Zwei ausgehungerte Moskauer Waisenkinder werden während des Krieges in den Kaukasus gebracht und geraten dort in den Strudel blutiger Ereignisse. Mit diesen erschütterten Roman über die Folgen der Stalinischen Nationalitätenpolitik erlangte Antoli Pristawkin Weltruhm
Thomas Reschke Bücher






Meister und Margarita
Roman – Neu übersetzt von Alexander Nitzberg
Moderner Klassiker Moskau um 1930: Zusammen mit seinen Gehilfen geht der Teufel um und wirbelt die Stadt mächtig durcheinander. Im Varietétheater richten sie ein heilloses Chaos an und stellen das Publikum – Bürger der Stalinzeit – mit all ihren Schwächen bloß. Die Behörden scheitern kläglich mit rationalen Erklärungsversuchen. Nur zwei Personen entgehen Schreck und Unbill: Der Meister – ein Schriftsteller, der seine Tage in der Psychiatrie zubringt – und Margarita, seine Geliebte, die sich in ihrem gutbürgerlichen Leben nach ihm sehnt. Bulgakows Meisterwerk ist eine auch heute noch hochpolitische Gesellschaftssatire.
Die verhängnisvollen Eier
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Moskau um 1928. Der renommierte Zoologe Professor Pfirsichow entdeckt zufällig einen "roten Strahl", der eine enorme wachstumsbeschleunigende Wirkung hat. Ein skrupel- wie ahnungsloser Funktionär entwendet die Gerätschaften des Wissenschaftlers und lässt Eier bestrahlen, um damit den Hunger auf Moskaus Straßen zu bekämpfen. Doch das Ergebnis ist mörderisch. Dieses fast vergessen Meisterwerk des jungen Michail Bulgakow ist eine beißende Satire mit bizarren Science-Fiction-Auswüchsen, die einmal mehr die Aktualität des russischen Jahrhundertautors zeigt. Alexander Nitzberg fängt auch in seiner dritten Bulgakow-Neuübersetzung wieder kongenial den Witz, die Galle und die Absurdität des teuflich satirischen Kurzromans ein. (Klappentext)