Der obszöne Vogel der Nacht
- 410 Seiten
- 15 Lesestunden
Eine Reise durch die Labyrinthe von Identität, Degradation und Vergessen. Die Stimme, die „Der obszöne Vogel der Nacht“ erzählt, fließt unermüdlich von den Lippen des Mudito, wie in einer Reise vom Sein ins Nichts, und erschafft eine Welt, die - durch den inneren Fluch der Existenz - dem Verfall, dem Verlust oder der Verwirrung jeglicher möglicher Identität verurteilt ist. Die alten Frauen, die das Haus der Inkarnation von La Chimba bewohnen, und die Monster von La Rinconada illustrieren jeden Nuance der Verzweiflung sowie jeden der kleinsten alltäglichen Freuden; sie fügen dem blinden Instinkt des Lebens eine unvergängliche Angst vor der Dunkelheit, dem Unnennbaren und dem, was keine Form mehr hat, hinzu.
















