Anfang 1903 schickt ein Zögling der Wiener Neustädter Militärakademie, Franz Xaver Kappus, einige Gedichte an den schon berühmten Dichter Rainer Maria Rilke und bittet ihn, diese Texte zu begutachten. Wochen später erhält er einen blau gesiegelten Umschlag mit dem Poststempel von Paris: der erste von insgesamt zehn Briefen, in denen Rilke Grundlagen der Kunst, Fragen des Daseins, ja seine gesamte Lebensanschauung zum Thema macht. Bis heute zählen diese „Briefe an einen jungen Dichter“ zu den beliebtesten Werken des Prager Dichters.
JeanMichel Maulpoix Bücher






Une histoire de bleu
- 244 Seiten
- 9 Lesestunden
Ces deux oeuvres (parues en 1992 et 2000) se font écho dans leur questionnement du bleu, du blues, face à l'immensité de la mer ou du ciel. Le poète s'attarde sur l'aveu des défaites, des bleus à l'âme mais aussi sur sa résistance instinctive au nihilisme.
Aufgebaut nach dem gleichen Kapitelschema wie Une Histoire de Bleu (4 – 1 – 4) behandeln die etwa halbseitigen poèmes en prose primär das Thema Altern, Tod, Vergänglichkeit, Einsamkeit – im zweiten Teil hingegen ein Aufbegehren dagegen und ein Bekenntnis zur Liebe und zum Leben. Ausgangspunkt ist der schmerzhaft erlebte Tod von Vater und Mutter, das Erschrecken vor der eigenen Endlichkeit und ein Heraufbeschwören von Erinnerungen, den traurigen aus den letzten Lebensjahren der Eltern ebenso wie den lang vergangenen aus Kindheit und Jugend. Maulpoix‘ Sprache ist kunstvoll, bezieht sich auf alle Sinneseindrücke -Töne, Farben - und die Sprache als Werkzeug des Dichters, der angesichts von Tod und Trauer gegen Ohnmacht und Sprachlosigkeit ankämpft.
Eine Geschichte vom Blau
- 183 Seiten
- 7 Lesestunden