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Bettina Steinbauer

    Das Unbehagen der Elsa Brandt
    Zwei im Sinn
    • Zwei im Sinn

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      SEHNEN IST NICHT MANGEL. DAS ENDE DES SEHNENS IST MANGEL. Dies ist die Geschichte von Klara und Arthur. Auf einem Kongress lernen sie sich kennen, und schnell zeigt sich, was sie gefunden haben – die große Liebe. Doch von Anfang an steht fest, eine Zweisamkeit im Sinne einer Lebensgemeinschaft ist nicht gewollt. Es soll das große Ausnahmeerlebnis werden. Doch schon bald muss sich Klara fragen: Was können Liebende einander geben? Wie bedingungslos kann Liebe sein? Wo sind ihre Grenzen? Und ist man bereit, diese Grenzen einzuhalten und vor allem – sie auszuhalten? Das Ringen um die einzigartige Liebe gleicht keiner üblichen Romanze – Klara kämpft und hofft und hadert mit tiefem Ernst jenseits aller Seichtheit und Verklärung. Bettina Steinbauer formuliert mit beeindruckender Sprachkraft die Nuancen im Liebeswerben, die feinen Bedeutungsunterschiede im Verhalten, in den Blicken, beim Warten und gibt damit einer Tiefe Raum, die beglückend, schmerzvoll und anrührend zugleich ist. In Zeiten, da Beziehungen sich auf Kompromisse reduzieren und Partner zu wegklickbaren Objekten werden, beschwört dieser Roman noch einmal eindringlich das Geheimnis und die Verheißung idealer Liebe.

      Zwei im Sinn
      2,3
    • Das Unbehagen der Elsa Brandt

      Roman

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      „Liebe. Ich scheue diese fünf Buchstaben. Wenn es Liebe war, wäre nichts Größeres mehr vorstellbar.“ Elsa, Anfang vierzig, stellt unbequeme Fragen und wartet auf etwas Wesentliches, das sie zutiefst irritiert. Vergeblich sucht sie einen Mann, der ihren Fragen standhält, und trifft stattdessen auf Männer mit Hobbys. Nach einem selbstprovozierten Unfall wird sie in eine Nervenklinik eingewiesen, doch die Außenseiterin wird bald entlassen. Kompromisslos kündigt sie Job und Wohnung und bricht mit ihrer Nachbarin Ottilie zu einer Nordseeinsel auf. Dort trifft sie Justus, der ihr provokantes Verhalten zu durchschauen scheint. Nach ihrem Debüt „Zwei im Sinn“ präsentiert Bettina Steinbauer einen weiteren Roman, der durch scharfe Grundsatzfragen, pointierte Dialoge und eigenwilligen Humor fesselt. Elsa ist eine Ausnahmeerscheinung in der Gegenwartsliteratur. Mit ihrer Kompromisslosigkeit und Nonkonformität ist sie eine der ehrlichsten Heldinnen der letzten Zeit. Steinbauer erinnert in ihrem Stil an Doris Knecht, Jackie Thomae oder Annika Reich, deren Protagonistinnen jenseits der Emanzipationsideologie der Achtziger Jahre ihren selbstbestimmten Lebensweg suchen und dabei immer wieder über das unergründliche Thema der Liebe stolpern.

      Das Unbehagen der Elsa Brandt