Bookbot

Edo Popović

    1. Jänner 1957
    Das Leben: es lebe!
    Mondmeridian
    Die Spieler
    Mitternachtsboogie
    Stalins Birne
    Kalda
    • »Mal ganz ehrlich, fragst du dich nicht auch schon mal, ob man ein Kind produzieren und dann sagen kann: Es tut uns leid, wir haben uns vertan, wir hätten lieber eine Katze oder so etwas Ähnliches?« Ivan Kalda versucht, sein turbulentes Leben zu rekonstruieren – eine verwickelte Angelegenheit: die Kindheit ohne Vater, die Jugend mit zu vielen Drogen und zu wenig Sex, das Überleben als Fotograf im Krieg und im darauf folgenden Turbokapitalismus. Unverblümt, rasant und komisch erzählt Edo Popović vom Aufwachsen im Sozialismus und beschreibt den Schiffbruch seines Protagonisten vor dem Hintergrund des umfassenden gesellschaftlichen Umbruchs in Kroatien. Die CD zum Buch wurde eingelesen vom Schauspieler Holger Hübner.

      Kalda
      4,7
    • Kalda versucht, sein turbulentes Leben zu rekonstruieren – eine verwickelte Angelegenheit: die Kindheit ohne Vater, die Jugend mit zu vielen Drogen und zu wenig Sex, das Überleben als Fotograf im Krieg und im darauf folgenden Turbokapitalismus. Unverblümt, rasant und komisch erzählt Edo Popović vom Aufwachsen im Sozialismus und beschreibt den Schiffbruch seines Protagonisten vor dem Hintergrund des umfassenden gesellschaftlichen Zusammenbruchs in Kroatien.

      Stalins Birne
      4,0
    • Das Kultbuch einer Generation. In seinem Debütroman Mitternachtsboogie erzählt Edo Popovic´ von langen Nächten in Zagreber Kneipen und Cafés und von Aufenthalten in West-Deutschland, wo die Studenten immer noch vom Sozialismus träumten, während in Zagreb die Zuversicht wuchs, dass dieser bald sterben würde. Mitternachtsboogie wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation – es fängt das Lebensgefühl der Jugend am Ende der Tito-Ära wie kein anderes ein und nimmt seine Leser mit in diese bewegte Zeit: erbarmungslos ehrlich und immer nah an den Abgründen, an die jugendliche Revolte führen kann.

      Mitternachtsboogie
      3,3
    • Ein Anti-Krimi über eine korrupte Gesellschaft. Der Außenseiter Boris gerät unter Verdacht, einen Angriff auf die amerikanische Botschaft in Zagreb vorbereitet zu haben. Mladen Folo, unfreiwilliger Chef der dubiosen Abteilung für Kulturterrorismus, der Sensationsjournalist Dragoner und der Polizeispitzel Märzhase verwickeln ihn in ein Netz aus Politik, Polizei und Medien. Später wird Märzhase tot in einer Kneipentoilette aufgefunden, doch die Polizei zeigt kein Interesse an dem Fall. Mit Stripperin Zana und einem Brief von Märzhase ermittelt Folo tief im kriminellen Milieu Zagrebs ...

      Die Spieler
      3,4
    • Die Erde ist in Aufruhr: Mirko Graf fährt mit dem Zug nach Zagreb, in eine Stadt, die überfüllt ist mit Obdachlosen und Bettlern, Hungrigen und Arbeitslosen. Gut geht es nur den Angepassten und den Reichen. Mirkos Organisation ist auf der Suche nach den »Vergessenen«, Menschen, die angeblich in einem verborgenen Paradies irgendwo in Mitteleuropa leben. In diesem »Paradies« wiederum geht das Gerücht von den »Vergifteten« um, Menschen, die ihre Umwelt völlig zerstört haben. Leben sie alle mit einer Lüge? Kann es ein freies Leben geben?

      Mondmeridian
      2,9
    • Das Leben: es lebe!

