Im Abenteuerroman von Alexandre Dumas wird Edmond Dantès, ein junger Seemann, fälschlicherweise verhaftet und ins Gefängnis Château d'If gesperrt, nachdem Neider ihn als Bonapartist beschuldigen. Während seiner fünfjährigen Haft trifft er auf den Mitgefangenen Abbé Faria, der ihm nicht nur Freundschaft, sondern auch Wissen und den Plan zur Flucht vermittelt. Dantès schwört Rache an den Verrätern, die sein Leben zerstört haben, und plant seine Rückkehr, um sich für sein Unrecht zu revanchieren. Der Roman thematisiert Macht, Verrat und die Suche nach Gerechtigkeit.
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Alexandre Dumas der Ältere (1802-1870) wächst als Sohn eines napoleonischen Generals in der nordfranzösischen Provinz auf. Die Romane »Die drei Musketiere« und »Der Graf von Monte Christo« machen ihn zum König des literarischen Feuilletons. Der junge Seemann Edmond Dantès wird am Tag seiner Hochzeit aufgrund einer Intrige verhaftet. Ohne Gerichtsverhandlung wird er in das berüchtigte Gefängnis Château d’If, eine Festungsinsel vor der Küste von Marseille, gesperrt. Dort lernt er den Geistlichen Abbé Faria kennen, der ihm ein väterlicher Freund wird. Kurz vor seinem Tod erzählt Faria Dantès von einem riesigen Schatz, der auf der unbewohnten Insel Montecristo versteckt sein soll. Nach 14 Jahren gelingt Dantès schließlich die Flucht, der Schatz Farias macht ihn zum reichen Mann. Als Graf von Monte Cristo kehrt er reich nach Frankreich zurück – die Zeit für Gerechtigkeit ist gekommen ...
Pozadí Dědictví tvoří jednak kanceláře ministerstva námořnictví, jednak domov ministerských úředníků Cachelina a jeho zetě Lesabla. Hlavním cílem manželství Lesablových je mít dítě, na jehož zrození je vázáno miliónové dědictví. Postup v úřadě, majetek, peníze a zase peníze určují smysl života těchto počestných pařížských měšťaků, ochotných připustit i nevěru, jen když dopomůže potomku a tím i k dědictví.
Der 1875 erschienene Roman bildet den fünften Teil des Rougon-Macquart-Zyklus. Die Handlung spielt im fiktiven kleinen Provinzstädtchen Artauds. Im Mittelpunkt steht Serge Mouret, der dem Leser bereits aus »Die Eroberung von Plassans« bekannt ist. Nach einer schweren nervlichen Erkrankung verliert Serge sein Gedächtnis. Auf dem Landgut Le Paradou wird er von Albine, der Tochter des Eigentümers des Guts, gepflegt. Zunächst verbindet ihn eine kindliche Zuneigung zu Albine, aus der allmählich eine geschlechtliche Liebe wird.
"Maupassant besitzt die Gabe, immer natuerlich zu sein. Mit einfachen Worten, ungekuenstelten Saetzen schildert er eindringlich wie nur wenige die Menschen in ihrer ganzen Widerspruechlichkeit, die Gefuehle in allen ihren Abstufungen und Uebergaengen... Es ueberrascht, dass dieser Mann, der so viel frische Luft, so viel sinnliche Helle in die Literatur gebracht hat, krank war und am Ende seines Lebens im Wahnsinn daemmerte. Er war ein grosser Heide mit ueberfeinen Nerven, der das Leben inbruenstig liebte." Jean-Marie Rouart "Maupassant has the skill of always being natural. With simple words and unaffected sentences he describes human beings in all their contradictions, emotion with all its nuances." Jean-Marie Rouart
Oberst Chabert
- 348 Seiten
- 13 Lesestunden
Als Findelkind aufgewachsen, unter Napoleon zu Rang, Ansehen und Reichtum gelangt, in der Schlacht von Eylau (1807) schwer verletzt und für tot gehalten, taucht die Titelfigur von Balzacs Erzählung "Oberst Chabert" nach zehnjähriger Odyssee völlig verwahrlost im Paris der Restaurartionszeit auf, um Name, Gattin und Vermögen zurückzuverlangen. Doch die Ehefrau von damals hat sich inzwischen miteinem Vertreter der neuen Geldaristokratie vermählt und zwei Kinder zur Welt gebracht. Die einstige Prostituierte will von dem Mann, dem sie ihren sozialen Aufstieg verdankt, nichts mehr wissen und verleugnet ihn. So stößt Chaberts Kampf um Identität ins Leere. Er bleibt für die Gesellschaft ein Gespenst aus napoleonischer Zeit, ein lebender Leichnam, ein vom Schicksal Betrogener, wie man ihn in Balzacs "Comédie humaine" immer wieder begegnet.
Jules Verne: Eine schwimmende Stadt UNE VILLE FLOTTANTE (entstanden 1869). Frz. Vorabdruck: Journal des Débats politiques et littéraires 9.8.-6.9.1870. Frz. Buch-Erstausgabe: J. Hetzel, Paris 1871. Dt. Buch-Erstausgabe: A. Hartleben, Wien Pest Leipzig 1875, ausgeliefert Februar 1875. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Jules Verne: Eine schwimmende Stadt. Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen von Julius Verne, Band XIX, Wien, Pest, Leipzig: A. Hartleben, 1877. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Buchillustration von Jules-Descartes Férat, 1871. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Práce porovnává stylizaci dialogu francouzského originálu Maupassantovy povídky L’ Ivrogne (Opilec) z roku 1884 s pěti českými překlady vydanými v období od r. 1902 do r. 1997. Předmětem srovnávací analýzy jsou prostředky mluveného jazyka včetně dialektu, které se výrazně uplatňují v dialozích této povídky a jsou podstatné pro interpretaci Maupassantova textu. Analýze excerpovaného materiálu předchází popis a usouvztažnění mluvenostních variet češtiny a francouzštiny. To je důležitým předpokladem posouzení adekvátnosti překladu mluvenostních prostředků použitých v jednotlivých českých verzích povídky. Práce zohledňuje také vývoj estetických překladatelských norem v českém prostředí a jejich vztah k normě domácí beletrie, přičemž přináší nástin výrazných tendencí českého uměleckého překladu uplatňovaných při převodu prostředků mluvenosti ve sledovaném období. Analýza českých verzí povídky L’ Ivrogne opírající se o dobové jazykové příručky i diachronně zaměřené studie zaznamenává proměny pohledu na mluvenost v kontextu českého literárního překladu. Přináší také zjištění, že stylové charakteristiky textu tohoto klasika francouzské literatury reflektují především překlady z druhé poloviny 20. století.











