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Birgit Virnich

    Birgit Virnich
    Ein Fahrrad für die Flussgötter
    Der Schrei des Schweigens
    Mama Mutig
    • Eine echte afrikanische Heldinnengeschichte Es ist Anfang der Neunziger Jahre als Rebecca Lolosoli von ihren Nachbarn wegen Aufmüpfigkeit halb zu Tode geprügelt wird. Doch ihr Mann weigert sich ihr zu helfen und so verlässt sie ihn trotz aller Ängste. Sie schließt sich mit anderen Frauen zusammen, die ein ähnliches Schicksal teilen: geschlagen oder vergewaltigt, auf der Flucht vor Genitalverstümmelungen oder Zwangsehen. Gemeinsam gründen die Frauen Umoja, das erste Frauendorf Afrikas. Bis zum Herbst 2009 leben in Umoja 48 Frauen und ihre Kinder. Sie übernehmen Rechte und Aufgaben, die in der partriarchalen Gesellschaft normalerweise nur Männern zukommen. Und so ist es kein Wunder, dass Anfeindungen und Übergriffe auf das Dorf nicht ausbleiben. Die Frauen ziehen schließlich einen Zaun aus Dornen rund um ihr Territorium - so bleibt das Vieh drinnen und die Männer draußen. In ihrem gemeinsamen Buch erzählen die Dorfgründerin Rebecca Lolosoli und die bekannte Fernsehjournalistin Birgit Virnich zusammen die Geschichte von Rebecca und Umoja. Sie dokumentieren den Kampf dieser mutigen Frauen um Eigenständigkeit, Anerkennung und Freiheit in einer mehr als frauenfeindlichen Umgebung.

      Mama Mutig
      4,0
    • Der Schrei des Schweigens

      Mein Leben für die Freiheit in Russland

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Im Jahr 2014 steht Ildar Dadin immer wieder vor dem Kreml, wo er still und beharrlich gegen die aggressive Außenpolitik Russlands und den Krieg in der Ukraine protestiert. Mit selbstgemalten Plakaten, die Botschaften wie „Putin – eine Schande für Russland“ tragen, ist sein Protest einsam, da friedliche Demonstrationen unter dem Eindruck der Ukraine-Krise verboten sind. Dadin wird mehrfach verhaftet und schließlich zu drei Jahren Lagerhaft in der berüchtigten Strafkolonie IK-7 verurteilt. Dort wird er systematisch gefoltert und steht kurz vor dem Zusammenbruch. In einem heimlichen Brief an seine Frau beschreibt er die unmenschlichen Zustände im Lager und bittet sie, seine Worte zu veröffentlichen, was ihn in Lebensgefahr bringt. Als seine Notizen im Internet auftauchen, wird die internationale Presse auf seinen Fall aufmerksam. Ermutigt durch die weltweite Unterstützung reicht Dadin eine Klage gegen seine Inhaftierung ein. Im Februar 2017 gelingt ihm das Unvorstellbare: Er erwirkt nicht nur seine Freilassung, sondern auch eine Überarbeitung des Gesetzes, das ihn zuvor ins Gefängnis brachte. In seinem mit Spannung erwarteten Buch schildert Dadin ausführlich sein Martyrium im Arbeitslager und bietet tiefgreifende Einblicke in die politische Situation und die Menschenrechtslage in Russland.

      Der Schrei des Schweigens
      3,5
    • Ein Fahrrad für die Flussgötter

      Reportagen aus Afrika

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Birgit Virnich, langjährige Afrika-Korrespondentin der ARD, präsentiert in ihren Reportagen die Vielfalt des modernen Afrika. Auf ihren Reisen durch 39 Länder begegnet sie nicht nur Zerstörung und Krieg, sondern auch Menschen, die gegen alle Widrigkeiten ankämpfen. In ausgewählten Reportagen nimmt sie die Leser mit in das Leben von Afrikanern, die der Armut und Perspektivlosigkeit trotzen. Ehemalige Kindersoldaten, Ausgestoßene und Menschen aus dem Kongo, Liberia oder Ruanda, die Unvorstellbares erlebt haben und sich auf ihrem Weg zurück ins Leben befinden, stehen ebenso im Fokus wie die junge Generation, die die Kolonialzeit nur aus Erzählungen kennt. Sie begleitet junge Afrikaner wie Ahmet, einen motorisierten Tuareg aus Mali, Manu Diouf, einen Rapper aus dem Senegal, und Mathias Liliou, einen Gewerkschafter in Burkina Faso, die ihren eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne finden. Virnich zeichnet ein facettenreiches Bild des Kontinents, indem sie den Einzelnen in den Vordergrund stellt, der in den täglichen „bad news“ oft keine Stimme erhält. Es sind Geschichten über kleine und große Helden des Alltags, die berühren und Mut machen und Afrika ein Gesicht verleihen. Anne Will, Fernsehjournalistin und Botschafterin von 'Gemeinsam für Afrika', hat ein Vorwort zu diesem Werk verfasst.

      Ein Fahrrad für die Flussgötter