Thomas Trabitsch Bücher



Gustav Mahler und Wien
- 359 Seiten
- 13 Lesestunden
Am 7. Juli 2010 feiern wir Gustav Mahlers 150. Geburtstag, ein Anlass, in einer Publikation seine Beziehung zu Wien genauer zu beleuchten. Mahler hatte drei intensive Berührungsphasen mit dieser Stadt: die Ausbildung am Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde, die Dekade als Direktor der Hofoper und die zahlreichen privaten Kontakte bis zum Lebensende. Die Einleitung skizziert jenes Wien, wie es Mahler als Fünfzehnjähriger vorgefunden hat. Eine mit detaillierten Plänen versehene „Spurensuche“ begibt sich an all jene Orte in Wien, zu denen Mahler eine Verbindung hatte, von den verbürgten Wanderwegen über die Gaststätten, die er bevorzugte, bis zu seinem Grab am Grinzinger Friedhof. Ein eigener Beitrag befasst sich mit der Mahler-Rezeption in der Zeit der Ersten Republik. Obwohl Mahler in Wien teilweise übel mitgespielt wurde, hat er seine Liebe zu dieser Stadt nie abgelegt: „Leider bin ich ein eingefleischter Wiener“, schrieb er 1910 aus New York.
Nô Theater
Kostüme und Masken
Aus religiösem Ritus heraus entwickelte sich das japanische No-Theater während des Jahrhunderts zum Theater. Es zeigt sich in der Verwendung edelster Materialien für Bühne, Kostüme und Requisiten. Der Inhalt der Stücke ist meist alten Legenden entnommen und spiegelt den Einfluss des Zen-Buddhismus wider. Im Mittelpunkt steht die Begegnung des Menschen mit der Welt des Spielen und Unsichtbaren. Die Entfaltung des Charakters und des seelischen Zustands des Akteurs. No wird bis heute nur von männlichen Schauspielern gespielt, seine Kunst wird von Generation zu Generation weitergegeben. Jede Bewegung, deren perfekter Beherrschung offenbart sich die Individualität des Meisters. Den prächtigen Kostümen und den Masken des No-Theaters ist diese Publikation gewidmet. Einblick in das Wesen einer der ältesten, bis heute fast unverändert gebliebenen Theaterformen der Welt.