Bookbot

Slavenka Drakulić

    4. Juli 1949

    Slavenka Drakulić ist eine renommierte kroatische Schriftstellerin, deren Werke sich mit komplexen menschlichen Erfahrungen auseinandersetzen, von der Auseinandersetzung mit Krankheit und Todesangst bis hin zur zerstörerischen Kraft der Begierde und der Zerbrechlichkeit von Beziehungen. Sie erforscht die dunkleren Aspekte der menschlichen Psyche, einschließlich der Grausamkeit des Krieges und sensibler Themen wie Kindesmissbrauch. In ihrer Sachliteratur untersucht Drakulić die politischen und ideologischen Landschaften postsowjetischer Länder, Kriegsverbrechen und Nationalismus sowie feministische Fragen und den weiblichen Körper. Ihre Schriften, oft aus unkonventionellen Perspektiven wie dem Leben berühmter Frauen oder der Analyse von Bösem und Gutem bei gewöhnlichen Menschen, haben sie zu einer einflussreichen europäischen Stimme gemacht.

    Keiner war dabei
    Sterben in Kroatien
    Als gäbe es mich nicht
    Marmorhaut
    Wie wir den Kommunismus überstanden - und dennoch lachten
    Frida
    • Frida

      Roman

      Coyoacán nahe Mexiko City, ein früher Morgen im Juli 1954: Die 47-jährige Frida Kahlo liegt nach einer unruhigen Nacht in ihrem Bett. Sie spürt den Tod, überlässt sich aber nicht dem Schicksal, das ihr ein Leben lang übel mitgespielt hat. Die Entscheidung, wie sie stirbt, will sie selbst treffen. Zuvor lässt sie das Leben Revue passieren. Faszinierend und schrecklich zugleich: Slavenka Drakulic zeigt uns Frida Kahlo, wie wir sie noch nie gesehen haben.

      Frida
      4,8
    • Als gäbe es mich nicht

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Stockholm, Karolinska Krankenhaus, 27. März 1993: S., eine junge Lehrerin aus Bosnien, Moslemin und Asylantin in Schweden, hat gerade ein Kind zur Welt gebracht. Aber im Gegensatz zu den anderen Babys auf der Station hat dieses Neugeborene weder Sicherheit noch Heimat. Es hat keinen Namen und statt eines Vaters sehr viele: die gesichtslose Masse der Soldaten, die S. in einem serbischen Frauenkonzentrationslager immer und immer wieder vergewaltigt haben. Auf dem Wochenbett suchen S. die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Jahres heim: Die Vertreibung aus Sarajevo in ein kleines Dorf am Rande Bosniens, die menschenunwürdigen Bedingungen im Lager, die ohnmächtige Unterwerfung der Frauen und Mädchen unter die grenzenlose Brutalität der Peiniger, die „Befreiung“ und Überführung in ein Flüchtlingslager nach Kroatien - das Grauen, die Angst, die stinkende Allmacht des Todes. All das hat S., äußerlich betrachtet, hinter sich gelassen und überwunden. Doch es bleibt die bedrückende Frage: Was soll aus dem gehaßten, aber an allem unschuldigen Kind werden? „Das Buch, das vom Inferno erzählt, läßt sich als ein Plädoyer für Hoffnung und Versöhnung lesen.“ FAZ

      Als gäbe es mich nicht
      4,3
    • "Sie zeigt, wie dieser Krieg allmählich das Bewusstsein der Menschen ergreift und verwandelt, bis sie ihre Individualität velieren und nur noch Exemplare abstrakter Typologien sind: Serben, Kroaten, Moslems, Flüchtlinge, Exilanten, 'Volksfeinde'. Sie beschreibt, wie es möglich ist, sich an das alltägliche Grauen zu gewöhnen; sie berichtet auch davon, wie es jenen ergeht, die sich diesem Prozess verweigern wollen."

      Sterben in Kroatien
      4,2
    • Keiner war dabei

      • 195 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Verbrechen der Balkankriege und das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag: Wer sind die Täter und wie sind sie zu dem geworden was sie sind? Über Wochen und Monate hat Slavenka Drakulic die Verhandlungen sowohl vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag als auch in Kroatien mitverfolgt, hat die Verhöre genauso wie den Alltag der Angeklagten beobachtet und erfahren, wie aus unauffälligen jungen Männern Mörder und aus Nachbarn Todfeinde wurden.

