Der geschmackvoll gestaltete Schmuckschuber mit den spannenden Abenteuern Robinson Crusoe, Moby Dick, Die Schatzinsel, Tom Sawyer & Hucklebery Finn ist das ideale Geschenk für Leser klassischer Abenteuer-Romane.
Herman Melville Bücher
Herman Melville, geboren als Herman Melvill, (* 1. August 1819 in New York City, New York; † 28. September 1891 ebenda) war ein amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist.







Die große Kunst, die Wahrheit zu sagen
Von Walen, Dichtern und anderen Herrlichkeiten
Für Herman Melville waren die bedeutendsten Schriftsteller der Weltliteratur vor allem eines: Meister in der großen Kunst, die Wahrheit zu sagen. Mit »Moby-Dick« stellte er seine eigene Meisterschaft unter Beweis, doch auch seine essayistischenArbeiten, die hier zum Teil erstmals auf Deutsch und sorgfältig kommentiert präsentiert werden, sind selbstbewusste Annäherungen an dieses hohe Ideal. Es sind Texte über Walfang, amerikanische Literatur, Südseereisen und antikeSkulpturen, Texte über alles Mögliche, in denen sich in jeder Zeile mit großer Leidenschaft Melvilles Zivilisationskritik, sein Idealismus, seine Ironie und ein vom demokratischen Gedanken durchdrungenes Kunst- und Kulturverständnis ausspricht. So waltet hier im Kleinen der Geist, der auch in Melvilles ausufernden Romanwelten herrscht. Dem Leser öffnet sich eine Schatzkiste voll funkelndem Sprachwitz und erhellenden Assoziationen. Zugleich sind diese Seiten ein kurzweiliger Einstiegund eine notwendige Ergänzung zum vielschichtigen Werk des großen amerikanischen Autors.
4 Teile, 150 Cantos und etwa 18.000 Verse – Herman Melvilles Versepos Clarel ist fraglos das gewaltigste Gedicht der amerikanischen Literatur und zugleich das unbekannteste. Hundert Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung in einer Auflage von 330 Exemplaren auf Kosten des Autors erschienen, erwies es sich nach kurzem als ein weiterer Fehlschlag in der literarischen Karriere Melvilles, der zu jener Zeit bereits zehn Jahre als Zollinspektor im Hafen von New York arbeitete. Clarel, ein junger amerikanischer Student, unternimmt eine Reise nach Jerusalem. Dort verweben sich biblische Vorzeit und Jetztzeit, dort verknüpfen sich alle gesehenen und imaginierten Landschaften und alle Seelenbestrebungen zu einem großartigen Teppich von melancholischer Wortpracht. Grandiose Wüstenszenerien und Südseereminiszenzen vermischen sich mit Phantasien von antiker Freizügigkeit und asketischen Modellen von Christentum und Islam. Clarel ist ein Traumspiel, worin Zeiten, Mythen und Stoffe zu einer schillernden poetischen Präsenz gebündelt werden. In der vollständigen Übersetzung von Rainer G. Schmidt kommt dieses Wunderwerk endlich auch im Deutschen zu seinem Recht.
John Marr und andere Matrosen
Mit einigen Seestücken
Weit über »Moby-Dick« hinaus war Melville, der in seiner Jugend auf einem Postschiff, später auf einem Walfänger angeheuert hatte, ein Dichter des Meeres: Drei Jahre vor seinem Tod verlegte er anonym, zu Selbstkosten und mit einer Auflage von nur 25 Stück die Gedichtsammlung »John Marr und andere Matrosen« – Melvilles Hommage an die Kameradschaft auf See und an eine glanzvolle Epoche der Seefahrt, die mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg endete. Eins wird deutlich in diesen weitgehend unbekannten Gedichten, die von der Sehnsucht nach Abenteuer und dem Leben im Augenblick angesichts ständiger Gefahr erzählen: Ein echter Matrose kann nie zur Landratte werden.
Die verstörende Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen: Herman Melville griff in seinem Roman „Pierre“ Themen auf, die seine Zeitgenossen schockierten: Abkehr von der puritanischen Moral, Leben in „wilder Ehe“, inzestuöse Beziehungen – Melvilles bis heute umstrittenster Roman, in einer hochgelobten Neuübersetzung.
Ich möchte lieber nicht. Herman Melvilles Erzählung über Sinnlosigkeit und Verzweiflung, über Verstummen und Verweigerung ist heute so modern wie bei ihrem Erscheinen vor über 150 Jahren. Stéphane Poulin gelingt es in seinen großformatigen Illustrationen, dem Leser Figuren des 19. Jahrhunderts so nahe zu bringen, dass wir erkennen, wie ähnlich sie uns sind. In Bartleby erzählt uns ein namenloser Anwalt die Geschichte seines lichtlosen Büros in der Wall Street. Zu seinen bereits ziemlich verschrobenen Angestellten gesellt sich ein neuer, junger Schreiber, Bartleby. Pflichtbewusst und schweigsam kopiert er Verträge, weigert sich aber, irgendeine andere Aufgabe zu übernehmen. 'Ich möchte lieber nicht!', ist alles, was er sagt.
Mardi und eine Reise dorthin
- 1080 Seiten
- 38 Lesestunden
Wer «Moby-Dick» liebt, muss «Mardi» lesen Jubiläumsausgabe zum 200. Geburtstag Melvilles: «Ein ebenso hinreißendes wie monströses Werk ... der helle Wahn.» (Klaus Modick, Deutschlandfunk) Südsee und Abenteuer, Liebe und Geheimnis, Zivilisations- und Gesellschaftskritik: All das findet sich in Herman Melvilles grandiosem Roman «Mardi». 1849 entstanden, gilt er als kühner Vorläufer von «Moby-Dick». Rainer G. Schmidts Übertragung erntete 1997 Begeisterungsstürme und wurde vielfach ausgezeichnet. Zum 200. Geburtstag Melvilles liegt sie, sorgfältig durchgesehen, nun in einer prachtvollen Ausgabe vor. Alles beginnt mit einer Flucht: Der Erzähler desertiert von einem Walfänger, auf dem er erfolglos den Pazifik durchstreift hat. Die Begegnung mit einem unwiderstehlich schönen Mädchen führt ihn zunächst nach Mardi, dann zu weiteren Südsee-Idyllen und in den weiten Ozean enthemmten Fabulierens...
Die Hardcover-Ausgabe gehört zur Reihe TREDITION CLASSICS des Verlags tredition aus Hamburg, die Werke aus über zwei Jahrtausenden neu auflegt. Ziel ist es, Klassiker der Weltliteratur in gedruckter Form zu bewahren und die Kultur zu fördern, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
Verbissene Vergeltungsjagd eines Kapitäns auf einen riesenhaften weißen Wal


