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Magdalena Sadlon

    2. August 1956

    Magdalena Sadlon ist eine Autorin, deren Werke sich mit der Komplexität menschlicher Beziehungen und den psychologischen Abgründen menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. In ihren Texten erforscht sie Themen wie Liebe, Verlust und die Suche nach Identität, wobei sie sich oft auf die Nuancen der Emotionen und inneren Konflikte ihrer Charaktere konzentriert. Ihr Stil zeichnet sich durch scharfe Einsicht und die Fähigkeit aus, die rohe, aber dennoch sensible Realität der menschlichen Psyche darzustellen. Sadlon bemüht sich, die authentische Essenz des menschlichen Daseins einzufangen und bietet den Lesern Reflexionen über ihr eigenes Leben und ihre Beziehungen.

    Vo mne zbúraný chrám
    Entweder Olga
    Die wunderbaren Wege
    Solange es schön ist
    • Johanna hasst das Alleinsein, und alles kommt immer heftig über sie - die Gefühle, die Männer und auch die Geschichten, die sie notfalls selber erfindet. Eine „Zeitbombe“ sei sie, meint Frau Kralik, die Nachbarin, und seit Jahren schon befürchtet der Hausmeister „Probleme“ mit der jungen Anwaltssekretärin, die „nicht übersehen werden will“. Andererseits: War ihre Welt nicht in Ordnung? „Die Männer schauten sie noch an. Ein Lächeln ...“, heißt es in Magdalena Sadlons neuem Roman, der von Bewohnern eines Wiener Mietshauses erzählt, die mehr verbindet, als ihnen bewusst ist. Wie schon in ihrem hochgelobten Prosadebüt, „Die wunderbaren Wege“, versteht es Sadlon, ihre Figuren gleichermaßen aus sich selbst sprechen zu lassen und von außen zu beobachten.

      Solange es schön ist2006
      4,4
    • Vo mne zbúraný chrám

      • 75 Seiten
      • 3 Lesestunden

      33 básní v slovenčine a 18 básni v nemeckom alebo anglickom preklade spájajú témy židovský osud a holokaust. Ako v predslove píše popredná česká poetka Jana Štroblová, „Richter je básník, spontánně reagující i na sebenepatrnější podněty zvenčí. Schopností bezprostředních reakcí asnahou dodat obecnější platnosti i zážitkům nejsubjektivnějším pripomene tu a tam našeho již nežijícího Miroslava Holuba. U obou je všudepřítomná hořká, až nemilosrdná ironie a kritičnost k jakýmkoli iluzím, ať už osobním či společenským. Holub však měl aspoň jednu víru, a to víru ve všemocnost vědy. Takovou víru Richter nehlásá. Ke všeobsáhlé skepsi ho opravňuje i paměť krve, zadřená tříska židovské zkušenosti (...), jaká snad co do síly tragického prožitku nemá v současné poezii obdobu.“

      Vo mne zbúraný chrám2002
    • Die wunderbaren Wege

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das lakonische Porträt eines schrecklich normalen Außenseiters – »eine kleine, stille Sensation«. Franzobel Ein Enkel der Monarchie, ein Sohn des Dritten Reiches – ein Kind Österreichs: Wachsam streift Jakob Sagmeister durch Wien. Keine Veränderung entgeht seinem Blick … Wie die meisten Wiener stammt Jakob aus der Provinz. Musiker sollte er nach dem Willen seiner Mutter werden, Lehrer wie sein Vater ist er geworden. Er unterrichtete Geschichte am Gymnasium, bis man ihn vorzeitig in den Ruhestand schickte, obwohl er vom Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Schülerin freigesprochen wurde. Was ihm heute bleibt, sind die Passionen des Alltags – Kaffeehaus, Pfeife, Billard, Zeitungen und unregelmäßige Besuche in zwielichtigen Spelunken. Und seine Beobachtungen. Sein Lebenszweck ist das Sinnieren und Spazieren.

      Die wunderbaren Wege1999
      2,0