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Mari a. Gainza

    María Gainza schafft Erzählungen, die sich mit der komplexen Beziehung zwischen Kunst und persönlicher Introspektion auseinandersetzen. Ihr Schreiben zeichnet sich durch eine tiefe analytische Tiefe und eine feine Sensibilität für visuelle Kunstformen aus. Gainza besitzt die einzigartige Fähigkeit, in das Wesen von Kunstwerken einzudringen und sie mit umfassenderen kulturellen und existenziellen Themen zu verbinden. Ihr literarischer Stil ist präzise und doch poetisch und bietet den Lesern eine neue Perspektive auf die Welt der Kunst.

    Portrait of an Unknown Lady
    Schwarzlicht
    Lidschlag
    • Lidschlag

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      María – nicht zu verwechseln mit der Autorin, oder doch? – ist um die vierzig. Sie entstammt der Upper Class von Buenos Aires, schlägt sich aber mit prekären Kulturjobs durch. María hat stets ein lebenskluges Bonmot parat, hält sich selbst jedoch für träge, vergesslich, kurzum: lebensunfähig. Ihre leicht verschrobene Familie sieht das genauso – besonders die wirklich schwierige Mutter, die sich als Schwiegersohn mindestens einen Polospieler wünscht. Vor allem aber führt María ein Leben mit Bildern, vertieft sich in das Leben vor und hinter und in der Kunst. Bekommt sie Panik oder schlechte Laune, flieht sie ins Museum. Manchmal verfolgt María eine Frau im roten Kleid, nur weil die Farbe sie an ein bestimmtes Gemälde Mark Rothkos erinnert. Und so fließen die Eskapaden der Erzählerin zusammen mit faszinierenden Bildbeschreibungen, Kunstgeschichten und Anekdoten um bekannte und unbekanntere Künstler wie Gustave Courbet, Henri Toulouse-Lautrec oder Cándido López. Gainza schreibt mit bittersüßer Ironie und großer Eleganz: Unversehens kommt man nicht nur Marías Leben näher, sondern auch der Kunst.

      Lidschlag
      3,9
    • Schwarzlicht

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nehmen wir einmal an, es war so: María beginnt als junge Frau für die beste Kunstgutachterin des Landes zu arbeiten. Enriqueta Macedo, die ausschließlich in druckreifen Sentenzen spricht, lehrt María, wie sich Kunstfälschungen durch genaues Sehen enttarnen lassen. Und sie weiht ihren Schützling in ein wohlgehütetes Geheimnis ein: Als Teil einer Bande erklärt Enriqueta seit Jahren Fakes zu Originalen. Die exzentrischen Betrüger, die im Bohème-Treff Hotel Meláncolico verkehren, kreisen um eine mysteriöse, nicht zu fassende Meisterfälscherin. Deren Spezialität: Werke »im Stil« einer einst berühmten, ebenso schillernden Porträtmalerin. María, mittlerweile illusionslose Kunstkritikerin, folgt den Spuren der verschwundenen Fälscherin. Mit sprühendem Witz entführt die Argentinierin María Gainza in ein Spiegelkabinett voller spleenig-nebulöser Figuren, authentischer Fakes und unwahrscheinlich schöner Geschichten: Denn was ist origineller als eine echt gute Fälschung?

      Schwarzlicht
    • "In the Buenos Aires art world, a master forger has achieved legendary status. Rumored to be a woman, she specializes in canvases by the painter Mariette Lydis, a portraitist of Argentinean high society. But who is this absurdly gifted creator of counterfeits? What motivates her? And what is her link to the community of artists who congregate, night after night, in a strange establishment called the Hotel Melancólico? On the trail of this mysterious forger is our narrator, an art critic and auction house employee through whose hands counterfeit works have passed. As she begins to take on the role of art-world detective, adopting her own methods of deception and manipulation, she warns us 'not to proceed in expectation of names, numbers or dates... My techniques are those of the impressionist.' "-- Amazon.com

      Portrait of an Unknown Lady
      3,1