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Frances Wister Faure

    Mucha
    • Mucha

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Alphonse Mucha (1860-1939) wurde in Böhmen geboren und durchlief die typischen Stationen eines jungen Künstlers in Mitteleuropa: Wien, München und schließlich Paris im Jahr 1890. Nach seiner Einschreibung an der Akademie Julian lebte er als mittelloser Maler und arbeitete sporadisch als Grafiker für Druckereien. 1897 änderte sich sein Schicksal, als ein Plakatprojekt für Sarah Bernhardt die große Schauspielerin begeisterte. Bald prangten Muchas Werke an den Wänden von Paris, darunter Plakate für Champagner und Kekse. Mit Mucha erlebte der Jugendstil seinen Höhepunkt. Die Weltausstellung von 1900 verschaffte ihm internationale Anerkennung. Seine Typografie prägte Zeitungen, Bücher und Verpackungen, während auch Mode, Schmuck, Möbel und Innendekorationen den Aufstieg eines originellen Stils dokumentierten. Nach seinem Erfolg reiste Mucha nach Amerika, wo er ein lang gehegtes Projekt verwirklichen wollte: eine Serie großer Gemälde, die die slawische Epoche feierten. Nach der Unabhängigkeit der Tschechoslowakei 1918 kehrte Mucha nach Prag zurück, konnte sein Werk jedoch vor seinem Tod nicht vollenden.

      Mucha
      4,5