      Keiner war dabei
      4,2
    • Dora und der Minotaurus

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dora Maar, eine gefeierte Fotografin der Surrealisten, steht im Mittelpunkt dieser Erzählung über ihre leidenschaftliche und schmerzhafte Beziehung zu Pablo Picasso, einem der größten Genies des 20. Jahrhunderts. Der Roman beleuchtet das ewige Rätsel der Liebe und die Herausforderungen, die die Geliebte Picassos erlebte, während sie ihn inspirierte und dafür einen hohen Preis zahlte. Picassos Werk „Dora und der Minotaurus“ symbolisiert die Bestialität des Menschen und die Verletzungen, die die Liebe verursachen kann. Im wahren Leben wird Picasso als das Ungeheuer dargestellt, das Frauen zerstört und in den Wahnsinn treibt. Dora, geboren 1907 in Paris und aufgewachsen in Buenos Aires, war nicht nur eine von vielen Geliebten Picassos, sondern auch eine erfolgreiche Fotografin und Teil der Pariser Avantgarde um André Breton, Brassaï und Man Ray. Während ihrer langjährigen Liaison hielt Picasso ihre geheimnisvolle Ausstrahlung in zahlreichen Porträts fest. In diesem Roman verleiht die Autorin Dora eine Stimme, die sie selbst gewählt hatte, um zu schweigen, und zeigt, wie sie ihre Karriere für einen Mann opferte, der sie bis zu ihrem Lebensende nicht losließ. Gleichzeitig wird die künstlerische Welt des Paris der 1930er Jahre lebendig.

      Dora und der Minotaurus
      3,6
    • »Trauer summiert sich wie in der Mathematik.«. Sie war weit mehr als die Frau an Albert Einsteins Seite: Gemeinsam mit ihrem Mann studierte Mileva Einstein Physik, diskutierte als gleichberechtigte Partnerin mit ihm seine Theorien und blieb über ein Jahrzehnt hinweg seine engste Vertraute. Als die Ehe zerbricht, verliert Mileva die Liebe ihres Lebens, ihren inneren Halt. Ein bewegender Roman über eine begabte junge Frau, die sich ein eigenes Leben erträumte und an den patriarchalischen Denkmustern des frühen 20. Jahrhunderts scheiterte. »Die Stärke der Autorin liegt in ihrem außerordentlichen Einfühlungsvermögen.« Karl-Peter Schwarz, Frankfurter Allgemeine Zeitung.

      Mileva Einstein oder Die Theorie der Einsamkeit
      3,9
    • Cafe Paradies

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die kroatische Journalistin, Romanautorin und Essayistin Slavenka Drakulić beschreibt, dass die Menschen in Osteuropa so sehr danach streben, ihren westlichen Kollegen ähnlich zu werden, dass jede Stadt ein Cafe Europa hat, das eine blasse Nachahmung ähnlicher Etablissements in Städten wie Paris und Rom ist. Sie präsentiert hier eine Sammlung von Essays, die das Leben in verschiedenen osteuropäischen Ländern seit dem Fall des Kommunismus erkunden. Als Bürgerin Kroatiens (ehemals Teil Jugoslawiens), die jetzt mit ihrem schwedischen Ehemann in Wien lebt, schreibt sie aus der Perspektive einer Überlebenden eines kommunistischen Regimes und erkennt, dass für die Nationen, die sich aus dem sowjetischen Joch befreien, noch viele Fallstricke bevorstehen. In Albanien beobachtet sie überall Wut bei Menschen, die alle Überreste des Hoxha-Regimes zerschlagen wollen. In Rumänien kommentiert sie den erbärmlichen Zustand der öffentlichen Toiletten: „Der Zustand der rumänischen Toiletten spiegelt die Natur des kommunistischen Systems wider, von dem sie ein Erbe sind.“ Drakulics scharfsinnige und eindringliche Überlegungen beschreiben nicht nur das Leben in ihrer Region, sondern lassen uns auch fühlen, wie es dort ist.

