Ein dunkles Geheimnis schweißt sie zusammen - Enkel und Großvater sind unzertrennlich. Doch dann stirbt der Großvater. Der Enkel reist in dessen Vergangenheit und findet nördlich des Polarkreises eine grausame Wahrheit. Im stalinistischen Russland war der Großvater Kommandant eines Gefangenenlagers. Wie konnte er all die Jahre mit dieser Last auf seinen Schultern leben? Rettete ihn seine tiefe Liebe zum Enkel? In einer kraftvoll poetischen Sprache erzählt Lededew von Russlands Hölle, einem Ort, an dem das Leben endet und das Sterben ewig weitergeht. Die neue Stimme aus Russland - dieser packende Roman brennt sich tief in die Seele ein.
Sergei Lebedev Bücher






Kronos' Kinder
Roman
In seinem neuen Roman entdeckt Sergej Lebedew seine deutschen Wurzeln. Als der betrunkene Nachbar in den Gänsen die Deutschen zu erkennen glaubt und sie wildwütig abmurkst, ahnt der kleine Kirill, dass das Verhältnis von Russen und Deutschen ein besonderes sein muss. Seine Großmutter Karolina kann so manche Geschichte erzählen, sie ist die letzte Überlebende aus dem deutschen Zweig der Familie. Mit Karolinas Erinnerungen im Gepäck zieht der inzwischen erwachsene Kirill los und sucht in Leipzig, Halle und Münster nach seinen deutschen Ursprüngen. Auf der Suche nach seinen Ahnen findet Kirill quer durch zwei Jahrhunderte deutsch-russische Geschichte. Nicht unmöglich, dass sich in der Schlacht von Stalingrad zwei Verwandte als Feinde gegenüberstanden. Spannend zeigt Sergej Lebedew in seinem sehr persönlichem Roman, wie eng und wie tragisch die deutsche mit der russischen Geschichte verknüpft ist.
Untraceable
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
A Russian novel about poisons of all kinds - physical, moral, political - all rooted in the recent history of Russia's state assassinations and Putin's continuation of the most degraded traditions of his country's history.
The Year of the Comet
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
A story of a Russian boyhood and coming of age as the Soviet Union is on the brink of collapse.
A Present Past
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
The Soviet and post-Soviet world, with its untold multitude of crimes, is a natural breeding ground for ghost stories. No one writes them more movingly than Russian author Sergei Lebedev, who in this stunning volume probes a collective guilty conscience marked by otherworldliness and the denial of misdeeds. These eleven tales share a mystical topography in which the legacy of totalitarian regimes is ever-present—from Katyn to Chechnya, from Lithuanian KGB documents to the streetscape of unified Berlin, from the fragments of family history to the echoes of foot soldiers in Russia’s wars of aggression. In these stories, as in Lebedev’s acclaimed novels, the voices of things, places, animals, and people seek justice for a restless past, where steel claws scrape just beneath the surface and where the heredity of evil is uninterrupted, unacknowledged, unnamed.
Menschen im August
Roman
Russland im August 1991: ein Putsch bringt das Land zum Beben, Gorbatschow wird abgesetzt, Jelzin übernimmt die Macht und Putin kann kaum erwarten, der Nächste zu sein. Das Land zerfällt. Nichts ist mehr, wie es Jahrzehnte lang war. Die einen verscherbeln Bodenschätze und Panzer und werden Multimillionäre, die anderen versinken in bitterer Armut. In dieser Zeit des totalen Umbruchs entdeckt der Ich-Erzähler das Tagebuch seiner Großmutter und erkennt, dass das Schweigen über die Vergangenheit gebrochen werden muss, wenn Russland eine Zukunft haben will. Ein hochaktueller, ein spannender Roman über ein Land, das schon lange keine Weltmacht mehr ist.