„Lass mich noch einen Tag leben“ ist mehr als ein Krimi mit viel Dresdner Lokalkolorit. Es ist auch der Blick in menschliche Abgründe, die Erklärung, wie aus Opfern Täter werden können. Mit ihrem ersten ‚Kommissar Pötzsch‘-Fall gelingt es der Autorin, ein Novum im bekannten Krimi-Genre zu schaffen. Tabulose Sexszenen wechseln mit biederer Bürgerlichkeit auf allen Ebenen der verschiedenen Handlungsstränge. Und auch für das Absurde und Unfassbare hält Helene Gilly unterschwellig psychologische Erklärungen bereit.
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