"Ich verdiene mehr Geld als du! Ich bestimme, wo es lang geht!" "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du von deinem nicht vorhandenen Sparbuch meinen 3.000 Euro Couchtisch bezahlen kannst, wenn beim Spielen mit DEINEM Kind etwas kaputt geht!" "Ich bezahle das Schulgeld! Ich entscheide, welche Schule du besuchst mein liebes Kind!" Wie geht es dir dabei, wenn du solche Aussagen liest? In mir brodelt es gewaltig. Kurz einmal festgehalten: Wir leben mittlerweile im Jahr 2025, in Europa, in Österreich. Mit all diesen Aussagen sah ich mich in den letzten Jahren konfrontiert oder eine meiner Freundinnen. Mit meinem Buch möchte ich all den Unterdrückten eine Stimme geben. Dabei lege ich keinen Wert darauf, ob du ein Kind, eine Frau oder ein Mann bist. Denn jede:r hat das Recht darauf gesehen, gehört und wahrgenommen zu werden. Jede:r verdient es mit Respekt behandelt zu werden. Das Buch Wertbild verdeutlicht, wie stark wir teilweise immer noch von Vorurteilen geprägt sind.
Michaela Wolf-Jochim Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Die vielsprachige Seele Kakaniens
Übersetzen und Dolmetschen in der Habsburgermonarchie 1848 bis 1918
- 442 Seiten
- 16 Lesestunden
Die soziale und kulturelle Praxis des Übersetzens und Dolmetschens trug wesentlich zur Konstruktion der Kulturen in der Habsburgermonarchie bei. Unter Anwendung eines breit gefassten Translationsbegriffs („kulturelle Übersetzung“) untersucht das Werk die translatorische Praxis in den Ministerien, bei Gericht bzw. im diplomatischen Dienst und analysiert die Übersetzungsströme zwischen den Sprachen der Kronländer und einigen europäischen Sprachen außerhalb der Monarchie. Am Beispiel des Transfers vom Italienischen ins Deutsche werden die Bedingungen dieser Konstruktionsprozesse im Detail geprüft. Der kulturkonstruierende Charakter der Translationspraktiken ist sowohl an den nationalitätenbezogenen Spannungen in der Monarchie als auch an der weit verbreiteten Mehrsprachigkeit ihrer BewohnerInnen festzumachen.