Die Geschichte spielt im italienischen Partisanenbewegung während des Zweiten Weltkriegs. Die Hauptfigur ist eine 50-jährige einfache Landwirtin, deren Mann im Transport in ein Konzentrationslager stirbt. Bis zu seinem Tod waren ihr seine politischen Interessen fremd, doch als sie von Genossen mit kleinen illegalen Arbeiten betraut wird, versteht sie den Sinn der Ereignisse und wird zu einer zuverlässigen Verbindung. In ihrem Haus tötet sie einen brutalen Nazi-Soldaten und sieht keinen anderen Ausweg, als in die Berge zu einem Partisanenverband zu fliehen. Obwohl sie alt und krank ist, kümmert sie sich um die Partisanen, beschafft Vorräte, pflegt Verwundete, verteilt Drucksachen und Sprengstoffe und riskiert täglich ihr Leben. Sie wird bei einer der Nazi-Repressalien gegen die Zivilbevölkerung erschossen. Der Roman fängt das Leben im Lager des Partisanenverbandes ein, der aus italienischen Landbewohnern und Angehörigen verschiedener Nationalitäten besteht, meist Flüchtlingen aus Konzentrationslagern, die ihr Leben für die Kriegsintrigen der westlichen Mächte verlieren.
Renata Vigano Bücher