      Cafe Paradies
      3,9
    • Das Liebesopfer

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      =The sacrifice of love Eine junge Frau aus Warschau kommt mit einem Stipendium nach New York. Sie lernt José, einen Brasilianer, kennen. Eine große Liebe beginnt. Doch von Anfang an wissen beide, daß ihre Beziehung nicht von Dauer sein kann, denn José hat in São Paulo Frau und Kind. 76 glückliche Tage verbringen sie miteinander. Dann geschieht, was die polnische Dichterin präzise vorausgeplant hat: Hätte mich jetzt jemand mit den Fakten der vergangenen drei Tage meines Lebens konfrontiert, dann sähe es tatsächlich so aus, als hätte ich kaltblütig und vorsätzlich jemanden ermordet -- nämlich meinen Geliebten José. Ober-flächlich betrachtet, habe ich das auch getan. Und oberflächlich betrachtet, scheint sie sogar gänzlich unbeschadet damit durchzukommen. In einer klaren, knappen und dabei überaus poetischen Sprache spürt Slavenka Drakulic der Frage nach, wieviel man auf dem Altar der Liebe opfern kann und darf.

      Das Liebesopfer
      3,6
    • Während eine Frau in einem amerikanischen Krankenhauszimmer liegt, erinnert sie sich an ihre brutale Kindheit in Jugoslawien, verfolgt die psychologische Reise, die sie zu ihrem gegenwärtigen Zustand gebracht hat, und reflektiert über die Möglichkeit eines neuen Lebens.

      Das Prinzip Sehnsucht
    • Leben spenden

      Was Menschen dazu bewegt, Gutes zu tun

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Im September 2004 musste sich Slavenka Drakulic in den USA einer Nierentransplantation unterziehen. Es war nicht ihre erste. Das Besondere daran: Die Niere stammte nicht von einem verstorbenen oder verwandten, sondern von einem freiwilligen, anonymen Spender, der noch lebt. In ihrem höchst aktuellen Buch geht Slavenka Drakulic der zentralen Frage nach, die eine sogenannte Lebendspende aufwirft: Warum riskieren Menschen ihre Gesundheit? Ist es purer Altruismus? Wie gehen Spender und Empfänger damit um? Im Gespräch mit Christine, ihrer eigenen, ursprünglich anonym bleiben wollenden Spenderin, und anderen zeichnet die Autorin ein vielschichtiges und komplexes Bild von Menschen, die ein humanes Gewissen besitzen und sich zu einer Organspende entschließen. Erst ihre Krankheit habe ihr die Möglichkeit gegeben, sich Gedanken zu machen über das Gute und auf die hellen Seiten des Lebens zu achten. Ein persönliches und fachkundiges Buch, das aufrüttelt.

      Leben spenden
    • Hailed by feminists as one of the most important contributions to women's studies in the last decade, this gripping, beautifully written account describes the daily struggles of women under the Marxist regime in the former republic of Yugoslavia.

      How we survived communism and even laughed
      4,2
    • A Guided Tour Through the Museum of Communism

      Fables from a Mouse, a Parrot, a Bear, a Cat, a Mole, a Pig, a Dog, and a Raven

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In a collection of eight stories that satirize communism, each tale is narrated by an animal repsenting a formerly communist country, with the critter reflecting on the fall of communism. By the author of Café Europa: Life After Communism. Original. 30,000 first printing.

      A Guided Tour Through the Museum of Communism
      3,7
    • Cafe Europa Revisited

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      "Drakulić’s composite portrait provides a clear-eyed look at European values, and what they really amount to." —The New Yorker An evocative and timely collection of essays that paints a portrait of Eastern Europe thirty years after the end of communism. An immigrant with a parrot in Stockholm, a photo of a girl in Lviv, a sculpture of Alexander the Great in Skopje, a memorial ceremony for the 50th anniversary of the Soviet led army invasion of Prague: these are a few glimpses of life in Eastern Europe today. Three decades after the Velvet Revolution, Slavenka Drakulic, the author of Cafe Europa and A Guided Tour of the Museum Of Communism, takes a look at what has changed and what has remained the same in the region in her daring new essay collection. Totalitarianism did not die overnight and democracy did not completely transform Eastern European societies. Looking closely at artefacts and day to day life, from the health insurance cards to national monuments, and popular films to cultural habits, alongside pieces of growing nationalism and Brexit, these pieces of political reportage dive into the reality of a Europe still deeply divided.

