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Hans-Werner Retterath

    Schriftenreihe des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa - 16: Zugänge
    \"Deutsche Bursen\" seit 1920
    Auslandsdeutsches Schulwesen des 20. Jahrhunderts zwischen ,Volkstumsarbeit' und Auswärtiger Kulturpolitik
    • \"Deutsche Bursen\" seit 1920

      • 234 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Als nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg das 'Grenz- und Auslanddeutschtum' in den Fokus eines vielfältigen Interesses geriet, fand dies nicht nur in Forschung und Lehre an deutschen Universitäten seinen Niederschlag. Besondere Aufmerksamkeit widmete man männlichen Studierenden aus dem Grenz- und Auslanddeutschtum. Nicht nur zu ihrer bloßen Unterbringung wurden ab 1920 verschiedene Deutsche Bursen und ähnliche Einrichtungen eröffnet. Diesen lag ein wissenschaftlich-politisches Erziehungskonzept zugrunde, das neben dem jeweiligen Fachstudium die Vermittlung von Kenntnissen über das Grenz- und Auslanddeutschtum beinhaltete. Im Rahmen einer Lebens-, Arbeits- und Wohngemeinschaft wurden ausland-, grenzland- und inlanddeutsche Studenten zu den Problemen der 'auslanddeutschen Volkstumsarbeit' in grenzübergreifendem Sinne des 'Gesamtdeutschtums' geschult. Vorrangiges Ziel war die Ausbildung einer volksdeutschen Elite, die nach der Rückkehr in ihre Herkunftsgebiete dort die Führungen der deutschen 'Volksgruppen' verstärken sollte.Mit Beiträgen von Lionel Boissou, Cornelia Eisler, Martin Göllnitz, Wolfgang Kessler, Berthold Petzinna, Hans-Werner Retterath, Caroline E. Weber.

      \"Deutsche Bursen\" seit 1920
    • In volkskundlichen Forschungen zu den Deutschen in und aus dem östlichen Europa wurde bisher häufig auf die Methoden der Befragung und der teilnehmenden Beobachtung zurückgegriffen. Seit einigen Jahren zeichnet sich eine Veränderung im empirischen Zugang zu den Forschungsfeldern ab. Mit größer werdendem zeitlichen Abstand und dem Zurücktreten der Erlebnisgeneration geraten Archive als unverzichtbare Quellenbasis immer stärker ins Blickfeld. Vor diesem Hintergrund gewinnen die umfangreichen Archivbestände des IVDE umso größere Bedeutung und bieten einen Ausgangspunkt für diesen Sammelband. In den Beiträgen werden neben der Erörterung grundsätzlicher archivischer Themen, wie dem Ordnen der Zeit, verschiedene Aspekte der Produktion und Interpretation von Archivalien behandelt. Darüber hinaus werden einzelne Archive und Archivbestände sowie auf Archivalienbasis erhobene Forschungsergebnisse vorgestellt. Mit Beiträgen von Siegfried Becker, Susanne Clauß, Sönke Friedreich, Ursula Schlude, Kurt Hochstuhl, Wiebke Jarecki, Wolfgang Kessler, Michael Portmann, Michael Prosser-Schell, Hans-Werner Retterath, Miroslaw Sikora.

      Schriftenreihe des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa - 16: Zugänge