The dominant role of female beauty in sixteenth-century Venice is unique both in the history of the Republic and other parts of the world. One reason for this is the Serenissima's distinctive political-social structure, which granted women special rights in connection with their dowry and their ability to inherit; another was Venice's pivotal role as an international cultural centre. The rise of influential publishing houses attracted renowned poets and humanists such as Pietro Bembo, Sperone Speroni and Lodovico Dolce, who in their writings increasingly focused on women and their vital role for the family and the continuation of humanity as such. The crucial impetus for the visual realisation of this idea came from the Serenissima's greatest artist: Titian. For him, artistic beauty was identical with female beauty. He was less interested in the canon of exterior beauty than in a women's character, in femininity as such. Titian elevates every depiction of a woman into a celebration of womanhood. Published for the exhibition in Vienna and Milan, the book aims to present the female image through the spectrum of possible themes and to compare individual artistic approaches between Titian and other painters of the time. The reader will experience the various aspects of female idealisation.
Sylvia Ferino Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Titian and the Glorification of Women (German Edition)
- 360 Seiten
- 13 Lesestunden
Die dominante Rolle der weiblichen Schönheit im Venedig des sechzehnten Jahrhunderts ist einzigartig sowohl in der Geschichte der Republik als auch in anderen Teilen der Welt. Ein Grund dafür ist die besondere politische-soziale Struktur der Serenissima, die Frauen spezielle Rechte im Zusammenhang mit ihrer Mitgift und ihrem Erbrecht einräumte; ein weiterer war Venedigs zentrale Rolle als internationales Kulturzentrum. Der Aufstieg einflussreicher Verlage zog renommierte Dichter und Humanisten wie Pietro Bembo, Sperone Speroni und Lodovico Dolce an, die in ihren Schriften zunehmend Frauen und ihre wichtige Rolle für die Familie und die Fortdauer der Menschheit in den Fokus rückten. Der entscheidende Anstoß für die visuelle Verwirklichung dieser Idee kam von Venedigs größtem Maler, Tizian. Für ihn war künstlerische Schönheit identisch mit weiblicher Schönheit. Er interessierte sich weniger für den Kanon äußerer Schönheit als für den Charakter der Frauen, für die Weiblichkeit an sich. Tizian erhebt jede Darstellung einer Frau zu einem Fest der Weiblichkeit. Das Buch zielt darauf ab, das weibliche Bild durch das Spektrum möglicher Themen zu präsentieren und individuelle künstlerische Ansätze zwischen Tizian und anderen Malern der Zeit zu vergleichen. Der Leser wird die verschiedenen Aspekte der weiblichen Idealisierung erleben.
Velázquez
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums widmet dem spanischen Maler Diego Velázquez (1599 -1660) zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum eine Ausstellung. Neben den zauberhaften Bildnissen der Infanten und Infantinnen der eigenen Sammlung, die zu den Highlights des Museums zählen, werden darüber hinaus Hauptwerke des Meisters aus verschiedenen Genres, Küchenstillleben, religiöse Themen, Mythologien und Historien präsentiert, um das vielfältige Œuvre des Künstlers zu zeigen. Einige von Velázquez wichtigsten Werken, darunter die Rokeby Venus, Apoll in der Schmiede des Vulkan, oder die Anbetung der Könige die ergreifenden Bildnisse der Hofnarren Don Juan de Austria, oder Calabazillas werden zum ersten Mal in Wien zu sehen sein. Kooperationspartner und Hauptleihgeber sind das Museo Nacional del Prado in Madrid, das den Großteil der Werke des Künstlers beherbergt, sowie die National Gallery in London und das Boston Museum of Fine Arts. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung weitere wichtige Leihgaben aus international bedeutenden Museen. Exhibition: Kunsthistorisches Museum Wien, Austria (28.10.2014-15.02.2015).
Arcimboldo
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Giuseppe Arcimboldo (1526–1593), der für seine verblüffenden Porträts gefeierte Künstler der italienischen Spätrenaissance, bleibt – der Bekanntheit seines Namens zum Trotz – bis heute geheimnisvoll. Sein Ruhm gründet sich vornehmlich auf seine einzigartige Serie von Jahreszeitenbildnissen, die aus Pflanzen und Früchten komponiert sind. Hoch verehrt im Leben, gerät Arcimboldo nach seinem Tod schnell in Vergessenheit, bis er im frühen 20. Jahrhundert als einer der Wegbereiter moderner Kunst wiederentdeckt wird. Der Band erschließt die ganze Spannweite seines Schaffens einschließlich der weniger bekannten Facetten und ermöglicht – eingebettet in das kulturhistorische Umfeld der Zeit – ein vertieftes Verständnis seines Werkes: Neben den berühmten Komposit- und Umkehrköpfen werden etwa Arcimboldos künstlerische Anfänge in seiner Geburtsstadt Mailand und vor allem auch seine 25-jährige Tätigkeit als Hofmaler der Habsburger Kaiser Maximilian II. und Rudolf II. ausführlich beschrieben. Auch die Naturstudien Arcimboldos, die ebenfalls auf die ungewöhnliche Verknüpfung von Natur, Wissenschaft und Kunst in seinem Werk verweisen, werden vorgestellt. Ausstellungen: Musée du Luxembourg, Paris 15.9.2007–13.1.2008 · Kunsthistorisches Museum Wien 12.2.–1.6.2008