      Cafe Europa Revisited
    • Optužena

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Pet godina nakon "Fride" Slavenka Drakulić ponovo piše o boli, ali ovaj put u prvom planu nije fizička bol, nego duboka emocionalna trauma. "Optužena" je roman o zlostavljanju u obitelji, o majkama koje zlostavljaju svoje kćeri. U ime ljubavi, naravno. U njemu se, s puno nijansi, opisuje i jedna zastrašujuće opsesivna muško-ženska veza, ali u središtu je ipak prikaz majke koja sustavno zlostavlja svoju djevojčicu. Majka optužene udala se unatoč protivljenju obitelji, no vrlo brzo nakon rođenja djeteta brak se raspao. Roditelji joj dopuštaju da ponovo živi s njima, ali pod jednim uvjetom – mora prekinuti sve kontakte s bivšim mužem. Kad ona ipak obnovi vezu s njim, zatvara se nevjerojatan krug boli i patnje – kći je često paravan za njihove susrete, ali poslije majka ulaže silne napore kako bi je spriječila da na bilo koji način oda koga su vidjele. Metode treninga i kazni za propuste su zastrašujuće, a fascinantan je pogled u svijest žrtve koja se beznadno koprca u mreži ljubavi i boli.

      Optužena
      5,0
    • Jak jsme přežili komunismus

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kniha esejů, v nichž autorka přibližuje jednak detaily života v komunistických zemích, jednak kontury a stíny války v Jugoslávii v 90. letech. Texty jsou výběrem ze tří knih, které nejprve vyšly v angličtině ve Velké Británii a USA. Autorce se zde podařilo přiblížit (právě pohledu čtenáře z druhé strany železné opony) ty jemné, v "dějinném" pohledu nezachytitelné, zdánlivě nedůležité a těžko sdělné odstíny a detaily běžného života (zejména žen) v kleci komunistických zemí, ale také v době děsivě nenávistných krvavých bratrovražedných konfliktů doprovázejících konec komunistické éry v rozpadávající se Jugoslávii. Osvětluje tato stinná zákoutí historie ne jen prostým popisem, ale citlivým, osobně zaangažovaným esejistickým zamýšlením. Zároveň se snaží pro západní čtenáře "přeložit" tehdejší (i nynější) pohled běžného člověka z "východu" na svou situaci obecně: Dřívější pocity ponížení, deklasé vůči lidem ze západu - a jistá současná beznaděj z pocitu nesdělitelnosti zkušeností. Těmito texty autorka onu propast mezi "námi a jimi" dost úspěšně překračuje a text je velmi sdělný i pro nás, neboť velmi hutně a sevřeně vyslovuje "naše" zkušenosti.

      Jak jsme přežili komunismus
      3,6
    • Nevidljiva žena i druge priče

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Zašto su danas, u suvremenom društvu koje ruši sve tabue, samo starost i starenje teme o kojima je gotovo zabranjeno govoriti? Postajemo li sa starošću nevidljivi, što se događa s našim tijelima, s našim odnosom prema drugima i, još važnije, odnosom drugih prema nama? Mreže koje pletemo cijeloga života odjednom postaju tanke i krhke. Šesnaest priča u novoj knjizi Slavenke Drakulić Nevidljiva žena pripovijeda o međuljudskim odnosima, o relacijama između roditelja i djece, o odlascima, nestancima, zaboravnosti, bolesti, sramu i boli, o najdubljim osjećajima o kojima se ne usuđujemo progovarati.Slavenka Drakulić duboko emotivno, bez zadrške, pripovijeda o iskustvu raspada života u kojem stari ljudi postaju nevidljivi ne samo okolini i sustavu veći vlastitoj obitelji i prijateljima. Katarzična, oslobađajuća, Nevidljiva žena udara u pleksus suvremenog društva. Slavenka Drakulić literarno snažno u svakoj pojedinoj priči ulazi čitatelju pod kožu, tjerajući ga da zastane, da misli o sebi i drugima, da bude šokiran, da zaplače, da se prepusti i emocijama i raciju. Nevidljiva žena oslobađajuća je, duboko intimna knjiga koja dokazuje da samo literatura može izreći neizrecivo.“Nevidljiva žena je knjiga za sve osjetljive žene.” – Andrea Zlatar Violić“Lijepo i tužno i tako jako istinito.” – Ingrid Šafranek“Ovu knjigu se jednostavno ne može čitati s distance. Potresna je, a pritom nimalo banalna ni sentimentalna.” – Anera Ryznar

      Nevidljiva žena i druge priče
    • De Mexicaanse kunstenares Frida Kahlo (1907-1954) lijdt na een ongeluk een leven vol lichamelijke pijn, ongemak en verdriet, wat ze verbeeldt in haar schilderijen.

      Rainbow pocketboeken - 1537: Frida's pijn