7000 [Siebentausend] Tage in Sibirien
- 505 Seiten
- 18 Lesestunden
Der junge Drucker Karlo Štajner trat 1919 der KP Jugoslawien bei, überzeugt von der weltweiten sozialistischen Revolution und den stalinistischen Dogmen. Erst sein Aufenthalt in der Sowjetunion ab 1932, wo er in der Balkansektion der Kommunistischen Internationale arbeitete, und der Terror, der nach der Ermordung von S. M. Kirov 1934 herrschte, öffneten ihm die Augen. Das Leiden, das er während 7.000 Tagen von 1939 bis 1956 in verschiedenen Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern erlebte, dokumentiert er durch unzählige eigene Erlebnisse und die Schicksale seiner Mitgefangenen. Es ist ein erschütterndes Zeugnis der Grausamkeit des Stalinismus. Karlo Štajner lebt nicht mehr. Seine Erinnerungen wurden 1971 in Jugoslawien veröffentlicht und in den folgenden zwei Jahren ins Tschechische übersetzt und im Samizdat herausgegeben. Heute lernen erstmals breitere Leserkreise seine Erfahrungen kennen.

![7000 [Siebentausend] Tage in Sibirien](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/68658189.jpg)