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Jason Schwartz

    Jason Schwartz ist der Autor des Romans A German Picturesque. Sein Werk erforscht die komplexen Beziehungen zwischen Bild, Erinnerung und Identität durch eine tiefgründige Reflexion des deutschen kulturellen und historischen Erbes. Schwartz' Stil zeichnet sich durch seine lyrische Präzision und seine Fähigkeit aus, die feinen Nuancen der menschlichen Erfahrung einzufangen.

    Johann der Posthume
    Eine deutsche Pittoreske
    • Eine deutsche Pittoreske

      • 118 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Interieurs voller schreiend stiller Gegenstände, rätselhafte Lücken in Haushaltsbüchern, nie stattgefundene Begegnungen hinter Kalendereinträgen und stets die vielbedeutenden Gesten von Menschenhand verrückter. Wie ein sinistrer Kustode führt Jason Schwartz den Leser durch seine von Abwesenheit gezeichneten Geschichten, die auf höchst merkwürdige Weise von Kindheit und Liebe, Ausschweifung und Verfall, Mythos und Natur erzählen. Und doch dringt in dem 21 Miniaturen zählenden Album das Stimmengewirr ganzer Jahrhunderte ans Ohr des Lesers, etwa in den enzyklopädischen Vorbereitungen einer Familienreise ans Meer oder in Gestalt aufgeschnappter Wortfetzen von Braut, Bräutigam und Hochzeitsgästen während längst vergangener Feierlichkeiten. Eine Literatur, so reich an subtilen Perspektivenwechseln, dass sie Kindesblick und Erwachsenenurteil, Familienlegende und Bildbeschreibung, Inventarliste und Gerüchteküche zu einer zeitlosen Lebendigkeit von längst Vergangenem ziseliert. Eine deutsche Pittoreske auf jeder Seite so viel Geschichte und Geschichten wie andernorts tausendseitige Epen.

      Eine deutsche Pittoreske
    • Ein Post-Gothic-Roman aus rätselhaften Dingen, ungesicherten Namen und anderen Schatten, eine Anatomie von Familie, Ehebruch und Mord, untermalt mit Ahnentafeln, apokryphen Schriften und einer Geschichte des amerikanischen Bettes. Johann der Posthume existiert zwischen ­Fiktion und Poesie, Elegie und Geschichte, nachgeborener Vision und untoten Machenschaften. Jason Schwartz operiert mit feinem Besteck: Leise verrückt er die ­Möbel, führt präzise das Licht, erzählt von Kindheit und Mord, dem dünnen Licht mancher Träume und dem fast unhörbaren Schrei in allen ­Dingen. Eine gestochen scharfe Prosa, direkt auf die Netzhaut gemalt.

      Johann der Posthume