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Hwang Sok-yong

    4. Jänner 1943
    Le Prisonnier
    Mater 2-10
    Dämmerstunde
    Familiar Things
    Der ferne Garten
    Die Erinnerungsarbeit des Streikrekordlers
    • Auf dem Wartungssteg eines Fabrikschlots hält sich der Gewerkschafter Dschino verschanzt, um gegen geplante Massenentlassungen zu protestieren. Während der 410 Tage, die er dort ausharrt, entdeckt er, dass ihn der Nebel trägt. So reist er durch die letzten hundert Jahre, erkundet die Geschichte seiner eigenen Familie, spricht mit Freunden und Vorfahren über den Sinn des Lebens und beschäftigt sich zugleich mit der Landesgeschichte, mit Arbeitskämpfen und Streikbewegungen, erst unter der japanischen Kolonialherrschaft, dann – mit mancherlei Kontinuitäten – in Südkorea. Hwang Sok-yong legt mit diesem gewaltigen Drei-Generationen-Roman auch eine alternative Geschichte Koreas vor, mit der er den Leser: innen die Augen öffnen will. Mater 2.0 handelt von Aufbrüchen und Verlusten, von Fortschrittszuversicht, die oft genug enttäuscht wird, und vom Zauber vergangener Zeiten, von der Macht der Fantasie und von der spirituellen Kraft, die aus dem Widerstand gegen das Unrecht gewonnen wird. Ein Höhepunkt seines literarischen Schaffens!

      Die Erinnerungsarbeit des Streikrekordlers
    • »Der Autor beweist auf geradezu brillante Weise immer wieder, weshalb er in Korea zu den wichtigsten Autoren des Landes gezählt wird.« Le Monde Platz 6 auf der SWR Bestenliste im Oktober 2005! Ein politischer Häftling wird 1999 nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und von den lange verdrängten Erinnerungen eingeholt: an seine große Liebe, die Zeit der regimekritischen Aufstände und das Leben im Untergrund. »Zuerst vergessen sie die Worte, dann die Gefühle, zuletzt verblassen die Erinnerungen.« Nach 17 Jahren politischer Gefangenschaft wird Hyunuh Oh 1999 in die Freiheit entlassen und muss sich nun in einem neuen, modernen und für ihn fremden Südkorea zurechtfinden. Er lebt zunächst eine Weile bei seiner Schwester, die über all die Jahre die Briefe seiner ehemaligen Geliebten, der Malerin Yunhi Han, für ihn aufbewahrt hat. Über die Erinnerung an sie mit den so lange zurückliegenden Ereignissen der 80er Jahre konfrontiert, begibt er sich schließlich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Er fährt nach Seoul und besucht ehemalige Kameraden aus der Zeit der Aufstände, sofern sie noch leben; und in das Dorf Galmö, in dem er, längst untergetaucht, mit Yunhi eine Weile glücklich war – in einem kleinen Gartenhaus, Yunhis Atelier und nun Sinnbild für die Sehnsucht nach Freiheit und einem besseren Morgen.

      Der ferne Garten
      3,8
    • Familiar Things

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Seoul. On the outskirts of South Korea’s glittering metropolis is a place few people know about: a vast landfill site called Flower Island. Home to those driven from the city by poverty, is it here that 14-year-old Bugeye and his mother arrive, following his father’s internment in a government ‘re-education camp’. Living in a shack and supporting himself by weeding recyclables out of the refuse, at first Bugeye’s life on Flower Island is hard. But then one night he notices mysterious lights around the landfill. And when the ancient spirits that still inhabit the island’s landscape reveal themselves to him, Bugeye's luck begins to change – but can it last? Vibrant and enchanting, 'Familiar Things' depicts a society on the edge of dizzying economic and social change, and is a haunting reminder to us all to be careful of what we throw away.

      Familiar Things
      3,8
    • Am Rand der südkoreanischen Megacity Seoul wächst Minu in einem von Bandenkriminalität beherrschten Armutsviertel auf. Er kann studieren, arbeitet sich hoch und bringt es als Architekt mit eigener Baufirma zu Ansehen und Wohlstand. Eines Tages erhält er eine Nachricht von seiner Jugendliebe, und auf einmal erwachen alte Erinnerungen. Als er den Ort seiner Kindheit aufsucht, findet er aber keinerlei Spuren der Vergangenheit mehr. Seine Geschichte kreuzt sich mit der einer jungen Frau. Uhi will ihren Traum, sich als Theaterregisseurin durchzusetzen, nicht aufgeben. Mit Nachtschichten in einem 24-Stunden-Nahversorger kann sie kaum die Miete stemmen, doch sie verfolgt ihr Ziel, während Minu den Versäumnissen in seinem Leben nachgrübelt. "Dämmerstunde" bildet eine tiefgründige Ergänzung zu "Vertraute Welt", diesem märchenhaften Roman, der auf der großen Mülldeponie am Rand von Seoul spielt. Hier wie dort geht es um die unterschwellige Wirkung einer fast ausgetilgten Welt auf die modernen Verhältnisse in einem Land, in dem beim Streben nach wirtschaftlicher Entwicklung wenig Rücksicht auf Verluste genommen wurde.

