Zwei ausgehungerte Moskauer Waisenkinder werden während des Krieges in den Kaukasus gebracht und geraten dort in den Strudel blutiger Ereignisse. Mit diesen erschütterten Roman über die Folgen der Stalinischen Nationalitätenpolitik erlangte Antoli Pristawkin Weltruhm
Thomas Reschke Bücher






Moskau zu Beginn der 1930er-Jahre: Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans Sympathie: der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt »Meister«, und Margarita, dessen einstige Geliebte. Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk. »Bulgakow ist eine Bombe.« August Diehl »Mein Lieblingsbuch – einfach die großartigste Explosion von Fantasie, Verrücktheit, satirischem Witz und Gefühl, die man sich vorstellen kann.« Daniel Radcliffe Der »russische Faust« (BR) »Wer hätte gedacht, dass aus dem Verlag für preiswerte Klassikerausgaben der spannendste Bulgakow kommt? Alexandra Berlina hat mit der Übersetzung von „Meister und Margarita“ bereits 2020 eine zum Wiehern komische und durchwegs eingängige Übertragung von Bulgakows Meisterwerk vorgelegt« Opernregisseur Valentin Schwarz
Der Wolfspass
- 428 Seiten
- 15 Lesestunden
Rebell und Zauderer, Urgestein und Dissident, Polit-Idol und Frauenheld. Als charismatischer Botschafter der Poesie hat er Stadien gefüllt, Heere von Zensoren beschäftigt und eine ganze Generation begeistert. In seiner Autobiographie erzählt der Unangepaßte und »politisch Unzuverlässige« heiter, scharfsichtig und ironisch von seinem an Skandalen und skurrilen Begebenheiten reichen Leben und dem oft abenteuerlichen Weg durch die »Korridore der Macht und die Kaschemmen der Vorstadt«. Sein Buch ist Spiegel einer Gesellschaft im Umbruch und enthält Jewtuschenkos ganz persönliche Porträts seiner Zeitgenossen, von Pasternak, Schostakowitsch und Sacharow bis zu Picasso und Fellini, Che Guevara und Robert Kennedy.
Die verhängnisvollen Eier
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Moskau um 1928. Der renommierte Zoologe Professor Pfirsichow entdeckt zufällig einen "roten Strahl", der eine enorme wachstumsbeschleunigende Wirkung hat. Ein skrupel- wie ahnungsloser Funktionär entwendet die Gerätschaften des Wissenschaftlers und lässt Eier bestrahlen, um damit den Hunger auf Moskaus Straßen zu bekämpfen. Doch das Ergebnis ist mörderisch. Dieses fast vergessen Meisterwerk des jungen Michail Bulgakow ist eine beißende Satire mit bizarren Science-Fiction-Auswüchsen, die einmal mehr die Aktualität des russischen Jahrhundertautors zeigt. Alexander Nitzberg fängt auch in seiner dritten Bulgakow-Neuübersetzung wieder kongenial den Witz, die Galle und die Absurdität des teuflich satirischen Kurzromans ein. (Klappentext)
Heimliche Märchen
- 241 Seiten
- 9 Lesestunden
Edition Suhrkamp - 1447: Henkersknechte
- 267 Seiten
- 10 Lesestunden

