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Jorge Ibargüengoitia

    22. Jänner 1928 – 27. November 1983

    Jorge Ibargüengoitia war ein mexikanischer Romanautor und Dramatiker, der für seine scharfen und beliebten Satiren gefeiert wurde. Seine Werke sezieren meisterhaft gesellschaftliche Schwächen mit bissigem Witz und erforschen oft Themen wie Macht, Korruption und menschliche Torheit. Ibargüengoitias unverwechselbarer Stil verbindet das Absurde mit dem Düsteren und schafft Erzählungen, die sowohl düster humorvoll als auch zum Nachdenken anregend sind. Er hinterließ unauslöschliche Spuren in der mexikanischen Literatur, und seine satirischen Kritiken fanden bei den Lesern großen Anklang.

    Dva zločiny
    The Dead Girls
    Augustblitze
    Zwei Verbrechen
    Die toten Frauen. Roman
    Abendstunden in der Provinz
    • Abendstunden in der Provinz

      • 146 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der alleinstehende Literaturprofessor Aldebarán - tritt an der Universität von Plan de Abajo seine Stelle an. Nahtlos fügt er sich ein in das Gesellschaftsleben seiner Geburtsstadt. Vor allem fällt ihm die schöne Gloria ins Auge, von der es heißt, sie würde wegen eines Arterienfehlers ihren ersten Beischlaf nicht überleben. Rücksichtsvoll bremst er seine Leidenschaft und findet Ablenkung bei der Ehefrau eines Philosophieprofessors. Doch Gloria geht ihm nicht aus dem Sinn. Liebevoll und ironisch zeichnet Ibargüengoitia ein mexikanisches Kleinstadtpanorama, in dem die spleenigen Bewohner selbstbewußt und unbeirrt ihre Marotten und Eigenarten pflegen.

      Abendstunden in der Provinz
      4,4
    • Die toten Frauen. Roman

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Begleitet von drei Männern kommt eine Frau in ein Dorf, um sich beim Bäcker zu rächen. Als sie ihn findet, erschießt sie ihn und setzt den Ort in Brand. Die Ermittlungen des Verbrechens enthüllen die dunklen Geheimnisse der bekannten Schwestern Baladro, die Wirtshäuser und Bordelle besitzen. Betrügereien, Frauenhandel, geheime Beerdigungen und Morde bilden das düstere Reich, das die beiden Frauen, Serafina und Arcángela, um sich herum aufgebaut haben. Die Toten ist die außergewöhnliche Fiktion eines realen Falls, der der Poquianchis, und ein unvergleichliches Beispiel für die Fähigkeit von Jorge Ibargüengoitia, das Leben mit Humor von der schmerzhaftesten Seite darzustellen.

      Die toten Frauen. Roman
      4,0
    • Ein unschuldiger Mann wird von der Polizei gesucht. Er beschließt, sich mit seiner Geliebten an einem abgelegenen Ort zu verstecken, während er die Gefahr übersteht. Doch er hat kein Geld. Um welches zu bekommen, reist er in eine Provinzstadt und kommt zu dem Haus eines Onkels, der der reichste Mann der Region ist. In den folgenden Tagen webt der Verfolgte, trotz seiner Unschuld, mit den Lügen, die er erzählt, den Leidenschaften, die er entfacht, seinen eigenen Leidenschaften und den Ambitionen seiner Verwandten ein Netz, aus dem zwei Verbrechen resultieren werden.

      Zwei Verbrechen
      4,0
    • Nicht jedem ist es vergönnt, De bello gallico zu schreiben. Mancher Schlachten und Revolutionsgeneral muß es hinnehmen, daß ihm ein windiger Ghostwriter seine als Rechtfertigungsschrift angelegten Memoiren zum Beispiel Augustblitze übertitelt. Und was darin dann aufblitzt, sind nicht allemal blanke Schwerter - metaphorisch gesprochen, denn wir sind im 20. Jahrhundert, wo statt Schwertern ein dynamitbeladener Zugwaggon den Vorstoß machen soll -, sondern der schalkhafte Humor des Autors, der dem General die Feder führt. Der Autor, Jorge Ibargüengoitia (1928 - 1983), erlaubt sich, mit den heiligsten Gütern der mexikanischen Revolution zu scherzen.

      Augustblitze
      3,9
    • The Dead Girls

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      1960s Central Mexico, two sisters, Delfina and María de Jesús González, known as 'Las Poquianchis', run a small-town brothel. Kidnapped, drugged and beaten, their young workers are desperate for escape. The Dead Girls is the discovery of these young women, buried in the back yard. In the laconic tones of a police report, Jorge Ibargüengoitia investigates these horrific murders and their motives. A black comedy, both moving and cruelly funny, Ibargüengoitia's work is a potent and entertaining blend of sex and mayhem.

      The Dead Girls
      3,7
    • Za príťažlivým názvom knihy popredného mexického spisovateľa sa skrýva spoločenský román zo súčasného Mexika s kriminálnou zápletkou. Mladý inžinier Marcos Gonzáles uniká pred nespravodlivým obvinením z podpaľačstva a dostáva sa na vidiek k bohatému strýkovi, kde každý čaká na boháčovu smrť. Autor na pozadí tohto príbehu ukazuje v kritickom svetle nielen mravné problémy súčasnej mexickej spoločnosti, ale aj triedne a sociálne konflikty, v ktorých sa zmieta. Pochmúrnu atmosféru románu nadľahčuje autorov ironicko-sarkastický pohľad, či už ide o pokryteckú morálku príbuzných, kreolskú prefíkanosť a erotické dobrodružstvá hlavného hrdinu, alebo korupciu polície, vládneho a súdneho aparátu. Parodicky ladený príbeh, plný zaujímavých dejových zvratov a nečakaných prekvapení, je pravdivou výpoveďou o vzdialenom mexickom svete a typickej mentalite jeho obyvateľov.

      Dva zločiny
      4,0
    • Se concentran en este volumen una seleccion de los articulos que Jorge Ibargüengoitia escribio para el periodico Excelsior de 1969 a 1976. Este material explora el aspecto ''sentimental e ironico'', en palabras de Guillermo Sheridan, de la vida en un pais como Mexico. A pesar de ser casi siempre Ibargüengoitia mismo el directamente afectado por los amagos de la burocracia, las fallas de los servicios publicos, stcetera, su capacidad de mirar dichos avatares con desprendimiento, lo lleva a extraer del tedio y el mal humor que generalmente producen, anecdotas divertidas y sobre todo criticas.

      Obras de Jorge Ibargüengoitia: Instrucciones para vivir en México
      4,2