New Orleans, August 2005: Der Hurrikan Katrina versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Wer irgend kann, verlässt die Stadt und bringt sich andernorts in Sicherheit. Nur die pensionierte Lehrerin Zola Jackson ist fest entschlossen, der Gefahr zu trotzen und in ihrem Haus auszuharren. Als dann die Deiche brechen und riesige Wassermassen die Stadt überschwemmen, droht auch Zolas Haus von der Flut mitgerissen zu werden. Doch während der Pegel von Stunde zu Stunde steigt und die letzten Nachbarn über Rettungsboote die Flucht ergreifen, bleibt Zola standhaft: Ohne ihren geliebten Hund, den sie von ihrem verstorbenen Sohn Caryl geschenkt bekam, wird sie ihr Haus nicht verlassen. Aber wird sie tatsächlich bis zum Schluss durchhalten? Wird sie ihren Entschluss am Ende gar mit dem eigenen Leben bezahlen? Oder wird sie in letzter Sekunde doch noch nachgeben?
Gilles Leroy Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Gilles Leroy ist ein französischer Schriftsteller, dessen Werke sich oft mit den Komplexitäten der menschlichen Existenz und der Suche nach Identität auseinandersetzen. Seine Prosa ist bekannt für ihre lyrische Qualität und ihre Fähigkeit, tiefgründige Charaktere zu erschaffen. Seine thematischen Schwerpunkte reichen von individuellen inneren Kämpfen bis hin zu breiteren gesellschaftlichen Fragen und untersuchen, wie Umstände unser Leben prägen. Leroy's Schreiben bietet einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche und die Suche nach Sinn in der Welt.




Gilles Leroy, prix Goncourt 2007, s'est placé au plus près, scrutant les 130 photos inédites de ce livre pour dessiner en creux, le portrait d'Eddy Wiggins, photographe resté dans l'ombre des lumières du music-hall. Amoureux des nuits de fête de la rive droite, Eddy Wiggins a couvert de son regard malicieux les années 1950 et 1960 à Paris. Caché derrière son Rolleiflex 6x6, il a photographié Louis Armstrong, Count Basie, Ray Charles, Dizzie Gillespie... aussi bien que Joséphine Baker, Dalida, Johnny Hallyday ou Jean Cocteau, Jean Renoir et Gina Lollobrigida. Ces clichés pris en confiance avec les artistes, souvent dans les coulisses de l'Olympia, sont autant de témoignages d'une époque, d'une atmosphère, celle de la liberté qui régnait dans le milieu du jazz à Paris, celle des couples amoureux en noir et blanc.
Montgomery, Alabama im Juni 1918: Inmitten der Scharen von lärmenden Soldaten verliebt sich die selbstbewusste Zelda, Tochter des Richters Anthony Sayre, in einen gutaussehenden Leutnant aus dem Norden: F. Scott Fitzgerald. Dieser kennt nur ein Ziel: Er will der berühmteste Schriftsteller Amerikas werden. Kein Jahr später sind die beiden verheiratet und beginnen ein rastloses, exzessives Leben. Sie werden wie kein anderes Paar zu Ikonen der Goldenen Zwanziger. Umgeben und bewundert von den großen Künstlern ihrer Zeit feiern sie in New York, Paris und an der Côte d’ Azur und geben sich dem Lebensrausch einer Epoche hin. Doch während Scott hier den Stoff für seine berühmten Romane findet, muss sich Zelda verstecken, um zu schreiben. In seinem preisgekrönten Roman zeichnet Gilles Leroy das faszinierende Bild einer außergewöhnlich talentierten, willensstarken Frau – Schriftstellerin, Tänzerin, Malerin –, der ihr Lebenshunger zum Verhängnis wird. 'Die Fitzgeralds waren so etwas wie Amy Winehouse, Paris Hilton, Brad Pitt und Angelina Jolie in einem. Gilles Leroy entwirft ein plausibles Bild dieser tragischen Beziehung – und rehabilitiert gleichzeitig seine Heldin.' Sonntagszeitung