Sie vermisst die Farben, das Licht, die Gerüche und die Speisen Afrikas. China Keitetsis neues Leben in Europa ist nicht leicht. Sie ist allein in einem kalten Land und weiß nicht, wer von ihrer Familie überhaupt noch lebt. Am meisten vermisst sie ihre Kinder, die sie in Uganda zurücklassen musste. Erst jetzt, nachdem ihre schlimmsten seelischen Wunden verheilt sind, findet sie die Kraft, sich auf die Suche nach ihnen zu machen. In einer bildhaften und berührenden Sprache schildert China Keitetsi ihr neues Leben zwischen Afrika und Europa, erzählt von ihrer Suche nach Hoffnung und Glück. Ihr erfolgreiches Engagement für andere ehemalige Kindersoldaten macht Mut, die Augen vor den Grausamkeiten dieser Welt nicht zu verschließen.
China Keitetsi Bücher
1. Jänner 1976



Die achtjährige China Keitetsi aus Uganda wird von Soldaten in ein Rekrutierungslager verschleppt und lernt dort den Umgang mit der Waffe. Schon bald kämpft sie als Frontsoldatin und Leibwächterin für hohe Militärs, von ihren erwachsenen Führern zum Morden gezwungen und vergewaltigt. Nach Jahren des Krieges und Missbrauchs gelingt ihr im Alter von neunzehn Jahren endlich die Flucht. Erstmals berichtet hier eine Betroffene von ihrem Leben als Kindersoldatin.