      • 162 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Edo is back! Zurück im Leben, zurück bei Voland & Quist. Hvala! „Das Leben: es lebe!" erzählt von Popovićs Krebserkrankung, seiner Abkehr vom urbanen Leben in Zagreb und dem Umzug in eine Bauernkate auf dem Lande. Von schmerzvolle Erinnerungen, wie der Trennung von seiner Mutter, die ihn – im Alter von zehn Jahren – zurückließ, um als Gastarbeiterin in Westdeutschland zu arbeiten. Edo Popovićs Erzählen berührt zutiefst und erinnert uns daran, dass das Leben in all seinen Facetten gelebt werden will, bestaunt und gefeiert, erwandert und erlebt. Ein ernstes, aber alles andere als humorloses Buch, drastisch, aber nicht larmoyant, absolut bereichernd!

      Das Leben: es lebe!
    • Anleitung zum Gehen

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein poetischer Ratgeber, der uns lehrt, was wir selbst und die Welt zum Überleben brauchen »Beim Gehen werden wir die eigenen Schritte hören und auch den eigenen Atem und das eigene Herz, und wenn wir uns vollständig entspannen, werden wir auch unsere eigenen Gedanken hören.« In seinem poetisch-philosophischen Essay »Anleitung zum Gehen« versammelt Edo Popovic´ alles, was er in fünfzig Jahren an Weisheit über die Menschheit und ihr oft selbstzerstörerisches Wesen zusammengetragen hat. Über uns, die wir uns benehmen wie Hamster im Laufrad. Die wir rennen, so lange wir Kraft haben, um irgendwann einfach zu erlöschen. Wir sind in Eile. Und wir beschleunigen ständig. Wer nicht beschleunigt, ist verdächtig. Edo Popovic beschreibt diesen ständigen Drang zur Selbstoptimierung als einen Hunger, der uns verunstaltet, uns in Automaten zum Verdienen und Verbrauchen verwandelt hat. Von diesem Hunger befreien seine klugen, erfahrungsreichen Texte. Und sie lehren uns: Das, was wir tatsächlich brauchen, wird nicht beworben, es findet sich nicht in Schaufenstern und ist nicht mit Geld zu kaufen.

      Anleitung zum Gehen
    • Ausfahrt Zagreb-Süd

      Roman - Mit Audio-CD

      • 183 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Edo Popovic erzählt von einer Generation, die im 20. Jahrhundert gesoffen hat und im 21. nüchtern geworden ist. Der Zerfall ihres Landes hat sie mitgerissen, ihre jugendlichen Illusionen sind verloren, und nun ist es an der Zeit, das zu ändern, was noch veränderbar ist. Im Mittelpunkt stehen Baba, ein ständig trinkender ehemaliger Erfolgsautor, seine Frau Vera, die E-Mail als Therapieersatz nutzt, und der frühere Rechtsanwalt Kan_eli, der in einer unmöblierten Wohnung lebt. Der Roman thematisiert das Leben am urbanen Rand und die Loser einer Generation, die zu alt für Rock'n'Roll und zu jung für den Tod sind. Edo Popovic, geboren 1957, lebt in Zagreb und war Mitbegründer einer einflussreichen Underground-Literaturzeitschrift im ehemaligen Jugoslawien. Sein erster Roman "Ponocni boogie" wurde zum Kultbuch seiner Generation. Von 1991 bis 1995 war er Kroatiens bekanntester Kriegsberichterstatter, dessen unideologische Reportagen sowohl angesehen als auch gefürchtet waren. 2000 veröffentlichte er "Der Traum der gelben Schlangen", dessen zentraler Teil eine der besten Geschichten über den jugoslawischen Krieg darstellt. Nach weiteren Romanen erschien 2003 "Ausfahrt Zagreb-Süd", das von der kroatischen Literaturkritik begeistert aufgenommen wurde und 2005 auch in den USA veröffentlicht wurde. Bei Voland Quist sind bereits mehrere seiner Romane auf Deutsch erschienen.

      Ausfahrt Zagreb-Süd