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Miklós Radnóti

    5. Mai 1909 – 9. November 1944

    Miklós Radnóti war ein ungarischer Dichter, dessen Werk tiefgreifend von seiner jüdischen Herkunft und seinem tragischen Schicksal während des Holocaust geprägt ist. Seine Lyrik verbindet auf meisterhafte Weise avantgardistische und expressionistische Themen mit einem neoklassizistischen Stil, der sich beispielsweise in seinen Eklogen zeigt, ebenso wie bemerkenswerte romantische Liebesgedichte. Trotz gesellschaftlicher Ablehnung aufgrund seiner Herkunft identifizierte er sich in seinen Versen stark mit Ungarn. Seine letzten Gedichte, die er während eines Todesmarsches verfasste, gehören zu den wenigen erhaltenen literarischen Werken aus der Zeit des Holocaust.

    Miklós Radnóti
    Eclogák
    Radnóti Miklós 1944
    Foamy Sky
    Gewaltmarsch
    Offenen Haars fliegt der Frühling
    Gewaltmarsch
    • Perly lásky

      • 77 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Tvorba inspirovaná pobytem v Liberci v letech 1927-28. Dvojjazyčná publikace - vydáno při příležitosti 70. výročí úmrtí básníka.

      Perly lásky2014
    • Foamy Sky

      The Major Poems of Miklós Radnóti, Bilingual Edition / Translated by Zsuzsanna Ozsváth, Frederick Turner

      • 246 Seiten
      • 9 Lesestunden

      One of Hungary's leading poetic voices of the twentieth century, Miklós Radnóti (1909-1944) wrote some of his country's most cherished love poems and political verse even as he anticipated death under the Nazis. This volume presents many of the poems that appear in his Foamy Sky collection and a selection of others dating back to 1929. A good portion of the poems were written during World War II, when Radnóti, of Jewish descent, was forced into a slave-labour squad and sent to work building roads in the Balkans. On the final march through Hungary toward Austria near the end of the war, the guards murdered the disabled prisoners who had not already died en route and buried the bodies in a mass grave. Radnóti's last poems were found in the pocket of his coat when his body was exhumed.

      Foamy Sky2000
    • Miklós Radnóti, geboren am 5.5.1909 in Budepest als Sohn bürgerlicher Eltern. Studium, Arbeit als Gymnasiallehrer: Übersetzungen von La Fontaine, Cocteau, Shelley u.a.; ab 1940 Arbeitsdienst, Sklavenarbeit in serbischen Kupferminen; 1944 von den Faschisten verschleppt; Anfang November 1944 von der SS erschossen; sein Notizbuch mit letzten Gedichten wurde im Massengrab aufgefunden.

      Offenen Haars fliegt der Frühling1993
      1,0
    • Gewaltmarsch

      Ausgewählte Gedichte

      • 125 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Gewaltmarsch1979
    • Gewaltmarsch ist eine Auswahl von Radnótis Gedichten, die die zivile Erfahrung des Zweiten Weltkriegs im besetzten Europa dokumentiert. Seine Gedichte sind ein außergewöhnliches Zeugnis eines Geistes, der entschlossen ist, seine Zivilisation angesichts überwältigender Widrigkeiten zu bekräftigen. Miklós Radnóti war bereits ein etablierter Dichter, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Als die Nazis seine Heimatstadt Budapest übernahmen, wurde Radnóti in ein Arbeitslager in Bor im besetzten Serbien geschickt. 1944, als sich die Deutschen von der Ostfront zurückzogen, wurden Radnóti und seine Mitgefangenen gewaltsam zurück nach Ungarn marschiert. Am 9. November, zu schwach, um weiterzumachen, wurden er und viele Kameraden durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Als die Leichen im folgenden Jahr exhumiert wurden, wurde Radnóti durch ein Notizbuch mit Gedichten in seiner Uniformjacke identifiziert. Diese Gedichte, die 1946 als Schäumender Himmel veröffentlicht wurden, sicherten ihm seinen Platz als einer der Giganten der modernen ungarischen Poesie.

      Gewaltmarsch1979
      5,0
    • Naptár

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden
      Naptár1975
    • Výber z poézie tragicky zosnulého maďarského básnika.

      Odsúdený1967
    • Sbírka básniček byla nalezena při exhumaci jeho těla z hromadného hrobu, kam byl pohřben po zastřelení maďarskými nacisty.

      A přece se vrátím1964