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The Museum of Modern Art

    Visionen und Utopien
    Architektur ohne Architekten
    • Visionen und Utopien

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das Museum of Modern Art in New York beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen von Architekturzeichnungen des 20. Jahrhunderts. Der Band Visionen und Utopien des Prestel Verlags präsentiert die spannendsten Entwürfe von Architekten wie Ettore Sottsass, Otto Wagner, Mario Botta, Norman Forster, Ludwig Mies van der Rohe und Oscar Niemeyer. Diese Sammlung beleuchtet das gesamte Spektrum der modernen Architektur und dokumentiert auch das Scheitern großer Ambitionen, wie Hans Holleins misslungenes Monument, das den Holocaust thematisiert. Die Architekturzeichnung wird als eigene Kunstform gewürdigt, was viele Architekten durch ihre Signaturen auf den Blättern unterstreichen. Besonders eindrucksvoll sind die Arbeiten aus den 1990er-Jahren, darunter Frank O. Gehrys picassoeske Tuschezeichnung der Universität von Toledo, Lauretta Vinciarellis fast monochrome Papierfantasie "Orange Sound" und Chuck Hobermans dreidimensionale Computerskizze für eine Iris Kuppel. Der Prestel Verlag plant, weitere Bände mit Design-Objekten und Grafik-Design aus den MoMa-Beständen herauszubringen. Wenn diese ebenso schön gestaltet sind wie Visionen und Utopien, dürfen wir uns auf weitere visuelle Höhepunkte freuen. --Thomas Köster

      Visionen und Utopien2003
    • Architektur ohne Architekten

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      In diesem Buch tritt Bernard Rudofsky aus der eng definierten Disziplin heraus, die unser Verständnis von Architekturgeschichte geprägt hat, und diskutiert die Baukunst als universelles Phänomen. Er führt den Leser in die gemeinschaftliche Architektur ein – Architektur, die nicht von Spezialisten, sondern durch die spontane und fortdauernde Aktivität eines ganzen Volkes mit einem gemeinsamen Erbe innerhalb einer gemeinschaftlichen Erfahrung hervorgebracht wird. Ein prähistorisches Theater für hunderttausend Zuschauer auf dem amerikanischen Kontinent sowie unterirdische Städte und Dörfer (einschließlich Schulen, Büros und Fabriken), die von Millionen von Menschen bewohnt werden, gehören zu den unerwarteten Phänomenen, die er ans Licht bringt. Die Schönheit der „primitiven“ Architektur wurde oft als zufällig abgetan, doch heute erkennen wir darin eine Kunstform, die aus menschlicher Intelligenz hervorgegangen ist und sich auf einzigartige menschliche Lebensweisen bezieht. Rudofsky sieht die Philosophie und das praktische Wissen der ungeschulten Bauherren als ungenutzte Inspirationsquellen für den industriellen Menschen, der in seinen chaotischen Städten gefangen ist.

      Architektur ohne Architekten1987
      4,2