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Georges-Arthur Goldschmidt

    2. Mai 1928
    Ein Wiederkommen
    Die Absonderung
    Vom Nachexil
    Der versperrte Weg
    Die Erfahrung der Nacht. Roman
    Der unterbrochene Wald
    • Der unterbrochene Wald

      Erzählung - Aus dem Französischen von Peter Handke

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In "Ein jüdisches Schicksal im Zweiten Weltkrieg" reflektiert Georges-Arthur Goldschmidt über seine Flucht von Norddeutschland nach Frankreich. Mit poetischer Aufrichtigkeit schildert er Erinnerungen an seine Kindheit, die Prügelstrafen im Internat und seinen Überlebenskampf in einer feindlichen Landschaft.

      Der unterbrochene Wald
      4,0
    • Die Erfahrung der Nacht. Roman

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      "Die Erfahrung der Nacht" von Marcel Béalus ist ein surrealistischer Roman, der die Geschichten von Augen, Händen, Berührungen und Schweigen verwebt. Die Hauptfigur Arcel Adrien begegnet fortlaufend neuen Rätseln, während sich Identität, Raum und Zeit ständig verändern. Eine humorvolle und schaurige Erzählung über Genesung und Nebenwirkungen.

      Die Erfahrung der Nacht. Roman
      3,5
    • Der versperrte Weg

      Roman des Bruders

      • 111 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ein bewegendes literarisches Dokument des Nachfühlens und Nacherzählens eines versperrten Lebensweges. Verbunden durch das gemeinsame Schicksal von Bedrohung, Flucht und Heimatlosigkeit hat der Bruder Erich doch einen ganz anderen Weg als der Autor wählen müssen. Während Georges-Arthur zwischen den Sprachen und mit den Worten lebt, hat der Bruder unter Waffen gelebt. Unter Waffen schweigen die Musen! Er schloss sich der Résistance an, kämpfte mit bei der Befreiung von Paris und des Elsass und war schließlich Major in der französischen Kolonialarmee in Algerien. Dort beteiligte er sich sogar an dem Offiziersputsch gegen de Gaulle, der Algerien in die Unabhängigkeit entließ, und blieb dennoch bis zur Pensionierung Offizier. Danach arbeitete er noch viele Jahre als unauffälliger Mitarbeiter der Crédit Agricole. Über Jahrzehnte im Inneren zurückgehalten, war ein Geburtstagsbrief der Anlass, die verschütteten Erinnerungen an das Leben des Bruders aufsteigen zu lassen. »Sie erfassen den Hauptschatten meines langen Lebens: Mein Bruder war vier, als ich zur Welt kam und durch meine Erscheinung auf dieser Welt habe ich sein Leben zerstört.«

      Der versperrte Weg
      4,1
    • Vom Nachexil

      • 87 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Grunderfahrung des geflüchteten Menschen bedeutet immer den Verlust von Heimat, Sprache und Zugehörigkeit.Georges-Arthur Goldschmidt ist einer der zentralen Autoren der Holocaustliteratur. Er berichtet mit expressiver Kraft von den Erfahrungen eines Kindes, das zum Opfer der Willkürmaßnahmen und der antisemitischen Verfolgung durch die NS-Diktatur geworden ist. Als Sohn einer schon im 19. Jahrhundert zum Protestantismus konvertierten jüdischen Familie war er in Deutschland in größter Gefahr. Deshalb schickten seine Eltern den zehnjährigen Georges-Arthur und seinen älteren Bruder Erich 1938 zuerst nach Italien. Im folgenden Jahr flüchteten sie weiter nach Frankreich. Im Internat in Annecy war Goldschmidt ebenfalls traumatisierender Gewalt ausgesetzt. Schließlich versteckten ihn Bergbauern in Savoyen bis zum Kriegsende und retteten dadurch sein Leben.Goldschmidts Werk ist zutiefst geprägt vom Gefühl existentieller Ortlosigkeit zwischen den Sprachen und zwischen den Ländern. Er hat dem Leid der Verfolgung in seinen Werken einen unvergesslichen Ausdruck verliehen.

