Luca D'Andrea schreibt packende Thriller, die oft von der Bergwelt und der Arbeit von Rettungsteams inspiriert sind. Sein Stil zeichnet sich durch tiefen psychologischen Einblick und die Fähigkeit aus, intensive Spannung aufzubauen. D'Andrea beschäftigt sich mit den dunkleren Seiten der menschlichen Natur und erforscht, wie Charaktere gefährlichen Situationen und moralischen Zwickmühlen begegnen. Seine Werke erlangten internationale Anerkennung für ihre fesselnden Erzählungen und originellen Handlungen.
In "Die tödliche Spur des Monsters von Bozen" übernimmt Commissario Luther Krupp die Ermittlungen zu einem Serienmörder, nachdem die Leiche einer Prostituierten gefunden wird. Gemeinsam mit der Polizistin Arianna Lici und einem Reporter decken sie eine Reihe ungeklärter Mordfälle auf und erkennen die Kluft zwischen Recht und Gerechtigkeit.
Als seine Schwiegermutter stirbt, kehrt der New Yorker Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger mit seiner Frau in ihre Heimat in Südtirol zurück. Die Dorfbewohner des abgelegenen Örtchens begegnen dem Fremden verschlossen. Doch dann hört Jeremiah von einem bestialischen Mord, der sich dreißig Jahre zuvor zugetragen hat und der nie aufgeklärt wurde. Drei junge Einheimische waren nach einem gewaltigen Gewittersturm nicht von einer Wanderung zurückgekehrt, und kurz darauf fand man zwischen den steil aufragenden Felswänden der nahe gelegenen Bletterbachschlucht ihre Leichen – grausam entstellt. Entgegen aller Warnungen, er solle sich heraushalten, beginnt Jeremiah Fragen zu stellen. Aber schon bald bereut er seine Neugier …
Die Leiche einer jungen Frau an einem unzugänglichen Bergsee. Ein Tarot-Zeichen, das vom Bösen kündet. Ein Wanderer, dem keiner entkommt. Mit Entsetzen blickt Sibylle auf das Foto ihrer toten Mutter. Es kam in einem Brief ohne Absender. Zwanzig Jahre ist es her, dass man die Leiche der »narrischen Erika«, die aus Tarotkarten die Zukunft las, an einem abgelegenen Bergsee gefunden hat. In Kreuzwirt waren sich alle einig: Selbstmord. Aber das Foto weckt Sibylles Zweifel. Was war damals wirklich geschehen? Zusammen mit dem Schriftsteller Tony, der als junger Lokaljournalist über den Leichenfund berichtet hatte, macht sich Sibylle auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn – und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr…
Wenn die Schrecken der Vergangenheit zum Grauen der Gegenwart werden Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiß, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alten. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch größere Gefahr ausgeht …
... Strassen, die nur in den Augen ihrer Bewohner existieren. Strassen, in denen sich ein Geheimnis verbirgt. Paris. Eine glänzende Silbermünze stellt das Leben von Caius Strauss völlig auf den Kopf. Ein furchterregender Mann hat ihm die Münze geschenkt und Caius wird sie nicht mehr los. Egal wohin er sie auch wirft, sie kehrt immer wieder zu ihm zurück. Denn die Münze ist das Zeichen des Bösen. Sie ist Caius' Schicksal - und zugleich der Schlüssel zum mysteriösen Viertel Dent de Nuit. Im Herzen dieses albtraumhaft-apokalyptischen Paris macht Caius eine schreckliche Entdeckung: Er ist das Wunderkind, für das einige Menschen sterben und andere töten würden.
Dora Holler ha tredici anni e le idee chiare su ciò che non va nel mondo. Adesso si è data una missione: salvare il nido di una lince. Perciò scappa di casa con Gert, uno che ha conosciuto su Internet. Solo che Gert è un adulto e, soprattutto, il movimento ecologista di cui dice di far parte non esiste. Gert le ha mentito; mente sempre, perfino a sé stesso. Una fuga che doveva essere un viaggio iniziatico si trasforma in un incubo, impigliandosi nelle maglie di un disegno spaventoso che parte da molto lontano. La ricerca di Dora scatena volontari armati di fucile, teste calde e lotte di potere. Per salvarla serve qualcuno che ha conosciuto da vicino l’essenza più pura dell’orrore, un uomo «secco come un colpo di manganello e dallo sguardo come filo spinato». Il capitano dei carabinieri Viktor Martini, quello che in un’altra vita, a Roma, ha catturato lo Squartatore di Testaccio. E da allora non è più lo stesso.