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Wien Museum

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    Hieronymus Löschenkohl : Sensationen aus dem alten Wien
    Angelo Soliman
    • Angelo Soliman

      ein Afrikaner in Wien

      Wirklich berühmt wurde Angelo Soliman (1721-1796) erst nach seinem Tod: als ausgestopfter „Wilder“, der in der kaiserlichen Naturaliensammlung ausgestellt war. Dabei ist seine Lebensgeschichte an sich faszinierend - es handelt sich um das geglückte Leben eines Migranten, der im Wien des 18. Jahrhunderts Karriere machte. Soliman war der erste nichteuropäische Zuwanderer in Wien, über dessen Leben genug überliefert ist, um ihn als Person zu erschließen. Um 1721 in der Sahelzone geboren, kam er als Sklave nach Sizilien und als Soldat in den Dienst von Fürst Lobkowitz und schließlich nach Wien, wo er beim Fürsten Liechtenstein bis zum Lehrer der Fürstenkinder aufstieg. Er war hochgebildet und als Freimaurer auch Logenbruder von Mozart. Nach orientalischem Geschmack gekleidet, ging er auch bei Hofe ein und aus und war Gesprächspartner von Joseph II. In diesem Buch machen sich renommierte Historiker und Wissenschaftler auf die Suche nach Angelo Soliman als Person und als Mensch im kulturellen Kontext seiner Zeit, und behandeln dabei Themen von Sklavenhandel über die aristokratische Mode der Kaffeemohren, die moralische Wende Aufklärung bis zu kulturellen und rassistischen Stereotypen.

      Angelo Soliman2011
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      Die Entdeckung des Elends: Wien, Berlin, London, Paris, New York. Katalog zur Ausstellung im Wien Museum Karlsplatz, 2007

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      An exhibition of the pictorial and literary discovery of urban misery in select cities during the period of 1830-1930 ; an ethnology of metropolitan poverty and homelessness as performed, for example, by the work of journalist Emil Kläger and amateur photographer Hermann Drawe in Vienna.

      Ganz unten2007