      Vom Nachexil
      3,0
    • Die Absonderung

      • 178 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Erzählt wird vom Schicksal eines 13jährigen Jungen, der von seinen Eltern von Norddeutschland aus in ein savoyisches Kinderheim gebracht wird, eine Maßnahme, die ihn vor den Häschern des Naziregimes schützen soll. Doch gleichzeitig erlebt er in seiner neuen Umgebung Züchtigung, Demütigung und Strafe. Als einzige verläßliche Bastion in bedrohlicher Zeit erfährt er seinen eigenen Körper, den es zu schützen, notfalls zu verteidigen gilt.

      Die Absonderung
      3,0
    • Ein Wiederkommen

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Paris ist seine neue Heimat. Endlich das Gefühl, aufgenommen zu sein. Aber vergessen hat Arthur Kellerlicht nichts: Erst zehnjährig wird er des Landes verwiesen, verurteilt, weil er als Jude geboren ist. Rettung findet er in einem Internat in den Savoyen, wo die Züchtigung zum Alltag gehört. Und weil sich der Heranwachsende des Lebens unwürdig fühlt, ist es nur richtig, dass er bestraft wird: für das Lesen unerlaubter Bücher, für das Entdecken des eigenen Körpers, ganz einfach dafür, dass es ihn gibt, dass er überlebt hat. Kein Schreiben ist so existenziell wie das von Georges-Arthur Goldschmidt. Seine Romane und Essays sind einer der schönsten Existenzbeweise.

      Ein Wiederkommen
      3,0
    • Ein Garten in Deutschland ist der Bericht über eine deutsche Kindheit, 1937-1938, in einem Dorf in Holstein, einige Kilometer von Hamburg entfernt. Noch unsichtbar in dieser Landschaft hat der Nazitod Deutschland bereits für immer erstarrt. Die Angst steigt allmählich, und alles ist bereits geprägt vom nahen Abschied des Kindes, das ohne Hoffnung auf Rückkehr aus seinem Land vertrieben wird. Geplagt von der Schwierigkeit, sich sowohl in seiner Identität als auch gegenüber seinen Angehörigen zu behaupten, fühlt sich der junge Junge in seinen einsamen Träumereien schuldig, wenn er nicht von dem geschockt ist, was er überrascht: das Bild seiner Mutter, das er in ihrer Intimität erhascht, die Bestrafung eines seiner Kameraden durch seinen Vater oder das seltsame Wort jüdisch, dessen Bedeutung er nicht versteht, von dem er aber im Voraus alles weiß. Ganz Deutschland, nur angedeutet, wird sich von ihm, diesem als schuldig bezeichneten Kind, abheben, das sich darin erhebt, zu sein. Die letzten Tage im Geburtsdorf, mit elf Jahren, werden mit einer solchen Intensität erlebt, dass sein ganzes zukünftiges Erwachsenenleben darauf aufgebaut sein wird.

      Ein Garten in Deutschland. Erzählung
    • Die Faust im Mund

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Georges-Arthur Goldschmidt ist eine einzigartige Erscheinung im deutsch-französischen literarischen Grenzverkehr. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland ein Autor von Rang, betrachtet Goldschmidt Probleme und Worte 'mal von unten, mal von oben'. Er entführt uns in literarische Abenteuer, mitten hinein in die Grimmschen Märchen, zum Struwwelpeter, von Pascal und La Bruyère bis hin zu Eichendorff und vor allem: zu Franz Kafka. Die Faust im Mund ist ein Sinnieren mit Geist, Körper und Seele über Sehnsucht, Gewalt, lustvolle Bestrafung und Scham und eine Wiederentdeckung der Liebe zur Muttersprache durch die Welt der Literatur.

      Die Faust im Mund
    • Über die Flüsse

      Autobiografie

      • 403 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Autobiographie. Ammann Verlag, Zürich 2001, Pappband mit Schutzumschlag, 403 Seiten, 20,5x13 cm (=8°), guter Zustand,

      Über die Flüsse