      Dämmerstunde
      3,7
    • Mater 2-10

      • 486 Seiten
      • 18 Lesestunden

      International Booker-nominated virtuoso Hwang Sok-yong is back with another powerful story -- an epic, multi-generational tale that threads together a century of Korean history. Centred on three generations of a family of rail workers and a laid-off factory worker staging a high-altitude sit-in, MATER 2-10vividly depicts the lives of ordinary working Koreans, starting from the Japanese colonial era, continuing through Liberation, and right up to the twenty-first century. It is at once a powerful account that captures a nation's longing for a rail line to reconnect North and South, a magical-realist novel that depicts reflect the lives of modern industrial workers, and a culmination of Hwang's career -- a masterpiece thirty years in the making. A true voice of a generation, Hwang shows again why he is unmatched when it comes to depicting the grief of a divided nation and bringing to life the cultural identity and trials and tribulations of the Korean people.

      Mater 2-10
      3,7
    • Très tôt épris de liberté, Hwang Sok-yong aura consacré toutes ses ressources, sa plume d’écrivain et son énergie incroyable à la défense de la démocratie et la réconciliation des deux Corée. L’écouter raconter l’histoire de sa vie, c’est traverser avec lui tous les combats pour la liberté qui ont animé la Corée depuis plus d’un demi-siècle, avec leur cortège d’exactions, de massacres, d’espoir et de ferveur.Hwang Sok-yong place la prison au cœur de son récit. En 1993, il est condamné à sept ans de détention pour s’être rendu en Corée du Nord sans autorisation. Depuis sa cellule individuelle de trois mètres carrés, entre condamnés à mort et chefs de gangs, il mène dix-huit grèves de la faim pour améliorer les conditions de vie de ses compagnons de prison.C’est une vie de résistance, toujours sur la ligne de front, mais au fil des pages on découvre d’autres figures que celle de l’écrivain militant, qui lui donnent une épaisseur de chair et d’émotion. Bon vivant, bon buveur, enfant réfugié de guerre, adolescent rebelle et fugueur, fils admiratif d’une Mère Courage qui élève seule quatre enfants et bien des fois le tire du gouffre, ce qui frappe le plus, c’est son extraordinaire vitalité, sa puissance créative, la générosité et l’obstination sans limite avec lesquelles il met ses forces d’homme et ses dons d’écrivain au service de la justice et de la liberté.

      Le Prisonnier
      5,0
    • Printesa Bari

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nașterea celei de a șaptea fiice într-o familie nord-coreeană în care încă se mai practică vechi ritualuri șamanice, în răspăr cu ideologia comunistă dură a vremii, este văzută ca o năpastă, iar fetița este imediat abandonată de o mamă îngrozită de furia tatălui. Salvată miraculos, începe o lungă călătorie dublă, care o poartă, pe de o parte, până la capătul lumii, în Londra, iar pe de altă parte, până dincolo de cele optzeci și patru de mii de iaduri din textele sacre budiste.

      Printesa Bari
      3,0
    • Die Lotosblüte

      Roman

      • 496 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Hwang Sok-yong entführt den Leser in das Asien des 19. Jahrhunderts, in eine Welt des Opiumhandels und der Prostitution: Von der Stiefmutter verkauft, auf einem Handelsschiff nach China gebracht – Shim Chong ist erst 15 Jahre alt, als sie sich plötzlich als Zweitfrau eines alten Chinesen auf dem Festland wiederfindet. Lenhwa, Lotosblüte, heißt sie jetzt, und alles ist so furchtbar anders, als sie es gewohnt ist – bis sie eines Tages entdeckt, dass auch sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen kann.

      Die Lotosblüte
      3,0
    • Qu'il s'agisse d'amour perdu, d'incertitudes intimes, de réussite sociale ou du désir de retrouver ses origines, une seule réalité parcourt ces quatre récits de Hwang Sok-Yong : le déchirement. Chaque personnage doit l'affronter, non seulement autour de lui, dans une Corée marquée au fer rouge par une violente scission politique, mais plus profondément encore, dans sa chair. Tout l'art de Hwang Sok-Yong est de nous restituer le cœur même de ce peuple, crépitant de vie, imprégné de douleurs et d'incertitude, d'humour aussi, parfois, mais toujours vibrant d'espoir... " Voici une œuvre qui refuse de fermer les yeux devant la douleur, mais qui refuse aussi de se laisser détruire par la destruction - un beau défi lancé grâce à l'écriture." Diane de Margerie, Le Figaro littéraire

      La route de Sampo
      3,5