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Hans-Gerd Koch

    Setkání s Franzem Kafkou. Vzpomínky současníků
    Drucke zu Lebzeiten
    Tagebücher. Hrsg. v. Hans-Gerd Koch, Michael Müller u. Malcom Pasley. Bearb. v. Waltraud John
    Als Kafka mir entgegen kam ...
    • Als Kafka mir entgegen kam ...

      • 206 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Bei der Zusammenstellung der hier versammelten Erinnerungen hat der Herausgeber auf all jene verzichtet, die sich zwar auf eine persönliche Bekanntschaft oder Begegnung mit ihm berufen, aber zum Bild Kafkas nur wenig beitragen können. Auch in Buchform vorliegende Erinnerungen wurden bis auf zwei Ausnahmen - Max Brod und Gustav Janouch - nicht aufgenommen. Bis auf den Eingangstext orientiert sich die Reihenfolge der Texte an Kafkas Lebenslauf. Zu denen, die sich erinnern, gehören Schulkameraden, Arbeitskollegen, Freunde und Freundinnen. Darunter befindet sich auch Dora Diamant, die Kafka 1923 kennengelernt hat und die bis zu seinem Tod mit ihm zusammenblieb. Die Geschichten, die sie erzählen, ergeben bei aller Widersprüchlichkeit ein ganz persönliches Bild Franz Kafkas.

      Als Kafka mir entgegen kam ...
      4,2
    • Die ›Tagebücher‹ von Franz Kafka bieten eine umfassende Sammlung seiner Aufzeichnungen, einschließlich Selbstbetrachtungen und literarischen Skizzen. Diese Ausgabe basiert auf der ›Kritischen Ausgabe‹ von 1990 und enthält einen ausführlichen Kommentarband, der Kontexte und Querverweise zu Kafkas Leben und Werk bietet. Die zweite Auflage (2008) wurde überarbeitet und erweitert.

      Tagebücher. Hrsg. v. Hans-Gerd Koch, Michael Müller u. Malcom Pasley. Bearb. v. Waltraud John
      3,8
    • Drucke zu Lebzeiten

      • 457 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Kafkas ambivalentes Verhältnis zur Veröffentlichung seiner Texte zeigt sich in einem ständigen Zwiespalt zwischen dem Wunsch, seine Schrift der Welt zu präsentieren, und der Zurückhaltung, die ihn oft lähmt. Dieses „Zögern vor der Geburt“ (Tagebucheintragung vom 24.1.1922) prägt seine Schöpfungen und spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie er mit der Veröffentlichung umgeht. Kafkas Werk ist somit im Kontext dieses Zögerns zwischen Verheimlichung und Publikation zu verstehen. Diese Ambivalenz ist zentral für sein Schreiben und sein Verhältnis zur Welt. Als Kafka schließlich zur Publikation schreitet, bleibt das Spiel von Verkettung, Verwerfung und Isolation seiner Texte bestehen. Er denkt darüber nach, verschiedene Erzählungen wie „Heizer“, „Urteil“ und „Verwandlung“ unter dem Titel „Die Söhne“ zu bündeln, verwirft diesen Plan jedoch. Stattdessen experimentiert er mit verschiedenen Kombinationen für den Sammelband „Ein Landarzt“ und erprobt dabei mehrere Konfigurationen. In seinen Erzählungen offenbart sich ein ursprünglicher Drang zur Güte, der von einer moralischen Zartheit geprägt ist. Diese Zartheit ist nicht durch ethische Prinzipien, sondern durch eine feine, eindringliche Reizbarkeit gekennzeichnet, die es Kafka ermöglicht, kleine, bedeutende Fragen zu entdecken und alltägliche Dinge in ein neues Licht zu rücken.

      Drucke zu Lebzeiten