Bookbot

Richard Grosse

    22. Mai 1944
    Tod im Aufbruch
    Schrittfehler
    Kommissar Bircher – Schrittfehler
    Russengold
    Mordshochhaus
    • Mordshochhaus

      Ein Berlin-Krimi

      1975, Ostberlin. In einem der bekanntesten Gebäude der DDR, im »Haus des Kindes« am Strausberger Platz, treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Ausgerechnet hier, wo hohe Funktionäre und verdienstvolle Bürger der Republik leben, werden Frauen, die es mit der »sozialistischen Moral« nicht so genau nehmen, erdrosselt. Major Bircher, ein zum Polizist umgeschulter Biologielehrer, nimmt die Ermittlungen auf, und je näher er dem Täter kommt, desto tiefer gerät er in ein Netz voller Intrigen, amouröser Abenteuer und schrulliger Nachbarn … Aber auch die Vertreter des Partei- und Staatsapparates haben ein Wörtchen mitzureden und verfolgen Birchers Untersuchungen mit Argwohn. Richard Grosse legt mit Mordshochhaus ein atmosphärisch dichtes und raffiniert ausgeklügeltes Krimidebüt vor. Ein Großstadt-Krimi, der in einer Zeit spielt, als die Hauptstadt der DDR noch Berlin hieß und die Feinde klar definiert waren.

      Mordshochhaus
      5,0
    • Berlin / Moskau, 1977: Kurz vor ihrem Abschluss an der Lomonossow Universität feiern Rainer und Ullrich mit ihren Kommilitonen Boris, Wolodja und Lena ausgelassen auf der Datsche von Wolodjas Eltern. Am nächsten Morgen ist Boris verschwunden. Er wird erst einige Tage später unter einer Schneedecke nahe der Datsche aufgefunden – tot. Da DDR-Bürger in den Vorfall verwickelt sind, fährt Kommissar Bircher nach Moskau. Doch er und sein sowjetischer Kollege müssen den Fall ungelöst ad acta legen. Zurück in Berlin trifft Bircher erneut auf Rainer und Ullrich. Anscheinend verdienen sie sich durch unerlaubten Verkauf von Eheringen aus der UdSSR, sogenanntem Russengold, ein ansehnliches Zubrot. Dann stürzt Jakob Schukin von der Warschauer Brücke. Ein Zufall, dass auch er in Moskau studiert hat? Als Wolodja, der für ein Forschungsprojekt in Berlin weilt, ebenfalls umkommt, wird es für Bircher höchste Zeit zu handeln … Zu einer Zeit, als Berlin noch die Hauptstadt der DDR war, entfaltet sich zwischen Ostbahnhof, Alexanderplatz und Weidendammer Brücke ein mitreißendes Szenario, das den Leser in Atem hält.

      Russengold
      3,0
    • Kommissar Bircher – Schrittfehler

      • 402 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Ostberlin, 1980. In einer angesehenen Klinik sterben mehrere Patienten kurz nach der Implantation eines Herzschrittmachers – ohne erkennbare Ursache. Major Karl Bircher beginnt zu ermitteln. Alles scheint regelkonform: keine Komplikationen, keine Hinweise auf Kunstfehler. Doch je tiefer Bircher gräbt, desto seltsamer wird der Fall. Und Bircher gibt sich mit naheliegenden Erklärungen nicht zufrieden. Als ein weiterer Mann stirbt, kommt ihm ein ungeheurer Verdacht: Könnte jemand gezielt Patienten mit Herzschrittmachern ins Visier genommen haben? Die Spur führt in den hochsensiblen Klinikbetrieb, wo medizinische Routine, Technik und Täuschung mysteriös ineinandergreifen. Doch wie weist man einen Mord nach, wenn alles nach einem natürlichen Tod aussieht? Schrittfehler erzählt von den Grauzonen zwischen Technik und Verantwortung, von einem System, das Fehler nicht eingestehen darf – und von einem Ermittler, der an der Schwelle zwischen Pflicht und Wahrheit steht. Richard Grosse zeichnet ein präzises Bild des medizinischen Alltags in der späten DDR – und öffnet den Blick auf Fragen, die weit über die damalige Zeit hinausweisen: Was passiert, wenn Technologie zur Waffe wird? Und wer schützt uns, wenn die Beweislage versagt?

      Kommissar Bircher – Schrittfehler
    • Tod im Aufbruch

      Ein Bircher-Krimi

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Aber wir haben doch noch keine Ahnung, ob wir mit dem Duschgel punkten werden«, sagte Schulz leise. Wagner lächelte nachsichtig. »Stell dir vor, du müsstest einen Fünfjahresplan schreiben. Hast du damals gewusst, was im zweiten oder dritten Jahr wirklich abgesetzt wird? Nee, natürlich nicht, deshalb ist’s ja auch ein Plan. Der muss nur plausibel sein und gute Stimmung erzeugen. Die bei der Treuhand müssen davon überzeugt werden, dass wir mit unserem Super S im Osten punkten. Punkt, aus.« Berlin-Mitte, Anfang der 90er-Jahre. Aus der »Berliner Duft« ist die »Berlin Beauty« geworden, und ein »Berater« aus Bayern zeigt den »Ossis«, wie man in diesen Umbruchzeiten das große Rad dreht. Bis ein Toter den innerbetrieblichen Frieden stört. Karl Bircher, bis vor Kurzem Major, nun Kriminalhauptkommissar, nimmt die Ermittlungen auf.

      Tod im Aufbruch