Appearing together in English for the first time, three politically charged sci-fi graphic novellas by a pioneering French comics artist. Dark, smart, and indomitably cool, the ’70s and ’80s dystopian visions of Chantal Montellier still unsettle. Visitors to an underground mall must recreate civilization after a nuclear strike may have wiped out the rest of humanity. Newlyweds find themselves implicated in a government eugenics program. A disembodied authority reprimands a man for stepping out of view of a security camera. In this collection of three novellas—Wonder City, Shelter, and 1996—published together in English for the first time, Montellier’s blend of dark humor, gripping storytelling, and consistent focus on the perils of totalitarianism shows her to be a master of both comics and science fiction. Social Fiction includes a Q&A between Chantal Montellier and Geoffrey Brock.
Chantal Montellier Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Chantal Montellier ist eine französische Comiczeichnerin, die für ihren starken visuellen Stil und ihre Unterstützung der traditionellen belgischen Zeichenkunst bekannt ist. Ihre Arbeiten befassen sich häufig mit sozialen und politischen Themen und legen dabei einen Schwerpunkt auf weibliche Charaktere und deren Perspektiven. Montellier hat Anerkennung für ihre Werke erhalten, die Konventionen in Frage stellen und komplexe menschliche Beziehungen erforschen. Ihr Engagement für ihr Handwerk und ihre Fähigkeit, visuell eindrucksvolle und zum Nachdenken anregende Erzählungen zu schaffen, machen sie zu einer bedeutenden Persönlichkeit in der Welt der Comics.


Mit Der Prozess schuf Franz Kafka ein Jahrhundertwerk, das die Existenzbedingungen des Individuums radikal neu formulierte. Die Parabel über das Scheitern des Josef K. vor Gericht veranschaulicht das ausweglose Dasein des Einzelnen in einer anonymen Welt, die sich jeder Sinnsetzung entzieht. Am 30. Geburtstag wird Josef K., ein allein stehender Bankbeamter, unter mysteriösen Umständen verhaftet. Die Verhaftung erfolgt durch obskure „Wächter“, und das Verhör findet im Schlafzimmer der Nachbarin statt. K. erfährt lediglich, dass das anonyme Gericht, das auf einem unbekannten Gesetz basiert, ihn als schuldig erachtet, obwohl kein Verbrechen vorliegt. K. reagiert widersprüchlich: Er greift das Gericht an, zeigt sich aber auch dienstfertig und bestellt einen Anwalt. Seine verzweifelten Versuche, die Ereignisse zu beeinflussen, scheitern. Ein Geistlicher erklärt ihm die Aussichtslosigkeit seiner Bemühungen: Das Gesetz entzieht sich jedem rationalen Verständnis. K. weigert sich, seine Existenz unter das Prinzip des „Scheiterns“ zu stellen, und gibt die Hoffnung auf einen „Freispruch“ nicht auf. Am Vorabend seines 31. Geburtstags wird er vor die Stadt geführt und exekutiert. Der Roman, zwischen 1914 und 1915 entstanden und posthum veröffentlicht, folgt klassischen Mustern und schildert die Ereignisse chronologisch. Kafkas innovative Nutzung der Erzählmittel und die labyrinthische Atmosphäre entziehen das Geschehen rationalen Erklärung