Anna geht davon aus, dass es ein Menschenrecht ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Konventionen sind ihr reichlich egal. In ihrem Austauschjahr in Kalifornien entsteht eine tiefe Freundschaft zu ihrer Gastschwester Nora. Als Nora ungewollt schwanger ist und das Kind abtreiben will, springt Anna ins Vakuum und will, gegen sämtliche Widerstände, die Rolle des werdenden Vaters übernehmen. Dann jedoch überstürzen sich die Ereignisse und am Ende des Buches ist kein Stein mehr auf dem anderen. Anna aber steht. Und wie.
Livia Anne Richard Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
24. Februar 1969


Anna der Indianer. Roman
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Anna, vier Jahre alt, erkennt, dass sie beim Cowboy- und Indianerspiel immer die Squaw spielen muss, weil sie ein Mädchen ist. Im Austauschjahr in Kalifornien trifft sie Namid, doch ihre Identität als Indianerin steht ihr im Weg. Erst als sie sich in den älteren Nico verliebt, findet sie zu ihrem Frau-Sein. Doch was stimmt mit Nico nicht?