast, fühlt Mario Conde, dass ein wichtiger Abschnitt seines Lebens zu Ende geht.
Ketzer Roman
- 656 Seiten
- 23 Lesestunden
Havanna, 27. Mai 1939: Die MS St. Louis fährt im Hafen ein. An Bord: 937 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland. Daniel Kaminsky wartet an Land auf Eltern und Schwester. Doch die Einreise wird allen verweigert, das Schiff fährt zurück nach Europa. Amsterdam, 1648: Elias, ein Schüler Rembrandts, wird vom mächtigen Rabbinerrat aufgrund seiner Malerleidenschaft aus der Stadt verstoßen. Der Meister selbst gibt ihm sein Porträt mit auf den Weg ins Exil. London, 2007: Sensation auf dem Kunstmarkt. Ein bislang unbekanntes Christusporträt von Rembrandt taucht bei einer Auktion auf. Wer ist der Eigentümer? Mario Conde macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Christusbildes und der Familie Kaminsky. Der Fall führt ihn durch die Jahrhunderte. Die Spur zieht sich um die halbe Welt.
Ein trockener, heißer Frühlingssturm fegt durch die Straßen Havannas, als Teniente Mario Conde der schönen Karina bei einer Autopanne hilft. Karina ist Jazzfan und spielt noch dazu selbst Saxofon – Mario Conde verliebt sich augenblicklich. Doch da wird er mit einer heiklen Untersuchung beauftragt: Eine junge Chemielehrerin an seiner ehemaligen Schule ist ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden worden, in der auch Spuren von Marihuana entdeckt werden. Mario Conde muss feststellen, dass nicht nur beim Parteikader, sondern auch im Bildungswesen die Kriminalität alltäglich geworden ist, dass Vetternwirtschaft, Drogenhandel und Betrug blühen.
Der Schwanz der Schlange
- 188 Seiten
- 7 Lesestunden
Ein außergewöhnlicher Mordfall führt Mario Conde in die geheimnisvolle Welt von Havannas Barrio Chino. Ein alter Chinese baumelt tot in seinem Kämmerchen, mit zwei in die Haut geritzten Pfeilen und einem abgeschnittenen kleinen Finger. Ein religiöser Ritualmord mit Santería-Hintergrund? Oder steckt doch eine interne Abrechnung dahinter? Da Teniente Conde seiner attraktiven chinesischstämmigen Kollegin, der unwiderstehlichen Patricia Chion, nichts abschlagen kann, kümmert er sich selbst um diesen Fall. In den geheimen Zirkeln der chinesischen Gemeinde stößt Mario Conde auf mysteriöse Zusammenhänge und obskure Machenschaften und immer wieder auf Geschichten von Entwurzelung und Einsamkeit.
Adiós Hemingway
Kriminalroman
Vierzig Jahre nach Hemingways Tod wird auf seiner Finca bei Havanna eine Leiche gefunden, getötet mit zwei Kugeln aus einer Maschinenpistole seiner legendären Waffensammlung. War Hemingway ein Mörder? Auf Kuba gibt es nur einen, der diesem Fall gewachsen ist: Ex-Polizist Mario Conde. Im Zuge seiner Recherchen durchlebt Conde das Drama von Hemingways letzten Tagen in Kuba.
Labyrinth der Masken
Kriminalroman. Havanna-Quartett »Sommer«
Im Bosque de La Habana wird am 6. August, am Tag der Verklärung Jesu, die Leiche eines Transvestiten gefunden. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Toten um Alexis Arayán, den Sohn eines Diplomaten, handelt, will sich bei der Polizei keiner die Finger an dem Fall verbrennen. Nur Mario Conde, für sechs Monate zum Erkennungsdienst strafversetzt, ist froh, nicht mehr länger Karteikarten ausfüllen zu müssen, und springt ohne zu zögern ein. Seine Ermittlungen führen ihn zu Marqués, einem exzentrischen und legendären Theaterregisseur, der als Homosexueller geächtet in einem zerfallenden Haus lebt. Kultiviert, intelligent und mit feiner Ironie begabt, führt dieser Conde in eine verborgene Welt ein und treibt gleichzeitig ein listiges Verwirrspiel.
Ein perfektes Leben
Kriminalroman. Havanna-Quartett »Winter«
Teniente Mario Conde hat noch einen furchtbaren Kater von der Silvesterfeier. Doch als er trotz seines freien Wochenendes von seinem Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen, merkt er bald, dass es sich bei dem Verschwundenen um Rafael Morín handelt, einen Schulkollegen. Schlagartig kommen die Erinnerungen zurück: Der Mann mit der blütenweißen Weste, der zuverlässige Genosse, war schon damals ein Musterschüler, der immer das bekam, was er wollte – auch Mario Condes Freundin Tamara. Aber in Rafael Moríns perfektem Leben gibt es ein paar verdächtige Momente, die genauer zu untersuchen sich lohnt. Dabei muss sich Mario Conde der verlorenen Liebe zu Tamara stellen – und gleichzeitig den Träumen und Illusionen seiner eigenen Generation.
Raúl Caníbano is a Cuban photographer who captures the essence of his environment without claiming to represent "Cuban-ness." Born in 1961, he developed his unique aesthetic during Cuba's most challenging times. His work reflects deep human emotions and identities, showcasing authentic moments of life through his lens. Caníbano's photography reveals the complexity of human existence with simplicity and sensitivity.
Los melómanos son curiosos e impertinentes, quieren saberlo todo del género que aman y no descansan has - ta encontrar lo que buscan. Las crónicas del caribe se han hecho a través de las canciones y eso lo sabe bien Leonardo Padura quien le ha tomado el pulso a un género que ha sido discutido desde su propio naci - miento, a comienzos de los años 70. A través de la conversación con sus protagonistas, el autor nos rega - la un bellísimo retrato de las trayectorias de personajes fascinantes como Mario Bauzá, Cachao López, Papo Lucca, Juan Luis Guerra, Rubén Blades, Willie Colón, Johnny Pacheco y Juan Formell.
