„wir warten nicht auf jahreszeiten das neue jahr beginnt / nie und das alte jahr endet wie immer zeitlos“. Raphael Urweider führt vor Augen, was für erstaunliche Früchte die Gegenwartskunde trägt. Seine Gedichte betrachten das Ineinandergreifen der Dinge: „wir essen fisch der nach petrol riecht und / kochen mit petrol das nach fisch riecht“. Ebenso unbeschwert wie klug seziert Urweider Pflanzen: „was ist die einsamkeit eines knackens / gegen die zweisamkeit eines zweigs / äste verzweigen sind nie allein / allein ist ein ast nur holz“. Zehn Jahre nach seinen letzten vielfach ausgezeichneten Gedichtbänden meldet sich ein beglückend überraschungsreicher Dichter zurück.
Raphael Urweider Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
5. November 1974




Die Reihe - 22: Es geht fast immer ein Wind / Roppongi-Renshi
- 88 Seiten
- 4 Lesestunden
Das Dichtertreffen, das vom 30. März bis zum 2. April 2014 in Tokyo stattfand, war der poetische Beitrag zum 150-Jahre-Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan.
Lichter in Menlo Park
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden