Dieses Lehrbuch, verfasst von universitären Mitarbeiter/-innen, beinhaltet das Grundlagenwissen des Staatsorganisationsrechts. Spezifisch für Studierende wird hier der prüfungsrelevante Stoff dargestellt. Auch finden vertiefende Exkurse zu einzelnen Themen statt, soweit diese dem Verständnis dienen. Mit zahlreichen Formulierungsbeispielen und interaktiven Übungen dient es auch zum Erlernen der Falllösungstechnik im Staatsorganisationsrecht.
Walter de GmbH Gruyter Bücher



Im Licht der jüngsten wissenschaftlichen Arbeiten zu tragischen Mustern und Anspielungen in der flavischen Epik ist die Veröffentlichung eines Bandes, der sich ausschließlich mit der Beziehung zwischen flavischer Epik und Tragödie beschäftigt, zeitgemäß. Der Band, der sich auf die poetischen Werke von Silius Italicus, Statius und Valerius Flaccus konzentriert, besteht aus acht Originalbeiträgen, zwei von den Herausgebern selbst und weiteren sechs von Experten der flavischen Epik. Der Band wird von einer Einleitung der Herausgeber gefolgt und schließt mit einem 'Nachwort' von Carole E. Newlands. Zu den analysierten Schlüsselthemen gehören Erzählmuster, Strategien oder Typenszenen, die anscheinend aus der Tragödie stammen, die aristotelischen Begriffe Hamartia und Anagnorisis, menschliche und göttliche Kausalität, der 'Transfer' individueller Charaktere von der Tragödie zur Epik sowie Beispiele tragischer Sprache und Bildsprache. Der vorliegende Band zeigt eine Vielzahl methodologischer Ansätze zur Frage der Präsenz tragischer Elemente in der Epik. Daher wird er für Wissenschaftler und Studierende im Bereich der Klassischen Philologie oder Literaturwissenschaft, die sich mit solchen intergenerischen und intertextuellen Verbindungen befassen, von Interesse sein; er wird auch für Wissenschaftler von Interesse sein, die an der flavischen Epik oder an der antiken Rezeption der griechischen und römischen Tragödie arbeiten.
Seit langem ist eine Neuedition der inzwischen auf knapp 100 angewachsenen südgermanischen Runeninschriften ein Desideratum. In vorliegendem Werk werden diese Zeugnisse in archäologischer, epigraphischer und linguistischer Hinsicht analysiert. In Auswahl sind ferner runenähnliche Inschriften und Fälschungen berücksichtigt. Karten, Abbildungen der Vorder- und Rückseiten der Schriftträger sowie Detailphotos der Runeninschriften veranschaulichen die Darlegungen. Erstmals wird damit die runenepigraphische Überlieferung voll erschlossen und in ihrer Bedeutung als vorliterarisches originales Quellenmaterial für Philologen und Archäologen in angemessener Weise zugänglich gemacht.