Porywająca opowieść o zabójstwie Lwa Trockiego! Przypadkowe spotkanie na kubańskiej plaży daje początek wielowątkowej opowieści o losach trzech pozornie obcych sobie ludzi: początkującego pisarza, ideologa i wyszkolonego zabójcy. Wszyscy trzej kochają psy, lecz łączy ich o wiele więcej: życie naznaczone piętnem komunizmu, niszczącego jak huragan, który zmiata wszystko na swej drodze. Wątki historyczne (tułaczka Trockiego, zakończona jego tragiczną śmiercią w Meksyku, biografia jego zabójcy, Ramóna Mercadera) splatają się z fikcją, a historia kata i ofiary zyskuje nowy sens, gdy stopniowo zawładnie życiem trzeciego z bohaterów – Kubańczyka Ivána, który postanawia ją spisać. Rzeczywistość współczesnej Kuby, ogarnięta bratobójczym konfliktem Hiszpania i bezduszność stalinowskiego terroru w Związku Radzieckim stanowią tło tej fascynującej opowieści o destrukcyjnej sile ideologii.
Personas decentes
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
La Habana, 2016. La visita de Barack Obama marca un hito en Cuba, siendo la primera de un presidente estadounidense desde 1928, y eventos como un concierto de los Rolling Stones y un desfile de Chanel alteran la dinámica de la isla. En medio de este contexto, un exdirigente del Gobierno cubano es hallado asesinado en su apartamento, lo que lleva a la policía, abrumada por la visita presidencial, a solicitar la ayuda de Mario Conde en la investigación. Conde se adentra en un mundo donde el muerto, un antiguo censor que había arruinado carreras artísticas con su crueldad, tenía numerosos enemigos. La situación se complica cuando un segundo cadáver aparece con el mismo modus operandi, lo que obliga a Conde a investigar si ambas muertes están conectadas. Paralelamente, Conde escribe una historia ambientada un siglo atrás, cuando La Habana era considerada la Niza del Caribe y se esperaba un cambio inminente con el paso del cometa Halley. En este relato, un asesinato de dos mujeres en La Habana Vieja revela la rivalidad entre Alberto Yarini, un poderoso capo del juego y la prostitución, y su competidor francés, Lotot. Estos eventos históricos se entrelazan con la trama actual de manera inesperada para Conde.
Agua por todas partes
- 361 Seiten
- 13 Lesestunden
La banda dei quattro
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden
Una jinetera dell'Avana decide di diventare jinetera, usando la bicicletta per adescare stranieri danarosi. Con una vite allentata, si esibisce in cadute sensuali davanti ai suoi clienti, mentre sua madre Margarita la supporta. L'incontro con Victor King, un uomo d'affari, sembra promettere un futuro diverso, ma Alicia si ritrova coinvolta in una serie di travestimenti e colpi di scena, in un contesto cubano che mescola thriller, ironia e grottesco. Un poliziotto messicano, corrotto e donnaiolo, indaga sull'omicidio di un businessman yankee, scoprendo un legame con la pornografia sadica e il narcotraffico. Mentre la violenza imperversa a Città del Messico, il riluttante ufficiale Carlos Hernandez decide di approfondire le indagini, rivelando un quadro sociale crudo e un umorismo picaresco in questo noir d'autore. Il tenente Mario Conde indaga nel Quartiere cinese dell'Avana dopo il ritrovamento del cadavere di Pedro Cuang, con segni misteriosi sul corpo. Con l'aiuto del sergente Palacios e di Juan Chion, l'indagine si intreccia con il mondo delle scommesse e della santeria, confermando Conde come figura di riferimento nel genere giallo. Nestor Roca, ex attivista, è costretto a letto dopo un attacco. Progetta una rivolta contro il regime di Díaz Ordaz, chiamando a raccolta gli eroi dell'infanzia per unire le forze contro l'autoritarismo, in una straordinaria congiura di immaginazione.
Racconti erotici di Natale
- 215 Seiten
- 8 Lesestunden
Chi conosce Racconti erotici d'estate , pubblicato dalla Passigli Editori alcuni mesi fa, sa quanto possa accendere l'immaginazione di uno scrittore spagnolo della nuova generazione il tema dell'erotismo. Ma se l'accostamento di estate e fantasie erotiche può anche non costituire una scelta stupefacente, l'accostamento con il Natale può lasciare invece cosa c'entra il Natale con l'erotismo? Eppure questa raccolta dimostra che un simile accostamento non costituisce una forzatura da maniaci. D'altronde, da quale altro paese può venire un'idea così sorprendentemente iconoclasta, se non da quella Spagna che, dopo la liberalizzazione conseguente alla caduta del regime, ha espresso con prepotenza e originalità in scrittori come Almudena Grandes o in registi come Pedro Almodóvar tutto il suo prorompente erotismo? La sfida, come per Racconti erotici d'estate , nasce da un grande editore madrileno, Tusquets, che, invece di raccogliere racconti già pubblicati, ha commissionato a una selezione di scrittori spagnoli e latino-americani giovani ma già ben noti un racconto da inserire nell'antologia, che risulta quindi composta da brani assolutamente inediti in ognuno dei quali si prospetta una piccante situazione erotica, omo o eterosessuale, vissuta in occasione della festa più sacra dell'anno. E il lettore dovrà arrendersi al fatto che, in effetti, gli stimoli erotici del Natale, a ben guardare, esistono, e sono anche irresistibili.
Passato remoto
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
















