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Raphael Urweider

    5. November 1974
    Die Reihe - 22: Es geht fast immer ein Wind / Roppongi-Renshi
    Wildern
    Das Gegenteil von Fleisch
    Lichter in Menlo Park
    • Wildern

      Gedichte

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      „wir warten nicht auf jahreszeiten das neue jahr beginnt / nie und das alte jahr endet wie immer zeitlos“. Raphael Urweider führt vor Augen, was für erstaunliche Früchte die Gegenwartskunde trägt. Seine Gedichte betrachten das Ineinandergreifen der Dinge: „wir essen fisch der nach petrol riecht und / kochen mit petrol das nach fisch riecht“. Ebenso unbeschwert wie klug seziert Urweider Pflanzen: „was ist die einsamkeit eines knackens / gegen die zweisamkeit eines zweigs / äste verzweigen sind nie allein / allein ist ein ast nur holz“. Zehn Jahre nach seinen letzten vielfach ausgezeichneten Gedichtbänden meldet sich ein beglückend überraschungsreicher Dichter zurück.

      Wildern2018
    • Das Dichtertreffen, das vom 30. März bis zum 2. April 2014 in Tokyo stattfand, war der poetische Beitrag zum 150-Jahre-Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan.

      Die Reihe - 22: Es geht fast immer ein Wind / Roppongi-Renshi2015