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Gerd Spitzer

    Ludwig Richter - Der Maler
    Christian Friedrich Gille 1805-1899
    Museum in der DDR
    Meisterwerke der Romantik in der Dresdener Galerie
    Ein bleibender Eindruck
    Caspar David Friedrich in der Dresdener Galerie
    • Die Dresdener Galerie gehört mit der Nationalgalerie in Berlin und der Hamburger Kunsthalle zu den drei bedeutendsten Sammlungen von Gemälden Caspar David Friedrichs in Deutschland. Singuläre Hauptwerke des Künstlers wie „Das Kreuz im Gebirge“, die „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ und „Das Große Gehege bei Dresden“ dominieren den großartigen Bestand und sind inzwischen auch zu Signalbildern für die berühmten Kunstsammlungen in der Elbestadt geworden. In dem Katalogheft, das die 2006 begonnene Reihe „In der Dresdener Galerie“ mit dem inzwischen siebten Heft fortsetzt, wird die gegenwärtig 14 Werke umfassende Dresdener Kollektion in großen Farbabbildungen und durch erläuternde Texte ausführlicher vorgestellt. Der einleitende Aufsatz skizziert zum ersten Mal eine zusammenfassende Darstellung der Geschichte dieser Friedrich-Sammlung.

      Caspar David Friedrich in der Dresdener Galerie
      4,0
    • Die Kunst- und Residenzstadt Dresden war im frühen 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für die Malerei der Romantik. Viele Künstler, die unsere Vorstellung von der deutschen Romantik prägten, haben sich zeitweise oder ihr Leben lang in Dresden aufgehalten und dort ihr Werk geschaffen – allen voran Caspar David Friedrich, der sich 1798 in Dresden niederließ und bald zum Mittelpunkt eines illustren Kreises von Bewunderern und Schülern wurde. Angezogen von seinem Ruf als Erneuerer der Malerei, von der Schönheit der sächsischen Landschaft und Raffaels Sixtinischer Madonna in der weithin bekannten Gemäldegalerie, machten junge Künstler auf ihrem Weg nach Rom gerne Station in Dresden – einige blieben, andere trugen die Ideen der Romantik als Deutschrömer oder Nazarener in die Welt. Gerd Spitzer, Oberkonservator an der Dresdner Galerie Neue Meister im Albertinum, stellt die weltberühmte Romantik-Sammlung des Museums in 50 ausgewählten Gemälden vor: Werke von Caspar David Friedrich, Johan Christian Dahl, Carl Gustav Carus, Georg Friedrich Kersting, Ludwig Richter, Carl Blechen, Friedrich Overbeck, Ferdinand Olivier, Julius Schnorr von Carolsfeld und vielen anderen sind hier ganzseitig und in Farbe abgebildet und werden in ausführlichen Beschreibungen erläutert. Biographien mit Selbstbildnissen bzw. Portraits der Künstler und ein Beitrag von Ulrich Bischoff, seit 1994 Direktor der Galerie Neue Meister, beschließen den Band.

      Meisterwerke der Romantik in der Dresdener Galerie
    • Christian Friedrich Gille 1805-1899

      Malerische Entdeckung der Natur

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Christian Friedrich Gille (1805?1899) blieb als Künstler zu Lebzeiten weitgehend unbekannt und starb nach fast siebeneinhalb Jahrzehnten unermüdlicher Tätigkeit in grosser Armut. Die Zeitgenossen haben ihn kaum beachtet. Heute gilt er als einer der wegweisenden Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Gilles Anfänge liegen in der Epoche von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Johan Christian Dahl, als dessen talentiertester Atelierschüler er seinen Weg begann. In gewisser Weise hat Gille eine Entwicklung konsequent zu Ende geführt, die in dem neuen Naturverhältnis der Romantik am Beginn des Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt hatte und in seinen unkonventionellen Ölstudien vor der Natur, mit denen der Künstler subjektive Seherlebnisse unmittelbar in Malerei übersetzte, zur Moderne im späten 19. Jahrhundert hinführte.0Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die erste umfassende Monographie über den Künstler nach der ersten grossen Ausstellung in Dresden und Bremen 1994.00Exhibition: Villa Grisebach Berlin, Germany (05.09. - 13.10.2018) / Galerie Knoell Basel, Switzerland (23.11. - 21.12.2018).

      Christian Friedrich Gille 1805-1899