Fausta CialenteReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
29. November 1898 – 12. März 1994
Fausta Cialente war eine italienische Romanautorin, Journalistin und politische Aktivistin. Ihr frühes Werk befasste sich mit kühnen Themen, wie einer lesbischen Beziehung, was zu Zensur durch das faschistische Regime führte. Cialente weigerte sich, Kompromisse einzugehen, und ihre Bücher wurden nicht neu aufgelegt, fanden aber in französischer Übersetzung ein Publikum. Im Laufe ihrer Karriere widersetzte sie sich dem Faschismus aktiv durch ihre Schriften und Rundfunkansprachen.
Apparso per la prima volta nel 1936 e poi ripubblicato nel 1953, questo romanzo racconta la decadenza di un ambiente esotico nella cosmopolita e levantina Alessandria d'Egitto prima di Nasser, dove i personaggi sembrano vivere al contempo in una polveriera e in un acquario, ma sempre ai margini della storia. Fausta Cialente è considerata da alcuni studiosi una delle maggiori scrittrici italiane del secondo Novecento.
Während des amerikanischen Bürgerkriegs sind die vier March-Schwestern mit ihrer Mutter allein geblieben, da der Vater sich als Geistlicher freiwillig zur Armee gemeldet hat. Doch auch wenn die beiden ältesten Schwestern Meg und Jo arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern, tragen die festen Familienbande die Schwestern und ihre Mutter durch die harte Zeit. Auf einer Abendgesellschaft lernt Jo den Nachbarsjungen Laurie Lawrence kennen und schließt mit ihm Freundschaft. Bald lebt Laurie wie ein großer Bruder bei der Familie March. Doch als Lauries Hauslehrer sich in Meg verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht, kommt das Gleichgewicht zwischen den Schwestern ins Wanken. Denn Jo will nicht, dass eine von ihnen das Haus verlässt – alles soll so bleiben, wie es bisher war.
Zwei engelsgleiche Zöglinge, ein märchenhaft schönes Landhaus – für eine junge Erzieherin scheint sich gleich die erste Anstellung als glückliche Wahl zu erweisen. Einzig ein Mann und eine Frau, die sich ihr mehrfach auf mysteriöse Weise zeigen, um kurz darauf wieder zu verschwinden, trüben die Unbeschwertheit und nähren ihre Zweifel: Warum wurde Miles – ein doch offenbar braver Junge – der Schule verwiesen? Weiß die kleine Flora mehr als sie zugibt? Sind Liebreiz und Unschuld der beiden Kinder nur Fassade? Und warum verweigert der Dienstherr, der charmante Onkel der Zöglinge, jede Hilfe? Dem Leser als staunendem Zeugen des Geschehens stellt sich schon bald eine ganz andere Frage: die nach der Verlässlichkeit der Erzieherin und Erzählerin der vorliegenden Geschichte.
In einem bezaubernden Triest Ende des 19. Jahrhunderts, belebt von der mitteleuropäischen Luft und dem Wind des Irredentismus, bewegen sich die vier Schwestern Wieselberger, anmutig und sich ihres tragischen Schicksals bewusst. Sie gehören zur besseren Gesellschaft: die Mutter ist eine ruhige Dame, die sich zwischen der Stadtwohnung, die nach Wachs und Sauberkeit duftet, und dem großen Landhaus mit Garten, Gemüsebeet und Weinberg aufteilt; der Vater ist ein geschätzter Musiker, der sowohl die Familie als auch das Orchester der "dilettanti filarmonici" mit liebevoller Autorität leitet. Indem sie ihre Geschichte erzählt, die auch die ihrer weitverzweigten Familie ist, schildert Fausta Cialente ein halbes Jahrhundert Geschichte. Durch die Verbindung von Erinnerung und Fantasie und das Erfassen der expliziten und verborgenen Zusammenhänge zwischen Privatleben und Öffentlichkeit, zwischen Individuum und Geschichte, bringt „Die vier Schwestern Wieselberger“, Gewinner des Premio Strega 1976, die menschliche und expressive Reife der schriftstellerischen Tätigkeit von Cialente, die sich über vierzig Jahre erstreckt, zur vollendeten Entfaltung und verwirklicht den geheimsten und wahrhaftigsten Sinn ihrer künstlerischen Berufung.