William Golding's classic novel explores the end of innocence and serves as a dark parable about the hidden barbarism of civilized societies. The questions regarding human nature and societal pathologies remain as relevant today as they were in 1954 when the novel was first published. The story begins with a plane crash on an uninhabited island in the Pacific Ocean, leaving a group of English schoolboys stranded without adults. Ralph is elected leader and attempts to organize their coexistence, but he faces opposition from Jack, who vies for power. Initially, the loss of civilization seems manageable: water, fruit, and wild pigs are available. The boys build shelters, explore the island, and set up a signal fire. However, terror and primitive barbarism soon take hold. The hunt for pigs escalates into bloody battles, and the intoxication of power leads to a willingness to kill. Aggression and violence transform the paradise into a murderous inferno. A struggle for survival unfolds, revealing how ordinary boys can become monstrous beings. Golding's masterpiece captivates generations of readers, exposing the true nature of humanity.
Hermann Stiehl Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Die Welt der schönen Bilder
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Mit Schärfe und Ironie schildert Simone de Beauvoir die Gesellschaft der Neureichen, in der Gefühle zu Werbespots werden. Die Menschen dieses Romans ersticken an den Lügen und Heuchelein der spätkapitalistischen Welt, beherrscht von Statussymbolen, von «schönen Bildern».
Der Turm der Kathedrale
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
Jocelin, der Dekan der seit einhundertfünfzig Jahren stehenden Münsterkirche der Jungfrau Maria, hält sich für ausersehen, einen neuen, 400 Fuß hohen Turm errichten zu lassen. Der Sakristan Pater Anselm, die anderen Geistlichen, der Kirchendiener Pangall und die Bewohner der Stadt halten Jocelin für verrückt, aber der Dekan beauftragt den Baumeister Roger Mason mit dem Werk. Dessen Arbeiter graben zuerst den Boden unter der Vierung auf, damit Roger nach den Fundamenten sehen kann. Die hält er für viel zu instabil, um einen so hohen Turm tragen zu können, aber Jocelin lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Also öffnet Roger das Gewölbe über der Vierung und beginnt mit dem Bau eines neuen Turmes. Die Messe wird nun statt am Hauptaltar in einer seitlich gelegenen Marienkapelle gelesen. Als in dem Loch unter der Vierung der Boden abrutscht und Steine von der Decke fallen, ist Roger froh, denn er nimmt an, dass damit die Entscheidung gegen einen Weiterbau gefallen sei. Er hat nicht mit Jocelins Starrsinn gerechnet, der sich eigens mit dem Abt von Malmesbury in Verbindung setzte, um zu verhindern, dass dieser Roger Mason einen anderen Bauauftrag erteilte. Von einer Einstellung der Arbeiten will Jocelin nichts wissen; er ist nicht einmal bereit, sich mit einer geringeren Turmhöhe zufrieden zu geben.